Comic&Fantasy Deluxe in flüssiger Spielbarkeit

Krieg ist da! Und wo Krieg ist, können blutig zerteile Dämonenhälften nicht weit sein. Darksiders spielt sich wunderbar flüssig. Nach kurzer Eingewöhnung hat...

von cartasaft am: 02.10.2010

Krieg ist da! Und wo Krieg ist, können blutig zerteile Dämonenhälften nicht weit sein. Darksiders spielt sich wunderbar flüssig. Nach kurzer Eingewöhnung hat man die Steuerung verinnerlicht und schnetzelt sich trotz etwas überladener Steuerung munter durch Tauben(Engel)und Damönengesocks. Grafisch kann sich das Spiel sehen lassen, was auch an dem stilsicheren Comiclook liegt. Dieser ist wohl aber Geschmackssache. Ein technischer Meilenstein ist es aber nicht. Dafür läuft es aber trotz kleiner Memory Leaks durchweg flüssig. Die Story scheint nicht schlecht zu sein, allerdings ist sie nicht wirklich mitreißend was etwas schade ist. Ein God of War war da besser. Die Charaktere sind originell, wenn auch etwas blass. Hier hätte ich mir mehr Details zu Hintergründen gewünscht. Vieles ist dreist aus anderen Spielen geklaut, aber gut geklaut. Die verschiedenen Moves lassen einen überlegen wie man die nächste Gegnerhorde denn mal erledigt. Gegner in die Luft befördern und mit dem Schwert unsanft auf den Boden der Tatsachen knallen lassen. Oder Gegener aus der Entfernung mit Knarre oder Scheibe beschäftigen. Feindgruppen mit Powerhandschuh auseinandertreiben, sich verwandeln, und und und. Das Kampfsystem macht einfach Laune. Aber auch Geschicklichkeitsaufgaben und kleinere Rätsel kommen nicht zu kurz, welche aber bis jetzt nicht unfair waren oder langweilig wirkten. Das kann sich aber bestimmt noch ändern, da ich Darksiders noch nicht durchgespielt habe. Mein Fazit: Lieber gut geklaut als schlecht neu erfunden. Kaufen! Am besten die engl. Version(dank Steam auch in deutsch) ohne Usk Flatschen im schicken Hellbook.

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Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nur sehr wenige

Spielzeit:

Mehr als 10, weniger als 20 Stunden



Kommentare(1)

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