Geleitschutz zuordnen
Ihr könnt euren Handelsschiffen Geleitschutz zuweisen, indem ihr ein Kriegsschiff anklickt und dann mit dem Mauszeiger über das Handelsschiff geht. Das Geleitschutzsymbol erscheint und ihr könnt mit einem Rechtsklick den Geleitschutz zuweisen. Das gleiche klappt auch mit einer ganzen Flotte (Flotte über Menü oder Tastenkürzel anwählen und dann dem Handelsschiff zuordnen). Kombiniert dabei möglichst gleich schnelle Schiffe (siehe Schiffs-Guide), damit eure Bodyguards nicht von ihren Schützlingen abgehängt werden.
Achtung: Die Eskorte funktioniert leider nicht über den großen Teich in die neue Welt und zurück. Das ist ein großes Problem, denn gerade die Routen in Übersee werden gern von Piraten aufs Korn genommen - ganz zu schweigen von kriegslüsternen Konkurrenten. Da hilft nur der folgende Tipp:
Routen verschieben
Eure Handelsrouten im Routen-Menü sind keine fixierten Routen. Klickt auf die jeweilige Route und ihr seht die dazugehörige Linie. Bei Routen innerhalb einer Welt könnt ihr den jeweiligen Seeweg einer Route über den großen weißen Punkt verlegen, um beispielsweise Piraten auszuweichen.
Ähnliches könnt ihr bei Übersee-Routen tun. Zieht dazu den Weltkugel-Marker einfach am jeweiligen Kartenrand in die gewünschte Position. So können unsere Handelsschiffe oftmals weiträumig Pirateninseln umfahren.
Einstellungen für Be- und Entladung
Achtet im Routenplaner darauf, dass die Be- und Entlademengen für eine Frachtsorte übereinstimmen. Ihr könnt eure Schiffe mit dem Sanduhr-Button auf Waren warten lassen, bis eure angegebene Lademenge erreicht ist. Das gleiche könnt ihr am Zielhafen tun und dort auf die komplette Löschung der Ware warten lassen, indem ihr den Kiste+Pfeil-Button aktiviert.
Wir empfehlen euch, beides schlicht zu ignorieren, denn in der Zeit, in der das Schiff wartet, belegt es eine Anlegestelle, und es kann sehr lange dauern, bis eine Ware vollständig geladen oder gelöscht ist. Falls ihr die beiden durchaus praktischen Funktionen trotzdem nutzen wollt, solltet ihr für ausreichend Anlegestellen sorgen.
Der Menüpunkt »Fracht entsorgen« ist keine echte Option, es sei denn, ihr wollt ständig Waren verklappen. Ihr werdet zwar nur sehr selten eine perfekte Ratio aus Herstellung und Verbrauch hinbekommen, da der Verbrauch von Waren pro Bürger und Klasse nur schwer einzuschätzen ist.
Dementsprechend werdet ihr meistens eine Überproduktion haben - aber warum solltet ihr das Zeug jedes Mal ins Meer werfen? Lasst die Schiffe einfach fahren: Wenn der Slot voll ist, ist er eben voll und es wird nur soviel ein- und ausgeladen, was das jeweilige Lager hergibt. Klar, beladene Schiffe sind langsamer als leere, aber immer noch das kleinere Übel, als Waren über Bord zu kippen.
Beladung skalierend gestalten
Wenn ihr Routen anlegt, dann am besten gleich so, dass ihr bei später steigendem Bedarf einfach nur ein weiteres Schiff hinzufügen könnt, statt eine neue Route aufmachen zu müssen. Achtet aber trotzdem auf Kosten und Nutzen: Es lohnt sich nicht, wegen des gestiegenen Bedarfs eines einzelnen Materials einen Dampffrachter mit sechs Materialslots mit auf die Route zu setzen.
Da ist es sinnvoller, vorübergehend eine neue Route für ein kleineres Schiff anzulegen und diese Route später wieder mit der ersten Route zusammenzulegen, wenn der Bedarf an Ressourcen den Einsatz eines zweiten großen Schiffes rechtfertigt.
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Typische Anfängerfehler in Anno 1800 - Und wie ihr sie vermeidet
Ladekapazitäten einrechnen
Rechnet in all eure Routen auch die Ladekapazität eures Schiffes ein. Bis zu 50 Tonnen pro Slot kann ein Schiff tragen, und das müsst ihr je nach euren Einstellungen bei den Lademengen bei der Produktion einrechnen. Wenn das Schiff beispielsweise zu Beginn der Bierproduktion gleich alles einlädt, weil ihr 50 Tonnen eingestellt habt, wird die Bierversorgung am Starthafen schnell auf Null sinken und für Unzufriedenheit sorgen, bis neues Bier produziert wurde.
Um das zu verhindern, könnt ihr inzwischen auch an eurem Kontor eine Mindestmenge einstellen. Dabei regelt ihr sowohl wie viele Waren Handelsschiffe der KI bei euch einkaufen dürfen, als auch welche Menge eure eigenen Frachter maximal aufnehmen können. Mithilfe des Schloss-Symbols wird festgelegt, wie viele Tonnen einer bestimmten Ressource dem Kontor immer mindestens zur Verfügung stehen soll.
Umstellung auf Dampfschifffahrt
Sobald möglich, solltet ihr auf Frachter der Dampfschiffklasse umsteigen und gegebenenfalls mehrere Routen in einer zusammenfassen. Überflüssige Segelschiffe könnt ihr in einem Händler-Hafen gegen Bares verkaufen, um Unterhalt zu sparen und Einflusspunkte zurückzubekommen. Die Dampfschiffe sind nämlich im Schnitt erheblich schneller, weil sie nicht vom Wind abhängig sind. Gegen den Wind hängen sie jedes Segelschiff ganz locker ab.
Passende Items nutzen
Ihr solltet eure Schiffe mit guten Items ausrüsten, die ihr entweder bei Händlern kauft, bei Expeditionen abstaubt oder durch die Erfüllung von Einwohner-Aufgaben sammelt. Dazu zählen beispielsweise die Propeller-Items für Dampfschiffe, die ihre Geschwindigkeit erhöhen und die Verlangsamung durch Fracht verringern. Es gibt diese Items auch in einer universellen Form für beide Schiffstypen, beispielsweise durch das Geschäftsmann-Item.
In turbulenten Kriegszeiten oder auf gefährlichen Routen ist zudem ein Immunitätsbrief oder ein anderes Friedens-Item von unschätzbarem Wert. Dadurch könnt ihr besonders wichtige Frachtschiffe unbehelligt an Feinden vorbeiführen.
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