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Seite 2: America’s Army 3 - Preview: Kostenloser Multiplayer-Shooter angespielt

Die Ausbildung

Anders als im Vorgänger können Sie in America’s Army 3 sofort aufs Schlachtfeld - auch ohne vorher die Grundausbildung bestanden zu haben. Allerdings schalten Sie während des »Basic Trainings« bereits Ausrüstungsgegenstände für das Spiel frei, zum Beispiel ein Lichtpunktvisier für Ihr Sturmgewehr. Außerdem sammeln Sie in der Grundausbildung genauso wie im Multiplayer-Gefecht Erfahrungspunkte, die Sie im Rang aufsteigen lassen und bessere Bewaffnung spendieren.

Sanitäter dürfen an der Puppe üben. Sanitäter dürfen an der Puppe üben.

Einzig die (ziemlich langweilige) Sanitätsausbildung von America’s Army 3 sollten Sie nicht verpassen. Darin lernen Sie, welche Art von Verletzung Sie wie kurieren können. Den schwachen Puls eines Kameraden bringen Sie etwa mit einer Kochsalzlösungs-Infusion wieder auf Trab.

In einer Multiplayer-Runde von America’s Army 3 können Sie niedergestreckte Mitspieler nur dann wieder aufpeppeln, wenn Sie die simulierte Verletzung Ihres Kumpels heilen. Dabei dichtet das Spiel dem Verwundeten ein Symptom an (zum Beispiel blasse Haut), und nur, wenn Sie die richtige der vier zur Wahl stehenden Behandlungsmöglichkeiten wählen, darf Ihr Kollege aufstehen und weiterkämpfen (in diesem Fall: Riechsalz unter die Nase). Ein cooles Konzept, dass zumindest anfangs zusätzliche Spannung in die Feuergefechte bringt.

Die Taktik

Zu Beginn jeder Runde suchen Sie sich ein Team aus, und werden dort Mitglied eines vierköpfigen Trupps. Dabei übernimmt jeder eine exklusive Funktion: Anführer, Granatschütze, MG-Träger und normaler Schütze. Hat also jemand vor Ihnen schon die Position des Granatschützen gewählt, müssen Sie in dieser Runde eine andere Funktion übernehmen.

Ziel der einen Mannschaft ist es, bestimmte Objekte zu erobern, VIPs zu eskortieren oder Aktenkoffer zu klauen. Das andere Team muss genau dies verhindern. Dabei spielen Sie in America’s Army 3 wie schon in den Vorgängern immer nur auf Seiten der US Army. Während Team A sich selbst also als »die Guten« erkennt und alle anderen als böse Söldner sieht, verhält sich das für Team B genau so. In die Rolle der Terroristen, wie etwa in Counterstrike, schlüpft hier also niemand. Army-Soldaten und Söldner unterscheiden sich optisch mitunter aber nur sehr wenig, so dass Neueinsteiger zu Beginn oft auf eigene Männer schießen oder Feinde verschonen.

Der Spaß

America’s Army 3 wirkt auf uns in den ersten Spielminuten etwas spröde. Das hängt vor allem mit dem trägen Bewegungsgefühl und der teils hakeligen Steuerung zusammen. Vom Unterlauf-Granatwerfer auf die normale Flinte zu wechseln gestaltet sich zum Beispiel unnötig kompliziert und langwierig. Die taktischen Möglichkeiten und das spannende »One shot, one kill«-Prinzip (jede Kugel kann tödlich sein) versprechen nach einer gewissen Einarbeitungszeit aber viel Spannung.

Den ausführlichen Test zu America’s Army 3 lesen Sie in den kommenden Tagen auf Gamestar.de.

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