Auch wenn wir schon so einiges über die neuen Landschlachten in Anno 117 wussten, sind wir doch immer wieder überrascht. Dieses Mal etwa darüber, wie sehr diese Gefechte tatsächlich ausufern können. In einem neuen Entwicklerstream hat das Team hinter dem Aufbauspiel sich komplett auf die Landschlachten fokussiert.
Hier gab es etwa eine Stunde lang Gameplay zu sehen, in dem Legionäre aufeinandertreffen. Ganz zum Schluss gab es sogar einen Ausblick darauf, was für riesige Schlachten in Anno 117 theoretisch möglich sind. Das Gameplay könnt ihr euch hier in der Aufnahme des Livestreams ansehen:
Echte Massenschlachten
Eigentlich geht es in Anno hauptsächlich darum, dass ihr euer Inselreich hegt, pflegt und ausweitet. Dabei kann es auch mal zu Reibereien mit Nachbarn kommen, aber grundsätzlich ist ein friedliches Vorgehen gut möglich.
Doch da der römische Frieden in Wahrheit gar nicht so friedlich war, gibt es auch in Anno 117: Pax Romana erstmals seit langer Zeit wieder echte Landschlachten in einem Anno. Und wie das Gameplay auf Twitch jetzt zeigt, nicht nur in Form kleiner Scharmützeln.
Bei der abschließenden Schlacht um eine Stadt in Latium fährt die KI eine gewaltige Menge an Einheiten auf, die auf nicht minder viele Verteidiger stoßen. Weit über 30 Einheiten marschieren hier über die Karte und werfen sich in ein komplexes Gefecht, das an mehreren Orten auf der Karte entbrennt.
Die KI scheint dabei durchaus clever vorzugehen und versucht etwa, die Ballisten des Spielers zu überrennen, bevor diese an ihrer rechten Flanke platziert werden können.
23:14
Wir haben endlich Anno 117 angespielt - Erste Eindrücke zu Wirtschaft, Krieg & Religion
Ein paar Details zu Landschlachten
Darüber hinaus geht das Team im Livestream erneut ein paar Details rund um die Landschlachten durch und wie das alles genau funktioniert. Wir fassen die wichtigsten davon hier zusammen:
- Rekrutierung: Insgesamt gibt es drei verschiedene Gebäude, in denen ihr Einheiten rekrutieren könnt:
- Baracken: Hier werden Infanteristen ausgebildet, vom Legionär bis zum Bogenschützen.
- Equitum Campus: Die Ausbildungsstätte für berittene Kavallerie.
- Belagerungswerkstatt: Hier baut ihr eure Artillerie, also Onager und Ballisten.
- Ressourcen: Krieg ist teuer, denn eure Armee muss versorgt werden. Jede Einheit kostet euch Geld, aber es braucht außerdem besondere Waren wie Waffen, Rüstungen oder Pferde. Zudem ist Arbeitskraft notwendig, etwa Liberti für Fußsoldaten und Equites für Reiter.
- Mauern: Mauern bremsen den Vorstoß der Feinde, können aber zerstört werden. Holzmauern reißen bereits Infanteristen ein, für Steinmauern braucht es Belagerungswaffen.
- Automatisches Kämpfen: Falls ihr eure Einheiten nicht direkt steuern wollt, könnt ihr den automatischen Kampf aktivieren. Dann übernimmt die KI eure Einheiten und kämpft um eure Insel.
Neben den Landschlachten wird es natürlich auch wieder Seeschlachten geben, die aber recht ähnlich zu den Schlachten im Vorgänger ablaufen. Nur eben mit Katapulten statt Kanonen. Aber ihr müsst die Schiffe auch nutzen, um eure Landeinheiten überhaupt auf die feindlichen Inseln zu bekommen.
Insgesamt klingt das alles in der Theorie sehr cool, doch nur der Praxistest wird zeigen, wie gut das auch funktioniert und ob so gewaltige Schlachten aus dem Spiel heraus je zustande kommen.

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