World of Warcraft - Als die Spielelegende erschaffen wurde

Vier Jahre sind vergangen, seit sich die sterblichen Völker zusammen schlossen, um gemeinsam dem Ansturm der Brennenden Legion zu trotzen. Zwar wurde Azeroth...

von Steffi T am: 29.10.2019

Die Welt von Warcraft - der Name ist Programm. Kein PC Spieler der die Reihe die Strategiegeschichte geschrieben hat nicht kennt oder sogar gespielt hat. Jetzt endlich können die hunderttausenden Fans der Serie die Fantasywelt selbst leben und erleben. Acht Völker - 4 auf Seiten der Allianz, 4 auf Seiten der Horde - stehen angehenden WoW Helden zur Wahl.

Völker der Allianz

Menschen:
Die Menschen sind ein stolzes und unbeugsames Volk. Sie boten sowohl den Orcs als auch der Brennenden Legion furchtlos die Stirn, selbst nach dem das nördliche Königreich Lordaeron in Schutt und Asche gelegt worden war. Damit ist Stormwind das letzte Königreich der Menschen und sie werden es bis zum letzten Mann gegen die aufziehende Dunkelheit verteidigen.

Nachtelfen:
Die unsterblichen Nachtelfen sind das älteste Volk Azeroths. Vor tausenden Jahren beschwor ihre Verschwendung magischer Energie zum ersten Mal die Brennende Legion herauf. Die Nachtelfen konnten die Legion zurückdrängen doch der Preis den die Nachtelfen und die Welt zahlen mussten war enorm. Ihr Heimatland versank in den Fluten und die Überlebenden zogen sich in die Wälder am Fuße ihres heiligen Berges zurück. Erst die Rückkehr der dämonischen Legion Jahrtausende später riss sie wieder aus ihrer selbst auferlegten Isolation. Die Nachtelfen misstrauen den jüngeren Rassen doch wissen sie auch, dass sie nur mit vereinten Kräften den Triumph der Dämonen verhindern können.

Zwerge:
Die Zwerge von Ironforge, seit jeher treue Bundesgenossen der Menschen, leben tief unter den Gipfeln von Khaz Modan. Sie sind berühmt für zwei Dinge: ihre Brau- und ihre Schmiedekunst. Aber die Zwerge sind auch gefürchtete Kämpfer. Vor allem ihre Gewehre verursachen Angst und Schrecken bei ihren Gegnern.

Gnome:
Die erfinderischen Gnome sind die nächsten Verwandten der Zwerge. Einst lebten die Gnome in ihrer eigenen Stadt, Gnomeregan, doch ausgerechnet während des zweiten Krieges gegen die Brennende Legion erhob sich eine uralte, finstere Macht aus dem Schoß der Erde und zerstörte Gnomeregan. Um den Krieg nicht zu gefährden entschlossen sich die Gnome, ihre Stadt alleine zu verteidigen. Viele Gnome ließen ihr Leben doch die Stadt war verloren. Die Überlebenden leben nun in Ironforge bei ihren Vettern den Zwergen. Doch jeder Gnom der etwas auf sich hält ist nur von einem Gedanken beseelt: Gnomeregan zurückerobern und wieder aufbauen.

Völker der Horde

Orcs:
Die Orcs stammen ursprünglich von einem lebensfeindlichen Planeten namens Draenor. Als Sklaven der Brennenden Legion gingen sie durch das Dunkle Portal und führten den ersten Krieg gegen die Menschen. Erst durch mutige Orks wie den jungen Kriegshäuptling Thrall konnten sie sich von dieser Geisel befreien. Die Orks sind ein wildes aber nicht blutrünstiges Volk das einfach nur einen Platz in dieser fremden Welt sucht.

Tauren:
Die gewaltigen Tauren sind eigentlich ein sanftmütiges Volk und die Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts liegt ihnen mehr als alles andere am Herzen. Doch ist ihr Zorn einmal entfesselt gibt es kein Halten mehr und sie zermalmen alles was ihnen unter die Hufe kommt.

Untote:
Von der tyrannischen Herrschaft des Lichkönigs befreit und wieder mit einem eigenen, freien Willen scharten sich die lebenden Toten rund um ihre neue Fürstin Sylvanas Windrunner. Nur um ihre eigenen Interessen zu schützen haben sie sich fürs erste mit den Völkern der Horde zusammengetan die sie eigentlich verachten. Die sogenannten "Verlassenen" verfolgen ihre eigenen Ziele und ihre geschundenen Seelen wollen nur eines: Rache an allen Lebenden.

Trolle:
Die Trolle waren lange Zeit berüchtigt für ihre Grausamkeit und ihren Hass auf alle anderen Völker. Erst als das Wasservolk der Murlocs sie beinhae ausrottete und die Orks unter dem Kommando von Thrall ihre Fortbestehen sicherten lenkten sie ein. Sie schworen der Horde ewige Treue und erweiterten ihr Gelübde auch auf die neuen Mitglieder der Gemeinschaft. Nur den Untoten bringen sie extremes Misstrauen entgegen und wachen über jeden Schritt der Verlassenen.

Rassen

Jede Rasse hat spezielle Eigenschaften und Fähigkeiten die auf ihre Herkunft und ihre Geschichte zurückzuführen sind. Doch egal welcher Rasse man angehört man muss selbst den Weg wählen den man in seinem Onlineleben gehen will. 9 Klassen und 12 Berufe bestimmen die erweiterten Fähigkeiten.

Klassen

Druiden:
Druiden wachen über alles Lebendige. Die Invasion der Brennenden Legion hat der Welt fürchterliche Narben zugefügt, und die Druiden setzen alles daran, diese zu heilen. Druiden sind Heiler aber auch Krieger und können sich in wilde Tiere verwandeln wie Bären und Wildkatzen.

Jäger:
Es besteht eine besondere Verbindung zwischen der Tierwelt und den in der Wildnis lebenden Jägern. Jäger können Fährten lesen und wilde Tiere zähmen und sie so zu ihrem ständigen Gefährten machen. Während ihr tierischer Begleiter den Gegner in einen Nahkampf verwickelt schaltet der Jäger mit Pfeil und Bogen oder dem Gewehr ihn endgültig aus.

Magier:
Die Zauber des Magiers sind mächtig und gegebenenfalls auch tödlich doch hat die Erlernung der arkanen Künste auch ihren Preis. Der Magier ist körperlich schwach und kann weder Rüstungen noch schwerere Waffen verwenden. Ohne sein Mana und vor allem im Nahkampf ist er praktisch wehrlos.

Paladin:
Der Paladin ist ein Verteidiger des Lichts. Auf ihren Schultern lastet die Verteidigung der Grenzen aber ihr Glaube ist ihnen ein Schild. Mächtige Sprüche stärken sie und ihre Verbündeten und ihre Fähigkeiten im Kampf sind unübertroffen.

Priester:
Ein Priester ist ein spiritueller Führer seines Volkes egal welchen Gott er folgt und ob er das Licht oder die Dunkelheit anbetet. Er ist der beste Heiler aller Klassen und kann selbst die Gefallenen wiederbeleben.

Schurke:
Körperliche Fitness, akrobatische Geschicklichkeit und keinerlei Moral - das alles zeichnet einen Schurken aus. Sie arbeiten als Diebe, Spione oder Mörder und verschmelzen nach Erfüllung ihres Auftrags wieder mit den Schatten. Wer einem Schurken traut ist selber schuld.

Schamane:
Der Schamane vereinigt das Beste mehrerer Klassen in sich. Seine Zauber können heilen, stärken aber auch verletzen. Wie auch die Jäger und die Druiden sind Schamanen der Natur verbunden und ihr Zorn trifft jene die die natürliche Ordnung stören.

Hexenmeister:
Hexenmeister sind Magier die sich den dämonischen Mächten verschrieben haben. Widernatürliche Kreaturen sind ihre Begleiter und ohne zu zögern fügen sie Freund und Feind unerträgliche Schmerzen mit ihrer verruchten Magie zu.

Krieger:
Krieger leben für den Kampf. Keine Waffe, keine Rüstung die sie sich nicht nutzbar machen können. Sie teilen kräftig aus und stecken gleichzeitig mehr ein als alle anderen Klassen. Dafür haben sie mit Magie nicht viel am Hut.

 

Berufe

Die Klasse bestimmt das allgemeine Vorgehen doch erst wenn man seine Berufe gewählt hat ist der Charakter wirklich fertig. Drei Nebenberufe - Angeln, Erste Hilfe und Kochen - kann jeder erlernen doch bei den anspruchsvollen Hauptberufen darf man sich für maximal zwei entscheiden.

Ganz allgemein kann man zwischen Sammel- und Handwerksberufen unterscheiden die sich fast immer ergänzen. Die Empfehlung vielleicht gerade zwei zusammenpassende Berufe zu wählen scheint offensichtlich.

Wer sich mit dem Bergbau auskennt kann nach wertvollen Materialen schürfen wie Kupfer, Eisen, Zinn oder Gold, kann diese aber auch zu noch wertvolleren Legierungen verhütten. Von diesen Materialien abhängig ist der Schmied der mächtige Waffen und Rüstungen schmieden kann.

Der Kürschner kann den verschiedenen Wildtieren das Fell abziehen und wenn er auch in der Lederverarbeitung versiert ist Rüstungen erzeugen. Auch der Schneider kann leichte Rüstungen erzeugen und außerdem Taschen und Kleidungsstücke.

Ein weiteres Beispiel für Berufe die wunderbar harmonieren sind Alchemie und Kräuterkunde. Erst mit den richtigen Kräutern kann der Alchemist seine Tränke brauen die im Kampf den entscheidenden Kraftschub bedeuten können.

Ein Beruf für Magier ist die Fähigkeit Gegenstände zu verzaubern. Gegen ein kleines Entgelt kann man z.B. für andere Spieler arbeiten und ihr Waffen und Rüstungen mit Magie verstärken.

Der (im Moment) letzte Beruf ist die Ingenieurskunst. Auch dieser Beruf benötigt die im Bergbau gewonnenen Rohstoffe. Dem Ingenieur ist nichts zu schwör und er stellt daraus besonders effiziente Werkzeuge aber auch Bomben und Minen her.

 

Quests

Ab hier werden alle die schon einmal ein MMORPG gespielt haben nicht mehr viel vollkommen neues erfahren. Im Kampf gegen wilde Tiere und Banditen verdingt man sich seine ersten Sporen. Mit der gesammelten Erfahrung steigt auch der eigene Level und damit die Fähigkeiten die man erlernen, die Gegenstände die man benutzen und die Anzahl an Quests aus denen man wählen kann. Zahlreiche NPCs (Non-Player-Characters - also nicht von anderen Spielern gesteuerte Kreaturen) haben die unterschiedlichsten Aufgaben anzubieten. Das können einfache Beschaffungsaufgaben sein aber auch Botengänge, Suchaufträge oder Eskortdienste um nur einige zu nennen.

Lehrer
Für jede Klasse als auch für jeden Beruf gibt es Lehrer. Während Klassenlehrer einem neue Angriffe oder Zaubersprüche beibringen beschränkt sich die Berufsausbildung meist auf zusätzliche "Rezepte". Ein Kochgeselle wird vielleicht das Rezept für Spinnenwurst lernen während ein Schmiedelehrling erfährt wie man noch schärfere Schwerter schmiedet. Viele Fähigkeiten können erst ab einem bestimmten Level erlernt werden während im Beruf bekanntlich Übung den Meister macht. Nur wer seinen Beruf ausübt und auch Waren produziert wird hier Erfahrung sammeln und sich so für anspruchsvollere Baupläne und Rezepte qualifizieren.

Gruppen und Gilden
Alle versuchen in dieser Welt zu überleben und wenn man sich gegenseitig hilft geht es oft leichter. Gruppen können jederzeit gebildet und wieder aufgelöst werden. Manche Quests, sogenannte "Elite" Quest, lassen sich ohne Hilfe meist gar nicht bewältigen weil die gegnerische Übermacht erdrückend ist.

Gleichgesinnte die dauerhaft zusammenarbeiten wollen werden vielleicht auch eine Gilde gründen. Wie auch im realen Leben gibt es Vereinigungen die weniger oder mehr Prestige mit sich bringen aber diese Wahl muss jeder für sich treffen.

Langsam aber stetig
Was wirklich gut gefällt ist die Lernkurve von World of Warcraft. Der Spieler wird nicht ins kalte Wasser geworfen sondern wird langsam nach und nach an die verschiedenen Möglichkeiten des Spiels herangeführt. Während der ersten Erfahrungsstufen muss man sich um kompliziertere Dinge wie Berufe, Gilden und Fertigkeiten überhaupt nicht kümmern. Erst wenn man mit den "Basics" vertraut ist entfalten sich die wahren Möglichkeiten des Spiels nach und nach.

 

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Wertung
Pro und Kontra
  • Das erste WOW zu spielen, ist wie Geschichte noch mal zu erleben, gigantisch
  • Grafisch noch immer was zu bieten
  • Spielspaß auch noch nach über 10 Jahren

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher schwer

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 100 Stunden



Kommentare(1)

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