Alles nur ein Spiel ... richtig?
Dass hier berühmte Horrorspiele Pate standen, ist auch kein Geheimnis: Zahlreiche Easter Eggs im Spiel offenbaren die großen Inspirationen und Vorbilder. Und genau das macht A.I.L.A. für mich auch so spannend.
Ich rotiere durch kleine Spiele, die meist ein bis zwei Stunden dauern, und immer dann aufhören, wenn es am Schönsten ist. Ich erlebe unterschiedliche Settings mit wechselndem Gameplay, die mich an meine liebsten Horrorspiele erinnern. Das vermittelt mir das Gefühl, als wäre ich tatsächlich Spieletester für ein futuristisches Gerät, das Spielerfahrungen aus existierenden Horrorperlen generiert und auf mich abstimmt.
Im Hintergrund der Spielesammlung lauert immer die künstliche Intelligenz A.I.L.A., die sich meine Entscheidungen merkt und sich immer stärker und stärker in Samuels Leben und seine Gedanken involviert.
Guten Morgen, Samuel. Ich habe deinen Kaffee genauso zubereitet, wie du ihn magst. Du fragst dich vermutlich auch, warum ich dein Smart Home übernommen habe. Ich habe bereits eine E-Mail mit einer Beschwerde an SyTekk verfasst – du musst sie nur noch lesen und abschicken!
Nach dem zweiten Kapitel war in meiner Preview-Version leider schon Schluss – und mir kribbelt's schon in den Fingern, weil ich unbedingt weiterspielen möchte! A.I.L.A. ist nicht perfekt: Hier und da ist die Steuerung (besonders bei den Kämpfen) noch etwas clunky und die einzelnen Level werden euch vermutlich nicht aus euren Halloween-Socken hauen, weil sie bereits bewährte Ideen kopieren.
Das Horrorspiel erschafft aber eine derart spannende Meta-Ebene, dass ich einfach erfahren möchte, was mit Samuel passiert, wenn eine KI über seine Spielerfahrung bestimmt, sich immer tiefer in seinen Verstand gräbt und seine schlimmsten Albträume gegen ihn ausspielt. Denn so weit von unserer Realität ist das gar nicht entfernt – und bei dieser Vorstellung rutscht mir das Herz schneller in die Hose als bei jedem Jump Scare.
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