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Das Horrorspiel A.I.L.A. erweckt meine schlimmsten KI-Alpträume zum Leben – und ich will unbedingt mehr sehen

Was würde passieren, wenn eine KI über unsere Spiele bestimmen und persönliche Erfahrungen gegen uns verwenden würde? Genau das erforscht das Horrorspiel A.I.L.A. – und fühlt sich für Natalie fast schon zu real an.

Für Natalie ist die Vorstellung purer Horror, dass eine KI über ihre Spielerfahrungen entscheiden könnte. Genau das passiert dem Protagonisten in A.I.L.A. Für Natalie ist die Vorstellung purer Horror, dass eine KI über ihre Spielerfahrungen entscheiden könnte. Genau das passiert dem Protagonisten in A.I.L.A.

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Ich finde Künstliche Intelligenz gruselig. Ja, ich weiß, dass KI in vielen Feldern eine Bereicherung sein kann, weil sie beispielsweise unnötig friemelige Fleißarbeit übernehmen kann. Und ich will mich vor der technologischen Entwicklung natürlich nicht verschließen. Trotzdem begegne ich ihr mit einer fetten Prise Misstrauen und Vorsicht – und würde sie niemals in mein Privatleben und mein Zuhause lassen.

Genau das passiert aber dem Protagonisten von A.I.L.A. Ich schlüpfe in die Rolle eines Spieletesters – voll Meta ey! – der in einer nahen Zukunft ein immersives KI-Spieletool testen soll, das ihm persönlich zugeschnittene Erlebnisse präsentiert. Dabei wirft mich das Spiel in unterschiedliche Szenarien, die ein schauriges und unterhaltsames Potpourri kleiner Horror-Spiele ergeben. Und über all dem schwebt noch eine unberechenbare KI, die meine Grenzen ignoriert, sich durch meine Vergangenheit wühlt und meine Gedanken manipuliert ...

Natalie Schermann
Natalie Schermann

Natalie spielt jedes Jahr Dutzende von Horrorspielen, viele davon aus der Indie-Ecke. An die meisten kann sie sich gar nicht mehr erinnern. A.I.L.A. hatte sie vor kurzem noch gar nicht auf dem Schirm. In etwa vier Stunden konnte sie die Preview-Demo aber derart überzeugen, dass Natalie den Release kaum noch abwarten kann.

Übrigens: Falls ihr auch mal Angst haben solltet, dass Roboter und KI die Weltherrschaft übernehmen könnten, kann sie euch die Video-Kategorie »Robot Core« auf YouTube sehr ans Herz legen. Danach geht es Natalie sehr viel besser.

Die Zukunft des Gamings ... oder besser nicht?

Kurz zur Klarstellung: A.I.L.A. ist kein von einer KI generiertes Spiel, es ist ein Spiel über eine KI. Die Abkürzung steht für Artificial Intelligence for Ludic Applications (also Künstliche Intelligenz für spielerische Anwendungen) und soll eine revolutionäre Spielerfahrung bieten. Schließlich lernt die KI, worauf mein Spieletester Samuel reagiert, welche Themen ihm Angst machen und wie er sich in bedrohlichen Situationen verhält.

In der vierstündigen Preview-Version erkunde ich Samuels Haus und bekomme einen ersten Vorgeschmack auf das Leben in einer Zukunft, die von KI und technologischem Fortschritt geprägt ist. »Geprägt« ist eigentlich noch zu wenig gesagt, denn hier ist alles zugekleistert mit Tech-Gadgets, AI-Tools, personalisierter Werbung, und und und.

Am Rande bekomme ich mit, dass KI in der realen Welt ein bisschen außer Kontrolle gerät. Der Sprecher scheint übrigens ebenfalls KI-generiert zu sein. Echte Menschen habe ich im Spiel noch keine getroffen. Am Rande bekomme ich mit, dass KI in der realen Welt ein bisschen außer Kontrolle gerät. Der Sprecher scheint übrigens ebenfalls KI-generiert zu sein. Echte Menschen habe ich im Spiel noch keine getroffen.

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Wenig überraschend also, dass sich Tech-Gigant SyTekk auch ins Gaming einbringen möchte und ein System entwickelt, das Samuel einzigartige Horrorspiele vorsetzt. Zwei davon konnte ich bereits durchspielen.

Video starten 1:02 In A.I.L.A befeuert eine grausame KI eure schlimmsten Albträume in Unreal Engine 5

Evil in Residence

Die erste Spielerfahrung, in die Samuel mit A.I.L.A. eintaucht, könnt ihr aktuell als Demo auf Steam ausprobieren. Das Spiel erinnert an Walking Simulatoren wie P.T. Ich durchquere kahle Gänge und Räume und muss unterschiedliche Rätsel lösen, um voranzukommen. Mithilfe einer Fernbedienung und eines Röhren-TVs schalte ich nicht nur zwischen den Kanälen umher, sondern switche auch die Realitäten.

Habe ich also beispielsweise in einer Realität einen Schlüssel gefunden, schalte ich um, um zum Schloss in einer anderen Version meiner Umgebung zu gelangen. Ist in einer Realität eine Tür verschlossen, steht sie in einer anderen sperrangelweit offen. Und so weiter.

Mit dieser Fernbedienung wechsle ich die Realitäten. Wir ignorieren kollektiv die Schaufensterpuppe, die mich anstarrt, ok? Mit dieser Fernbedienung wechsle ich die Realitäten. Wir ignorieren kollektiv die Schaufensterpuppe, die mich anstarrt, ok?

Das erste kleine Spiel hat keine bahnbrechenden, neuen Ideen – hier erwarten mich Schaufensterpuppen, die sich bewegen, wenn ich nicht hinschaue; gruseliges Flüstern und natürlich ein Verfolger, der mich durch das Labyrinth aus Türen und Gängen jagt. Alles Dinge, ich schon zig mal gesehen habe.

Aber es ist handwerklich wirklich gut gemacht. Die Systeme sind durchdacht. Die Inszenierung, der Sound, die Optik harmonieren wundervoll miteinander und jagen mir unzählige Schauer über den Rücken. Und der kleine Twist am Ende macht mich ganz hibbelig.

Auch für die zweite Spielerfahrung lassen sich die brasilianischen Entwickler Pulsatrix Studios von großen Horror-Titeln wie Resident Evil inspirieren. Ich spiele einen Cop, der auf der Suche nach seinem Partner auf einer abgelegenen Farm landet. Schnell wird klar, dass ich hier nicht alleine bin und dass eine außerirdische Bedrohung auf mich wartet.

Die zweite Spiel-Experience, die Samuel durchlebt, ist eine fantastische Hommage an Resident Evil 7! Die zweite Spiel-Experience, die Samuel durchlebt, ist eine fantastische Hommage an Resident Evil 7!

Ausgerüstet mit einer Pistole betrete ich das alte, scheinbar verlassene Haus und fühle mich sofort an das Haus der Baker-Familie erinnert. Wie im Vorbild Resi suche ich Raum für Raum ab, wühle in fremden Tagebüchern, löse Rätsel, um Türen zu öffnen und das Schloss zum Schrotflinten-Kabinett zu knacken.

Dabei habe ich immer einen Verfolger im Nacken, der zu den ungünstigsten Momenten aus den Schatten springt und meinen Puls anheizt.

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