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»Tut das bloß nicht« - Arc Raiders-Spieler befürchten, ein Ingame-Marktplatz könnte das ganze Spiel ruinieren

Nachdem Embark-Chef Patrick Söderlund angedeutet hat, dass es in Zukunft wohl ein Handels-Feature für Items geben soll, laufen auf Reddit die Fans dagegen Sturm: Die Jagd nach Loot könnte dann bedeutungslos werden.

Wenn es nach Embark CEO Patrick Söderlund geht, bekommt Arc Raiders womöglich bald einen Ingame-Marktplatz. Wenn es nach Embark CEO Patrick Söderlund geht, bekommt Arc Raiders womöglich bald einen Ingame-Marktplatz.

Embarks Extraction-Shooter Arc Raiders hat 2025 Beachtliches geleistet. Während bei Battlefield 6 und auch dem neuen Call of Duty die Spielerzahlen wenige Wochen nach Release bereits deutlich nachgelassen haben, sind sie bei Arc Raiders auch zwei Monate nach dem Launch unverändert hoch und erreichten vor wenigen Tagen sogar ein neues Rekordniveau von über 3,2 Millionen Spielern.

Man könnte also meinen, alles sei in bester Ordnung und die Spielerschaft rundum zufrieden. Wie es mit Arc Raiders im Jahr 2026 allerdings inhaltlich weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Die bisherige Content-Roadmap ist mit dem aktuellen Winter-Event ausgelaufen. Welche Updates, Events und frischen Inhalte im neuen Jahr geplant sind, haben die Entwickler noch nicht verraten.

Video starten 1:12 Weihnachtliche Endzeit-Stimmung in Arc Raiders: Beim großen neuen Winter-Event lootet ihr gegen die Kälte an

Arc Raiders bald mit Ingame-Handel

Im Interview mit Dean Takahashi von der Business-Webseite GamesBeat hat sich Embarks Studiochef Patrick Söderlund nun aber in einigen Punkten zumindest ein wenig in die Karten schauen lassen. In dem Gespräch ging es unter anderem um das ewige Streitthema PvP, aber auch um den Ingame-Handel mit Items in Arc Raiders.

Den gibt es - zumindest von offizieller Seite - noch nicht. Im Netz hat sich seit dem Launch allerdings ein blühender Schwarzmarkt mit Items, Blaupausen und Ressourcen etabliert, auf dem sich Spieler zum bezahlten Tauschen verabreden können. Im Interview sagte der Studiochef zum Thema Handel:

Wir möchten das gerne weiter ausbauen, weil es Spaß macht, ein wichtiger Teil des Spiels ist, und ich stimme Ihnen zu, dass wir den Handelsteil des Spiels weiterentwickeln sollten. Die Spieler sollten untereinander handeln können. Ich finde das spannend. Wir müssen das auf jeden Fall langfristig betrachten. Wir haben noch nichts entschieden, aber das ist das Spannende daran, so etwas aufzubauen. Das ist wirklich der Anfang von etwas, und es gibt so viele Dinge, die wir dem Spiel hinzufügen könnten.

- Patrick Söderlund (CEO Embark)

Auf den ersten Blick klingt das noch nicht sehr konkret, heißt aber auf lange Sicht, dass ein Handels-Feature wohl oder übel kommen wird. Wenn Embark den Ingame-Handel analog zum Steam-Marktplatz aufzieht, könnte das Studio an den Transaktionen sogar anteilig mitverdienen. Das komplette Interview mit Patrick Söderlund, haben wir euch nachstehend eingebunden:

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Kritik aus der Community

Zumindest im Arc-Raiders Subreddit kommen Söderlunds Ideen zum Ingame-Handel allerdings nicht so gut an. In einem entsprechenden Thread äußern zahlreiche Spieler Kritik an den Plänen und diskutieren, ob ein Item-Marktplatz das Spiel womöglich sogar ruinieren würde. Ins Leben gerufen hat den Thread der User G-SW-7892, der schreibt am Entwickler Embark gerichtet:

Sobald das eingeführt wird, wird eure Spielerzahl drastisch sinken. Items werden bedeutungslos und der Loot wird marktplatzorientiert. Ihr habt hier ein besonderes Spiel, das jedem gefällt, egal ob man Gelegenheitsspieler ist oder viel Zeit damit verbringt. Ruiniert nicht all eure gute Arbeit, indem ihr euch nur um die Streamer kümmert, die 60 Stunden pro Woche spielen.

Am Ende bleiben euch nur noch ein paar Tausend Spieler, die um die besten Beutegegenstände im Spiel schwitzen. Die Arc werden bedeutungslos, eure Events werden irrelevant und die Motivation und der Antrieb, die eure Spieler derzeit haben, werden verschwinden. Macht es uns nicht kaputt.

- G-SW-7892 (Spieler)

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Einige Spieler argumentieren, dass Items bei Bedarf einfach kaufen zu können, Teile von Arc Raiders sinnfrei machen oder der Fokus auf Monetarisierung das Spiel weniger spaßig machen würde. Andere finden dagegen, dass es inoffiziell ja bereits einen Handel auf dem Schwarzmarkt gebe. Der Wille zum Trading sei also da.

Ebenso gibt es die Meinung, die ganze Diskussion sei voreilig; aktuell sei der Loot-Pool von Arc Raiders ohnehin nicht groß genug, um einen eigenen Ingame-Marktplatz zu rechtfertigen. Und wieder andere finden, der Marktplatz sei nicht das vordringlichste Problem. Zunächst sollten die Entwickler erst einmal ausstehende Bugs und Glitches beheben.

Wie das Handelssystem von Arc Raiders zukünftig aussehen wird, ist also noch vollkommen offen. Bislang hat das Team von Embark aber immer wieder bewiesen, ein glückliches Händchen und vor allem eine klare Vision zu haben, was ihr Spiel sein soll und was es eben nicht sein soll. In diesem Fall bleibt uns aktuell nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Mehr News zu Arc Raiders lest ihr in der obigen Linkbox.

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