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Eine neue Grafiktechnik könnte das Crysis von morgen antreiben, jetzt nutzt sie der erste Ego-Shooter
Der Londoner Entwickler Iakov Sumygin zeigt mit einem minimalistischen Browser-Shooter, wie die Zukunft der Spielegrafik aussehen könnte. Er nutzt 3D Gaussian Splatting, eine Technik, die reale Orte fast fotorealistisch digitalisiert. Statt wie üblich Welten aus Milliarden harter Polygone zu bauen, nutzt dieses Verfahren Millionen winziger, halbdurchsichtiger Farbwolken. Diese sogenannten Splats verhalten sich wie Farbtupfer aus einer digitalen Sprühdose im dreidimensionalen Raum.
Bisher war diese Methode rein optischer Natur und besaß keine physische Materie. Sumygins Innovation liegt darin, aus den Bilddaten ein begehbares Kollisionsmodell zu berechnen. In seinem Prototyp bewegt ihr euch durch ein verfallenes Gebäude, das direkt aus einem Foto stammen könnte. Mit einer Größe von unter 100 Megabyte ist das Projekt winzig.
Im Gameplay-Video laufen wir für euch durch die Demo, die ihr selbst kostenlos ausprobieren könnt. Zwar wirken Details aus nächster Nähe noch verschwommen und die Beleuchtung bleibt statisch, doch das Potenzial für die Branche ist beachtlich. Statt mühsam jedes Objekt von Hand zu modellieren, könnten Entwickler reale Umgebungen einfach scannen und sofort spielbar machen.
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