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»Wenn euch das nicht begeistert, seid ihr kein Fan« - A Knight of the Seven Kingdoms zitiert in Folge 4 direkt Game of Thrones, wenn auch nicht gerade subtil

Spoiler-Warnung: In Folge 4 von A Knight of the Kingdoms ertönt eine allzu vertraute Melodie. Und die wird diesmal nicht von einem nervösen Magen abgewürgt.

Prinz Baelor Targaryen dürfte für den wohl epischsten Moment der vierten Folge von A Knight of the Seven Kingdoms verantwortlich sein. Bildquelle: HBO Prinz Baelor Targaryen dürfte für den wohl epischsten Moment der vierten Folge von A Knight of the Seven Kingdoms verantwortlich sein. Bildquelle: HBO

A Knight of the Seven Kingdoms spielt sich zwar im Universum von Game of Thrones ab, ist aber eine spürbar andere Serie. Und damit meinen wir nicht nur, was die Länge (beziehungsweise Kürze) der neuen Folgen angeht! Die Geschichte des Heckenritters Ser Duncan (Peter Claffey) und seinem Knappen Egg (Dexter Sol Ansell) ist sehr viel persönlicher und wesentlich leichtfüßiger sowie witziger als das epische Lied von Eis und Feuer.

Diesen Unterschied verdeutlichte gleich mal die erste Episode, als die allzu vertraute Titelmelodie des Komponisten Ramin Djawadi jäh von einem … sagen wir mal nervösen Magen abgekürzt wird. Was hinter dieser radikalen Entscheidung, die wohl nicht jedem Fan gefällt, erklärte Serien-Chef Ira Parker bereits.

Doch jetzt bekommt der epische Intro-Song von Game of Thrones in Folge 4 von A Knight of the Seven Kingdoms eine zweite Chance. Seid ab dieser Stelle vor Spoilern gewarnt!

Video starten 2:16 Was erwartet euch in A Knight of the Seven Kingdoms? Ein offizieller Trailer gibt Fans einen Ausblick auf die nächsten Wochen

Der Ruf nach einem Helden ist endlich gekommen

Dunk sitzt in der vierten Episode ordentlich in der Patsche. Nachdem er Prinz Aerion Targaryen (Finn Bennett) das Gesicht mit Faust und Stiefel neu justierte, um die Puppenspielerin Tanselle (Tanzyn Crawford) zu retten, muss er sich vor der Krone für seinen Hochverrat verantworten. 

Dunk appelliert vor König Maekar (Sam Spruell) und dessen Hand Baelor (Bertie Carvel) auf ein Urteil durch den Kampf, wovon beispielsweise Tyrion Lannister in der Mutter-Serie schon Gebrauch machte. Doch Aerion zeigt sich wenig ritterlich oder eines Prinzen würdig und weicht auf ein Urteil der Sieben aus.

Dieser antike Brauch gilt in Westeros als nahezu verloren, bedeutet aber im Wesentlichen: Der Angeklagte muss sechs weitere Ritter um sich scharen, um seine Ehre zu verteidigen und seine Unschuld zu beweisen, während der Kläger mit sechs eigenen Kämpfern das Gegenteil zu erreichen versucht.

Hier kommt Dunk ins Rotieren. Denn wer würde sich für einen unbekannten Heckenritter gegen die Targaryens stellen? Es stellt sich heraus: Es finden sich - um es in den Worten von Dunk zu formulieren - doch noch wahre Ritter!

So gesellen sich zu Dunk Ser Lyonel Baratheon (Daniel Ings), Ser Humfrey Beesbury (Danny Collins), Ser Humfrey Hardyng (Ross Anderson), Ser Robyn Rhysling (William Houston) und der taufrisch zum Ritter geschlagene Ser Raymun Fossoway (Shaun Thomas). Damit sind wir jedoch nur bei sechs Kämpfern, während sieben benötigt werden …

Doch sehr plötzlich und unerwartet reitet Ser Baelor Breakspear Targaryen auf das Turniergelände, um sich auf die Seite von Dunkan zu stellen. Ein wahrlich epischer Moment, der Fans Gänsehaut über den ganzen Körper jagen dürfte, vor allem in Anbetracht einer sehr vertrauten Melodie, die damit einhergeht.

Aber schaut am besten einfach mal selbst:

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Warum die Titelmelodie von Game of Thrones jetzt erst erklingen darf

Im Gespräch mit Nerdist liefert Ira Parker eine neue und ziemlich leidenschaftliche Erklärung, warum das Intro-Theme von Game of Thrones erst jetzt ertönen darf:

Der Grund dafür ist, [...] dass der Ruf des Helden jetzt erst gekommen ist. Das ist der entscheidende Moment. Jetzt geht es verdammt nochmal zur Sache. Und [das Lied] berührt uns nun auf eine ganz andere Art und Weise. Wir sollen uns in etwa so fühlen: Ja, okay, jetzt kommen wir dem Game of Thrones näher, wie ich es in Erinnerung habe.

Ich hoffe, dass es [den Zuschauern] so wie mir geht, obwohl ich die Szene schon eine Million mal gesehen habe, dass er Gänsehaut und Vorfreude auslöst, dass jetzt etwas Schönes passiert. Oder es löst auch etwas Schlechtes aus, was ganz darauf ankommt, ob ihr mit all dem Kram überhaupt etwas anfangen könnt - oder eben nicht: Dass Baelor Targaryen durch das Tor reitet und wir diese Musik hören [...] und sagt Ich stelle mich auf die Seite von Ser Duncan.

Verdammt. Wenn euch das nicht begeistert, dann seid ihr kein Game-of-Thrones-Fan.

Bedenkt dabei, dass Ira Parker für seine schnippische sowie augenzwinkernde Art und Weise bekannt ist, der sich gerne mal voller Enthusiasmus in Interviews zeigt. Den letzten Satz solltet ihr also nicht zu ernst nehmen, während der Serien-Chef von A Knight of the Seven Kingdoms sichtlich stolz auf das Endergebnis ist.

Wie das Urteil der Sieben letztendlich ausfällt, erfahren wir aber erst in den letzten beiden Folgen. Staffel 1 von A Knight of the Seven Kingdoms kommt auf insgesamt sechs Episoden, Folge 5 erscheint am 16. Februar 2026 und Folge 6 am 23. Februar.

Danach ist erstmal Schluss, doch Staffel 2 und sogar Staffel 3 sind bereits auf dem Weg: Die beiden kommenden Seasons werden in einem Rutsch gedreht.

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