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Technik-Check: Arcania: Gothic 4 - Systemanforderungen und Grafik-Vergleich

Mit dem ersten Patch relativieren sich die anfangs extremen Systemanforderungen von Arcania: Gothic 4. Für maximale Details in hohen Auflösungen ist eine schnelle Grafikkarte dennoch Pflicht.

von Hendrik Weins,
13.10.2010 16:15 Uhr

Update 13.10.:
Wir haben den Technik-Check zu Arcania: Gothic 4 überarbeitet, da der erste Patch die Leistung des Spiels deutlich verbessert. So sind die bislang angemahnten permanenten Mini-Ruckler so gut wie verschwunden und vor allem auf Doppelkern-Prozessoren läuft das Spiel nun deutlich flüssiger.

In der ursprünglichen Version verschlang Arcania: Gothic 4 selbst extrem leistungsfähige Hardware zum Frühstück – auch mit einem 2.000-Euro-PC war das Spiel nicht ruckelfrei spielbar. Der erste Patch, der noch am Release-Tag erschien, verbessert die Leistung aber immens - eine Installation ist daher Pflicht!

Mit Patch läuft Arcania selbst in den extrem fordernden Städten mit teils deutlich über 20 Bildern pro Sekunde, die lästigen Mini-Ruckler entfallen. Während ein Testsystem mit Core 2 Duo E6600, 4,0 GByte RAM und einer Radeon HD 5770 im Schnitt vormals nur 17,4 fps erreichte, sind es nach dem Patch immerhin 23,3 fps - eine Steigerung um gut 25 Prozent.

Um Arcania: Gothic 4 in maximalen Einstellungen zu spielen, brauchen Sie vor allem eine schnelle Grafikkarte. Wenn Sie in den Einstellungen dann noch die ultra-hohen Schatteneinstellungen sowie die hohen Partikel-Details aktivieren, sollte die Grafikkarte zudem mindestens 1,0 GByte Videospeicher haben, sonst bricht die Framerate stellenweise stark ein. Mit einer Radeon HD 5850 oder Geforce GTX 460 sind Sie auch in Ultra-Einstellungen auf der sicheren Seite, für hohe Details reicht bereits eine Geforce 9800 GTX oder eine Radeon HD 4850. An den Prozessor hat das gepatchte Arcania nun deutlich weniger Ansprüche. Selbst ein Core 2 Duo mit 2,0 GHz oder ein Athlon II X2 260 liefert genügend Leistung für maximale Details.

Betagte Rechner mit einer Geforce 8800 GT oder Radeon HD 4770 sowie einem Prozessor der Liga Core 2 Duo E4300 oder Athlon 64 X2/6.000 können mittlere Details flüssig darstellen. Noch langsamere Grafikkarten sind mit Arcania überfordert.

Systemanforderungen

Mindestanforderung: 1920x1200, sehr hohe Details
Grafikkarte: Geforce GTX 280 oder Radeon HD 4890
Prozessor: Core 2 E8200 oder Phenom II X4 920
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte RAM

Mindestanforderung: 1680x1050, hohe Details
Grafikkarte: Geforce 8800 GTX oder Radeon HD 4850
Prozessor: Core 2 Duo E6600 oder Athlon II X2 260
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte RAM

Mindestanforderung: 1280x1024, mittlere Details
Grafikkarte: Geforce 8800 GT oder Radeon HD 4770
Prozessor: Core 2 Duo E4300 oder Athlon 64 X2 6.000+
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte RAM

Grafikeinstellungen im Vergleich

Hohe Details Entsprechend leistungsfähige Hardware vorausgesetzt belohnt Sie Arcania in hohen Details mit detaillierten Texturen, guten Lichteffekten und aufwändigen Charaktermodellen.

Mittlere Details In mittleren Details fehlt schon ein guter Teil der stimmungsvollen Beleuchtung, zudem sind Texturen nicht mehr so detailliert und weit entfernte Gegenden verschwimmen.

Niedrige Details Wenn Sie alle Einstellungen auf das Minimum stellen, versumpft das Spiel in matschigen, hässlichen Texturen. Entfernte Gebiete werden nur unscharf angezeigt und Beleuchtung gibt es gar nicht.

Grafik-Menü

Grafik-Menü : Arcania: Gothic 4 strotzt nur so vor Einstellungen.Grafik-Menü
Arcania: Gothic 4 strotzt nur so vor Einstellungen.

Auflösungen im Vergleich

Die vermeintliche Widescreen-Auflösung sorgt in Arcania: Gothic 4 nicht für mehr Überblick, im Gegenteil. Um das breite 16:9- bzw. 16:10-Bild zu erreichen, schneidet Arcania den oberen und unteren Bildrand ab (Vertical Minus).

16:10 Bildschirmauflösung: 1920x1200 (16:10).

16:9 Bildschirmauflösung: 1920x1080 (16:9).

4:3 Bildschirmauflösung: 1600x1200 (4:3).


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