A Plague Tale: Innocence - Trailer-Analyse: Zwölf interessante Infos aus acht Minuten Gameplay

Crafting, Upgrades und große Gefühle: Wir analysieren die Details aus dem neuen Gameplay-Trailer zum Mittelalter-Abenteuer A Plague Tale.

von Elena Schulz,
27.04.2019 11:02 Uhr

A Plague Tale: Innocence - Acht Minuten Gameplay aus dem düsteren Mittelalter-Storyspiel 8:08 A Plague Tale: Innocence - Acht Minuten Gameplay aus dem düsteren Mittelalter-Storyspiel

Entwickler Asobo Studio und Publisher Focus haben einen neuen Trailer zum Mittelalter-Storyspiel A Plague Tale: Innocence veröffentlicht. Der zeigt acht Minuten Gameplay rund um die 14-jährige Heldin Amicia, die sich geschickt an Wachen und Rattenschwärmen vorbeischleichen muss.

Im Material verstecken sich auch zwölf interessante Details, die wir für euch bereits analysiert haben. Das Video findet ihr über der News.

GS-Plus-Podcast zum Mittelalter-Setting: Warum wir es lieben, die Spiele-Industrie aber nicht

12 Infos aus dem neuen Gameplay

  • Das war zwar schon in früherem Material zu sehen, wird hier aber noch einmal besonders deutlich: Ratten dienen als natürliche, lebendige Barriere. Ihr könnt die Biester nicht töten, müsst sie also entweder ablenken, verscheuchen oder geschickt umschleichen. Auch als Waffe können die Biester dienen - im Trailer lenkt Amicia einen Lichtstrahl um und setzt einen Soldaten damit nicht nur plötzlicher Dunkelheit, sondern auch der tödlichen Gefahr aus.
  • Ihr verfügt über ein Inventar-Rad mit unterschiedlichen Items. Es gibt zum Beispiel verschiedene Munitionsarten für eure Steinschleuder wie einfache Steine (zum Ablenken oder Dinge herunterschießen, im Trailer zum Beispiel eine Leiche als Rattenfutter) oder Feuermuntion, die Gegner zwingt, ihren Helm abzunehmen (was sie für eure Schleuder verwundbar macht).
  • Ihr könnt Gegner lautlos ausschalten: Somnun (Lateinisch: Schlaf - für den Mittelalter-Flair tragen die Items wohl lateinische Namen) lässt euch Gegner nach dem erfolgreichen Anschleichen lautlos töten. Auch eure Steinschleuder ist nach einem Upgrade offenbar unhörbar, dazu aber später mehr.
  • Es gibt ein Inventar-Limit für Gegenstände. Bei Steinen liegt das bei sechs, bei Töpfen deren Klirren ebenfalls Feinde ablenken kann sogar nur bei einem. Ihr solltet euch also überlegen, wann ihr sie nutzt. Wobei im Trailer auch deutlich sichtbar ist, dass ihr unterwegs im Level viele dieser Wurfgeschosse finden könnt.
  • Ignifer (Lateinisch: Feurig) ist ein Flammengeschoss, über das ihr stationäre Fackeln anzünden dürft, um Ratten zu vertreiben. An denen dürft ihr auch eigene Fackeln erleuchten. Aber Achtung: Die brennen schnell herunter. Seid ihr dann im Dunkeln, könnt ihr Opfer der Ratten werden.
  • Die gezeigten Rätsel wirken sehr einfach und schnell durchschaubar: Steht irgendwo eine Fackeln, zündet ihr sie an und die Ratten verschwinden. Habt ihr eine Wache vor euch, lenkt ihr sie mit einem geschickten Wurf ab oder schaltet sie lautlos von hinten aus. Auch die stationären Scheinwerfer lassen sich simpel bedienen: Leuchtet den Weg an oder entzieht Gegnern das Licht. Bleibt abzuwarten, ob es im finalen Spiel noch komplexer wird.

A Plague Tale: Innocence - Rattenverseuchte Screens zum Mittelalter-Adventure ansehen

  • Es gibt offenbar ein Crafting-System: Ihr baut bequem per Knopfdruck aus dem Menü neue Munition. Material dafür, wie Salpeter, lässt sich unterwegs aufsammeln.
  • Über eine Werkbank dürft ihr auch Upgrades für eure Steinschleuder, eure Tasche und mehr herstellen. Dazu werden Werkzeug und weitere Sammel-Zutaten benötigt. Man kann die Steinschleuder zum Beispiel geräuschlos machen oder die Anzahl der maximalen Munition erhöhen.
  • Amicia kommentiert Vieles emotional: Sie entschuldigt sich bei der Leiche, die sie mit ihrer Steinschleuder herabschießt und reagiert mit Schnappatmung und Unwohlsein auf Ratten, Blut und Tote. Auch wenn sie wohl nicht immer eine Reaktion zeigt (beispielsweise bei den ermordeten englischen Wachen scheint sie auszubleiben) lässt das die junge Heldin doch sehr menschlich und nicht zu abgebrüht wirken.
  • Interessant ist auch, dass ihr Bruder Hugo hier fehlt, obwohl sie sonst zusammen unterwegs sind. Offenbar müssen wir manche Abschnitte allein absolvieren. Das kann Änderungen im Gameplay mitbringen: Wir wissen bereits, dass Hugo zum Beispiel als Teil von Koop-Rätseln durch kleine Lücken kriechen kann, für die wir zu groß sind.
  • In den Leveln gibt es wohl Blickpunkte, an denen wir uns orientieren können. Am Ende des Trailers weist Amicia auf die Universität hin, die am Horizont emporragt. Das erinnert an das Ashina-Schloss in Sekiro (Hierzu haben wir sogar eine Kolumne rund um das clevere Leveldesign im Spiel) oder das Kuppeldach zu Beginn von The Last of Us, das uns immer wieder unser Ziel vor Augen führt und die Richtung vorgibt.
  • Heutzutage üblich, aber trotzdem gut zu wissen: Es gibt automatische Speicherpunkte in den Leveln. Verpatzt man mal ein Stealth-Rätsel, sollte man also nicht zu weit zurückfallen.

Gemeinsam gegen das finstere Mittelalter

Alles Weitere zum Spiel erfahrt ihr aus unserem ausführlichen Preview-Video unter der News. A Plague Tale erscheint am 14. Mai für PC, PS4 und Xbox One. Im Spiel begleiten wir das Geschwisterpaar Amicia und Hugo auf ihrer Flucht vor der Inquisition.

Die jagen Hugo offenbar, weil er krank ist. Frankreich wird im 14. Jahrhundert, wo das mittelalterliche Abenteuer angesiedelt ist, nämlich von einer Seuche heimgesucht und ist mit unheimlichen Rattenschwärmen übersät. Im Mittelpunkt des Singleplayer-Spiels mit Story-Fokus steht vor allem die Beziehung der beiden Geschwister.

Spielerisch wird es viel Stealth geben, aber auch Bosskämpfe. Die dürften es in sich haben, weil Amicia nur einen Treffer aushält und erst die Panzerung mancher Gegner abtrennen muss, um einen tödlichen Kopfschuss mit der Steinschleuder zu landen.

The Last of Us im Mittelalter - Video-Vorschau zu A Plague Tale: Innocence 6:45 The Last of Us im Mittelalter - Video-Vorschau zu A Plague Tale: Innocence


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