Naval Strike: Die Waffen, Gadgets & Maps im DLC

Der Guide zum DLC Naval Strike stellt alle neuen Waffen, Gadgets und Karten in Battlefield 4 vor und liefert Tipps und Einschätzungen.

von Philipp Elsner am: 03.04.2014

Mit Naval Strike, dem dritten DLC zu Battlefield 4, halten einige neue Waffen, aber auch Gadgets/Ausrüstungsgegenstände und natürlich frische Karten Einzug in den Multiplayer-Shooter. Dieser Battlefield-Guide liefert eine Übersicht zu den Neuerungen in Naval Strike mit Einschätzungen und allgemeinen Tipps.

Die neuen Waffen in Battlefield 4: Naval Strike

SR-2

  • Kategorie PDWs
  • Freischaltung: Naval Strike, Rang 10 erreichen, 20 Boote zerstören
  • Vollautomatisch, Einzelschuss, Feuerrate 900 Schuss/min
  • Nachladezeit 2,6/3,5 sek

Die SR-2 aus Naval Strike verfügt über eine sehr geringe Streuung aus der Hüfte und eine sehr hohe Feuerrate. Das macht sie vor allem auf engem Raum zu einer effektiven Waffe – auch wenn man ohne Anlegen schießt. Der Rückstoß ist dafür beachtlich, sodass bereits bei etwas längeren Distanzen die Präzision enorm leidet. Ein weiteres Manko ist die sehr geringe Kugelgeschwindigkeit: Sie macht es enorm schwer, Ziele in Bewegung zu treffen – besonders, wenn sie etwas weiter entfernt sind.

Fazit: Alles in allem ist die SR-2 daher eher mittelmäßig, eine bessere Alternative stellt z.B. die MP-7 dar.

Beretta AR-160

  • Kategorie Sturmgewehre
  • Freischaltung: Naval Strike, Rang 10 erreichen, 3x Sturmgewehr-Abzeichen, 20 Kopfschüsse mit Sturmgewehren
  • Vollautomatisch, Einzelschuss, Feuerrate 700 Schuss/min
  • Nachladezeit 2,0/3,15 sek

Die AR-160 verfügt über eine sehr hohe Präzision: Der geringe Rückstoß und die kleine Streuung machen die Waffe ideal für mittlere bis lange Distanzen, wo ganz klar die Stärke der AR-160 liegt. Eine recht ordentliche Kugelgeschwindigkeit und kurze Nachladezeiten machen die Beretta zu einer durchaus brauchbaren Waffe. Um den vertikalen Rückstoß noch weiter zu minimieren, bietet sich die Mündungsbremse als Aufsatz an, die dadurch erhöhte Streuung kann durch einen Rund- oder Kurzgriff wiederum kompensiert werden.

Fazit: Eine tolle neue Assault Rifle in Battlefield 4 für größere Entfernungen, im Nahkampf hat aber die Konkurrenz mit höherer Feuerrate die Nase vorn.

AWS

  • Kategorie Maschinengewehre
  • Freischaltung: Naval Strike, Rang 10 erreichen, 3x LMG-Abzeichen, drei Vehikel als Support zerstören
  • Vollautomatisch, 780 Schuss/min
  • Nachladezeit 3,5/4,85 sek

Obwohl die Kugelgeschwindigkeit der AWS etwas niedriger ausfällt, als bei anderen MGs, kann sie in anderen Bereichen punkten: Die Kapazität ist mit 100 Patronen im Trommelmagazin fast immer ausreichend, die Nachladezeit sehr schnell. Durch den extrem geringen Rückstoß und kaum Streuung weist das AWS ein exzellentes Handling auf und überbietet damit sogar das sehr gute MG4.

Fazit: Naval Strike bringt die optimale Symbiose aus Maschinen- und Sturmgewehr mit hoher Präzision auch bei Dauerfeuer.

SR-338

  • Kategorie Sniper/Scharfschützengewehre
  • Freischaltung: Naval Strike, Rang 10 erreichen, 3x Scharfschützen-Abzeichen, fünf C4-Kills auf Naval-Strike-Karten
  • Einzelschuss/Halbautomatisch
  • Nachladezeit 2,3/2,6 sek

Die SR-338 ist das erste halbautomatische Scharfschützengewehr in Battlefield 4. Eigentlich sollte die Waffe im Bereich der DMRs angesiedelt sein, wird aber in Naval Strike trotzdem als Waffe für die Aufklärer-Klasse gehandelt und erhält damit auch die entsprechenden Klassen-Vorteile. Dazu zählen das 8x-Scope, das von Anfang an verfügbar ist und die Möglichkeit, weitere leistungsfähige Sniper-Optiken freizuspielen. Die Nachladezeit ist außerdem sehr gering.

Fazit: In der Scharfschützen-Klasse nimmt die halbautomatische SR-338 eine Sonderstellung ein. Im Gegensatz zu den anderen DMRs ist die Waffe damit auch nicht von den Beschränkungen (keine Long-Range-Zielvisiere) betroffen. Im Vergleich zu den anderen Scharfschützengewehren (allesamt Bolt-Action), ist der Schaden der SR-338 deutlich geringer, die Feuerrate aber natürlich sehr viel höher.

SW40

  • Kategorie Pistole
  • Freischaltung: Naval Strike, Rang 10 erreichen, zehn Kills mit RGO Impact-Handgranaten erzielen
  • Einzelfeuer, 6-Schuss-Trommel
  • Nachladezeit 3,8/3,8 sek

Als Revolver hat der SW40 mit dem offensichtlichstem Nachteil dieser Waffengattung zu kämpfen: Die Trommel fasst nur sechs Schuss. Dass die Nachladezeit vergleichsweise lang ausfällt, macht die Sache nicht unbedingt besser. Im Ausgleich ist der Schaden für eine Handfeuerwaffe enorm und die Feuerrate je nach Abzugsfinger sehr flott.

Fazit: Vom Waffengefühl erinnert die SW 40 aus Naval Strike sehr an die REX aus Battlefield 3. Vor allem auf engem Raum entfaltet der Revolver sein volles Potenzial. Nachteile sind die geringe Munitionskapazität und die längere Ladezeit.

Die neuen Gadgets in Battlefield 4: Naval Strike

AA Mine

  • Freischaltung: Naval Strike DLC, Rang 10, 3x PDW-Abzeichen, 5 Angriffs-Luftfahrzeuge mit Raketenwerfern zerstört
  • Engineer-/Pionier-Klasse
  • Gadget-Slot, nicht kombinierbar mit Raketenwerfern im Loadout
  • Kapazität: 2 Minen

Die Anti-Air Mine oder Luftabwehrmine ist ein neues Gadget im Naval-Strike-DLC für Battlefield 4. Die AA Mine feuert nach der Platzierung auf dem Schlachtfeld automatisch eine einzelne, zielsuchende Rakete auf ein niedrig fliegendes Ziel (Flugzeug, Helikopter) ab, sobald es in Reichweite kommt.

Die Rakete verursacht beim Einschlag am Fahrzeug einen Mobilitäts-Treffer. Der Rest des Stationären Systems am Boden zerstört sich nach dem Abschuss der Rakete automatisch. Die AA Mine kann ausschließlich von der Ingenieurs-Klasse ausgerüstet werden und  im Loadout nicht mit einem schultergestützten Raketenwerfer kombiniert werden.

Die Mine kann außerdem im Gegensatz zu Gadgets wie C4 nicht mehr aufgenommen werden, wenn sie einmal platziert wurde. Die Mine ist eine gute Komplementärwaffe für Flugabwehrwaffen wie Igla oder Stinger, reicht aber aufgrund des geringeren Schadens meist nicht aus, um z.B. Hubschrauber im Alleingang auszuschalten.

 

M320 3GL

  • Freischaltung: Naval Strike DLC, Rang 10, zehn Kills mit UGL Darts erzielen, zehn Kills mit UGL LVG erzielen (bezieht sich auf die Granatwerfer)
  • Assault-Klasse
  • Granatwerfer, als Unterlauf-Variante für Sturmgewehre mit Rail oder als einzeln tragbare Version
  • Kapazität: drei Granaten, die ohne Ladepause verschossen werden können, 6 Granaten insgesamt

Die neue Version des M320-Granatwerfers in Naval Strike für die Assault-Klasse kann drei Granaten ohne Ladepause halbautomatisch verschießen. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Versionen wie der HE- oder der LVG-Version muss erst nach drei Schuss nachgeladen werden.

Der Schaden der einzelnen Geschosse ist beim M320 3GL etwas geringer, als bei der bisherigen Version der 40mm HE. Die neue Waffe eignet sich dadurch zwar besser zur Bekämpfung mehrerer Ziele gleichzeitig oder dem Eindecken eines größeren Bereichs, ist aber weniger durchschlagskräftig.

Die neuen Maps in Battlefield 4: Naval Strike

 

Lost Islands/Vergessene Inseln

Lost Islands ist eine der vier neue Karten aus dem DLC Naval Strike für Battlefield 4 und im südchinesischen Meer angesiedelt. Sie besteht aus einer dicht gedrängten Ansammlung von in etwa gleich großen Inseln in der Mitte zwischen den beiden Flugzeugträger-Basen.

Die Wasserstraßen innerhalb der Inseln sind durch die geringen Distanzen sehr schmal, sodass Boote zwar gute Deckung finden, aber auch von den Ufern aus leicht unter Beschuss genommen werden können. Der Map-Aufbau ermöglicht außerdem Hinterhalte und Flankanangriffe.

In der Mitte befindet sich das Wrack eines abgestürzten Flugzeugs, das gesprengt werden kann – die Trümmer bieten Infanteristen dann zusätzliche Deckungsmöglichkeiten. Als Fortbewegungsmittel auf den Inseln dienen mehrere Hovercrafts und Quad-Bikes, Panzer gibt es nicht.

Wave Breaker/Wellenbrecher

Das Zentrum der Karte markiert ein massiver Berg, in dessen Innerem sich eine Uboot-Basis befindet. Die Flugzeugträger der beiden Teams befinden sich jeweils horizontal gegenüber des Bergs, während sich vertikal jeweils ein kleinerer Stützpunkt oberhalb und unter der zentralen Insel findet. Auf jeder den Hauptbasen zugewandten Seite des Bergs gibt es einen rampenartigen Zugang zur unterirdischen Basis.

Die Karte ist sehr zerklüftet und durch die hohen, steilen Felsen wenig übersichtlich. Wasserfahrzeuge können weitgehend frei navigieren und müssen lediglich den Felsen ausweichen, was den Spielraum im Vergleich zu Lost Islands deutlich erhöht. Besonders Kanonenboote sind für die beiden Außenstationen abseits des Berges eine große Bedrohung und können unter Umständen im Alleingang einen ganzen Abschnitt kontrollieren.

Im Berg selbst hat dagegen die Infanterie den Vorteil und es kommt hier auch zu Kämpfen aus ungewöhnlich kurze Distanzen für eine Naval-Strike-Karte. Wasserfahrzeuge und vor allem Hubschrauber können zwar ebenfalls in den Berg vordringen, der Bewegungsspielraum ist hier aber extrem eingeschränkt – nur für sehr erfahrene und wagemutige Piloten kann sich so ein Manöver lohnen.

In der Uboot-Basis können die Zugangstore geschlossen werden, wodurch Vehikel nicht mehr eindringen können oder Fahrzeuge eingeschlossen werden. Außerdem kann die Beleuchtung der Basis abgeschaltet werden – dann sind Nachtsichtvisiere und Lampenausätze von Vorteil.

Operation Mortar/Operation Mörser

Die Map Operation Mortar aus Naval Strike verfügt über einen verhältnismäßig großen Anteil an »Festland«. Obwohl es sich eigentlich um eine größere Insel in der Mitte der Karte handelt, stehen hier klar Infanterie-Gefechte im Vordergrund.

Alle wichtigen Punkte können hier über relativ kurze Laufwege zu Fuß erreicht werden, damit sind Wasserfahrzeuge nicht ganz so wichtig, wie auf den anderen Karten. Kanonenboote können aber trotzdem weite Teile der Inselküste und die wichtigen Punkte an den Stränden kontrollieren!

Außerdem spielt hier die Luftwaffe eine große Rolle. Besonders Angriffshelikopter sind in der Lage, die Kämpfe am Boden zu entscheiden. Die kleineren umliegenden Inseln können größtenteils vernachlässigt werden, da sich der Kampf meist auf der großen Hauptinsel abspielt, und bieten höchstens vereinzelten Scharfschützen eine gute Schussposition.

Kurios: In der Ruine am höchsten Punkt der Insel steht eine alte stationäre Kanone, die auf Ziele weiter unten abgefeuert werden kann. Damit und durch die hohe Lage und die Deckung der alten Mauerreste, ist das ehemalige Fort gut zu verteidigen und schwer einzunehmen.

Nansha Strike/Nansha-Angriff

Nansha Strike setzt von allen Karten aus Naval Strike am meisten auf den Kampf zu Wasser. Eine gute Mischung aus Wasserfahrzeugen und Luftwaffe ist hier meist der Schlüssel zum Erfolg.

Infanterie ist meist auf den Inseln isoliert und kann sich nur auf der größeren Hauptinsel durch größeren Handlungsspielraum hervortun. Hier sind Boote wiederum fehl am Platz. Allerdings können Fußsoldaten auch die isolierten Inselstützpunkte in der Peripherie umso besser halten/verteidigen.

Die Kampfdistanzen schwanken auf Nansha Strike wie kaum auf einer anderen Battlefield-Karte: In den engen Räumen der Gebäude auf der Mittelinsel sind Fußsoldaten mit Schrotflinten und MPs gefragt, in den ausladenden Bereichen außerhalb sind wiederum Boote das Fortbewegungsmittel der Wahl und Sniper und Pioniere kämpfen auf lange Distanzen.

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