Schon als kleiner Knirps war mir klar: Das Leben wird als erwachsener Mensch härter, nicht leichter.
Deshalb wollte ich am liebsten wie Peter Pan einfach immer ein Kind bleiben. Das hat nicht geklappt. Aber ich konnte mich irgendwann damit trösten, dass ich mich nicht an alle Spielregeln des Erwachsenseins halten muss. Niemand kann mir vorschreiben, was mich auch mit über 30 noch glücklich macht! Ich spiele, was ich will, und wenn mich Kram wie Pokémon, Disneyland oder Malbücher noch erfreut … dann lass ich das nicht bleiben.
Doch selbst in meinen kühnsten, von Schokopudding und PEZ-Tabletten überzuckerten Kinderträumen hätte ich mir je ausmalen können, dass ich als Erwachsener einer Marke wie Star Wars mit Gleichgültigkeit begegne. Und doch ... dieses Jahr kam zum ersten Mal seit 2019 wieder ein Star-Wars-Film seit fast sieben Jahren ins Kino und ich hab ihn immer noch nicht gesehen. Ich habe nicht mal groß das Bedürfnis danach.
Kinder-Fabiano wäre so enttäuscht von mir. Aber was ich damals noch nicht wusste: Nicht alles, was als Kind endlos magisch wirkte, bleibt das später auch. Liegt es also an mir? Bin ich letztlich doch zu erwachsen, um mich noch auf die selbe Art für Star Wars zu begeistern wie früher?
Der Gedanke hat mich offen gesagt rund um den Release von Mandalorian and Grogu ziemlich deprimiert. Ein Glück, dass ich trotz meiner Star-Wars-Müdigkeit neugierig auf Zero Company war! Denn irgendwie hat es das Strategiespiel geschafft, dass ich mich doch wieder wie ein Kind fühlen durfte.
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STAR WARS: Zero Company - Test-Video zum XCOM in den Clone Wars
Star Wars ist heute oft anders
Nicht falsch verstehen: Ich bin niemand von den Leuten, die bei Debatten um Star Wars automatisch mit dem nackten Finger auf Disney deuten und rufen: »Da steht er, der Missetäter! Disney hat Star Wars ruiniert.« Das stimmt, wenn überhaupt, nur so halb.
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