Diablo III - zeitgemäß und motivierend

Seit bald einem Jahr ist der neueste Ableger der Serie um den Teufel höchstpersönlich nun auf erhältlich. In den ersten Wochen steckte der...

von - Gast - am: 01.04.2013

Seit bald einem Jahr ist der neueste Ableger der Serie um den Teufel höchstpersönlich nun auf erhältlich.

In den ersten Wochen steckte der Namensgeber allerdings nicht nur im Detail (zu geringe Dropchancen, nutzlose Gegenstandswerte, usw.) sondern auch in der Funktionalität der Server.

Spätestens seit Patch 1.0.5 hat sich aber vieles zum Guten gewendet. Die Server sind stabil, die Chancen auf einen guten Gegenstand wurden systematisch angepasst und verbessert.

Bis zum heutigen Tag arbeitet der Entwickler Blizzard daran, neue und motivierende Veränderungen (Monsterstärke, etc.) einzufügen.

Grafisch hinterlässt das Spiel einen stimmigen Eindruck. Viele kleine Details sorgen für eine lebendige Spielwelt (zerstörbare Gegenstände wie Tische, herumlaufendes Kleingetier, uvm.), die Effekte sind krachend, die Animationen geschmeidig.

Musik und Soundeffekte sind, wie bei Blizzard nicht anders gewohnt, auf sehr hohem Niveau.
Die Synchronisation ist ganz ordentlich, die Originalstimmen (Englisch) aber deutlich besser gewählt.

Die Steuerung ist nach wenigen Minuten erlernbar. Auch nach einwöchiger Pause kann man ohne Probleme wieder einsteigen.

Die Atmosphäre ist, wie so oft bei Blizzardspielen, das Highlight von Diablo III. Die erzählte Geschichte, wenn auch ab einem bestimmten Punkt vorherseh- oder zumindest erahnbar, wird durch Spiel-Squenzen oder Renderfilme gut vorangetrieben, bis man schließlich nach vielen Zwischengegnern dem ultimativen Bösen in einem langen Endkampf gegenüber steht.

Der Wiederspielwert ist dank fünf unterschiedlicher Klassen (inkl. unterschiedlicher Ausrichtungen über erlernbare Runen), unzähliger zu findender Gegenstände, zufälligen Quests und insgesamt vier Schwierigkeitsgrade extrem hoch. Wem es nur darum geht, seinen Charakter auf die höchste Stufe (60) zu bringen, der kann im Anschluss noch weitere 100 sogenannte Paragorn-Level absolvieren. Diese verbessern systematisch die Werte des Charakters.

Wer lieber mit anderen zusammen spielt, der kann öffentliche Spiele erstellen und seine Freunde zum gemeinsamen Kampf gegen Diablo einladen.
Einen Spieler-gegen-Spieler-Modus hat Blizzard nur halbherzig nachträglich eingefügt (Duell). Ranglisten gibt es dafür keine.

 

FAZIT: Insgesamt ist Diablo III (sieht man von den Startschwierigkeiten ab) ein äußerst gelungenes Action-Rollenspiel, dass aus den Fehlern der Vergangenheit (z.B. unveränderbare Talentbäume) gelernt und die Serie auf einen zeitgemäßen Stand gebracht hat. Aufgrund der unzähligen Veränderungsmöglichkeiten (Gegenstände, Kampfausrichtungen, etc.) hat das Spiel einen immensen Wiederspielwert.
Wer also kein prinzipielles Problem mit dem "Always-On"-Kopierschutz hat, der sollte auf jeden Fall zugreifen.

 

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Wertung
Pro und Kontra
  • schöne, stimmige Grafik
  • gewohnt hochwertige Musikuntermalung
  • unzählige Spielmöglichkeiten (5 Klassen, Runen, etc.)
  • stufenlos regulierbarer Schwierigkeitsgrad
  • Unmengen an Gegenständen
  • stimmungsvoll erzählte Geschichte
  • hoher Wiederspielwert
  • Anfängliche Serverschwierigkeiten

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nur sehr wenige

Spielzeit:

Mehr als 100 Stunden



Kommentare(1)

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