God of War 1-3 (PS2, PS3)
Jetzt, wo die letzten beiden God of War-Teile auf dem PC sind, wäre doch der ideale Zeitpunkt, auch die ersten drei Hauptteile noch einmal auf Steam und Co. zu veröffentlichen. Das wäre auch für alle super, die wirklich nur die neuen Teile kennen. Die könnten mit den alten Teilen hautnah erleben, wie Kratos wirklich vor seiner Ankunft in der nordischen Mythologie drauf war.
Und das wäre sicherlich auch für einige ein kleiner Kulturschock. Hinsichtlich Tonfall und Gameplay sind Teile 1-3 kaum mit der aktuellen Reihe zu vergleichen. Statt modernem Action-Adventure samt Rollenspielelemente handelt es sich bei den ersten God of Wars nämlich um klassische Actionspiele im Stile eines Devil May Cry. Also keine Schulterperspektive und viel mehr volles Pfund aufs Maul.
Die Story ist passend an die Struktur einer griechischen Tragödie angelehnt. Also im Grund stürzt die Hauptfigur sich und alle anderen ins Verderben. Die drei Teile erzählen die Geschichte mit all der Edgyness und übertriebenen Gewalt, die man von einem Videospiel aus den 2000ern erwartet.
Statt reumütig und erwachsen, ist dieser Kratos ein unausstehlicher Brutalo, einzig angetrieben von Blutdurst und dem Wunsch nach Rache. Deshalb passt der Fokus auf die ausufernde Action hier auch so gut. Spielerisch merkt man der Trilogie ihr Alter auch kaum an - Teil eins ist etwa schon 20 Jahre alt. Vor allem Teil 2 war auf der Playstation 2 eine Offenbarung hinsichtlich Grafik und Inszenierung.
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God of War 3 Remastered: Die besten Momente des Spiels laut Entwicklern
Teil 3 nutzte dann direkt die volle Power der PS3 und inszenierte einen der bombastischsten Einstiegssequenzen der Videospielgeschichte. Und selbst die größten Bosse der beiden neuen Teile sind nichts gegen die absurd riesigen Götter, die wir hier direkt in den Hades kloppen. Also bitte Sony, wenn ihr die Klassiker auf die PS5 bringt, denkt doch auch gleich an den PC.
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