50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Meine 6 Tipps für eure ersten Runden in Arena Breakout Infinite können euch sehr viel Frust ersparen

Der Taktik-Shooter ist ein hartes Pflaster. Hier sind einige der wichtigsten Lektionen, die Phil auf die harte Tour lernen musste.

Arena Breakout Infinite kann absolut gnadenlos sein – das ist eben auch Teil der Faszination eines so realistischen Extraction-Shooters.

Ein paar Sachen hätte ich aber gern vor meinen ersten Runden gewusst. Hier sind meine 6 persönlichen Tipps, die euch hoffentlich den Einstieg etwas erleichtern.

Tipp 1: Marktplatz statt Schnellverkauf
Tipp 2: Weniger sprinten, länger leben
Tipp 3: Nicht an der Munition sparen
Tipp 4: Getränke niemals unterschätzen
Tipp 5: Headsets sind entscheidend
Tipp 6: Gier wird euch alles kosten

Philipp Elsner
Philipp Elsner

Phil begann seine GameStar-Karriere 2013 als Praktikant und leitet heute den Newsroom. Als Shooter-Connoisseur der Redaktion legt er allergrößten Wert auf intensives Gunplay mit sattem Treffer-Feedback. Wenn er nicht durch die Sümpfe von Hunt Showdown pirscht, Streaks in CoD zündet oder genüsslich Bugs in Helldivers 2 zerdrückt, kundschaftet er wahrscheinlich gerade neue Craftbeer-Kreationen aus (in jeder GameStar-Heftausgabe gibt’s eine Bier-Empfehlung auf der Teamseite).

Schnelles Geld führt in den Ruin

Wenn ihr eure Beute im Storage-Menü begutachtet, habt ihr immer zwei Optionen beim Verkauf: Entweder listet ihr euer Loot auf dem Community-Markt und müsst dann abwarten, bis es jemand haben will, oder ihr verkauft es direkt und erhaltet sofort euer Cash. Für mich war es anfangs extrem verlockend, sofort die begehrten Koens zu erhalten und habe deshalb immer alles im Schnellverkauf verschleudert.

Wenn ihr über den Markt verkauft, erhaltet ihr eure Kohle über das Postfach. Selbst mit der Handelsgebühr immer der klar bessere Deal! Wenn ihr über den Markt verkauft, erhaltet ihr eure Kohle über das Postfach. Selbst mit der Handelsgebühr immer der klar bessere Deal!

Doch das ist ein riesiger Fehler, den ihr keinesfalls wiederholen solltet! Denn der sofortige Verkauf bringt euch nur einen kleinen Bruchteil des eigentlichen Werts ein. Ja, das verwalten eurer Marktliste ist etwas nervig und das Geld kommt oft erst am nächsten Tag, aber nur so erhaltet ihr den wirklichen Gegenwert eurer Beute. Lasst euch nicht vom schnellen Geld verführen – der Wertverlust ist einfach zu groß.

Slow is smooth, smooth is fast

Da die Maps in Arena Breakout Infinite mitunter sehr groß ausfallen, scheint der permanente Einsatz der Sprinten-Taste ein sinnvolles Mittel, um Zeit zu sparen. Was viele aber nicht wissen: Der Lärm beim schnellen Rennen trägt überraschend weit und kann sogar die Aufmerksamkeit weiter entfernter Spieler auf sich ziehen.

Ihr solltet euren Sprint also sparsam und mit Bedacht einsetzen, sonst verratet ihr feindlichen Squads unnötig eure Position und Richtung – denn die Ortung via Sound ist in Arena Breakout Infinite oft erschreckend präzise.

Geduld zahlt sich aus: Wer weniger sprintet, kommt langsamer zum Ziel, wird aber auch deutlich seltener von plötzlichem Feindkontakt überrascht. Im Gegenteil: Lauft ihr gemütlich im normalen Tempo, hört ihr den Feind höchstwahrscheinlich vorher.

Vor allem im Schnee, einem neuen Feature aus Season 4:

Video starten 2:02 Auf der neuen Schnee-Map von Arena Breakout Infinite gibt es ein Detail, das über Sieg oder Niederlage entscheiden kann

An der Munition gespart und alles verloren

Gerade am Anfang ist Geld oft knapp und gute Loadouts teuer. Um hier und da ein paar Koen zu sparen, greift man schnell mal zur Billig-Munition. Ein fataler Fehler, den man sich so schnell wie möglich abgewöhnen sollte. Unterm Strich ist es immer sinnvoller, an Helmen, Rücksäcken oder anderen Stellen zu sparen – aber auf die Qualität der Munition solltet ihr immer großen wert legen.

Das soll nicht heißen, dass ihr immer zu teuersten Sorte greifen müsst. Eine Faustregel: Lasst Patronen der Stufen 1 und 2 grundsätzlich immer liegen (oder verkauft sie) und greift wenn es der Geldbeutel zulässt mindestens zu Level 4 Munition.

Eure Waffe ist nur so gut, wie die geladene Munition. Lasst Patronen der Stufen 1 und 2 einfach konsequent links liegen. Eure Waffe ist nur so gut, wie die geladene Munition. Lasst Patronen der Stufen 1 und 2 einfach konsequent links liegen.

Allzu oft habe ich schon teuer ausgerüstete Feinde spielend leicht auf die Bretter geschickt und danach festgestellt, warum sie so bitter unterlagen: Ein Blick ins Magazin der toten Gegner förderte Level 1 Patronen zutage, die einfach nicht durch meine Rüstung kamen. Seid also nicht knausrig bei der Munition und ihr verbessert eure Chancen auf erfolgreiche Kämpfe enorm.

Wasserflasche > Handgranate

Survival-Aspekte wie Essen und Trinken spielen bei Arena Breakout Infinite meist eine ziemlich untergeordnete Rolle. Deshalb habe auch ich lange darauf verzichtet, ein Getränk mit in den Raid zu nehmen – bevor eine Dehydration einsetzt, bin ich schon längst über alle Berge, richtig? Falsch.

Wie wertvoll ein Getränk sein kann, zeigt sich nämlich erst, wenn ihr im Gefecht mal wirklich ernsthaft verwundet werdet. Habt ihr zum Beispiel ein zerschossenes Bein oder einen Arm mithilfe von Verbänden, Chirurgie-Kits und Medpacks wiederhergestellt, macht sich meist sofort der Flüssigkeitsdefizit bemerkbar.

Eine Flasche Wasser oder ähnliches ist also (im Gegensatz zu Handgranaten) nicht optional sondern absolut unverzichtbar, wenn ihr nach einem Feuergefecht wieder volle Einsatzbereitschaft herstellen und nicht zum Abbruch eures Raids gezwungen werden wollt.

Video starten 3:04 Im Realismus-Shooter Arena Breakout Infinite ladet ihr ab Season 4 sogar einzelne Patronen ins Magazin

Das entscheidende Item ist keine Waffe

Sound ist in Arena Breakout Infinite die halbe Miete. Den Gegner anhand von Schritten, Schüssen und anderen Geräuschen erkennen zu können, ist eine der mächtigsten Waffen in eurem gesamten Arsenal. Und ob jemand eine Kiste öffnet, sich eine Spritze reinhaut oder Munition nachfüllt - hier macht wirklich alles ein entsprechendes Geräusch!

Ein absolut wesentlicher Bestandteil jedes Loadouts sind daher die Headsets. Denn sie verstärken Spieler-Sounds in der Umgebung und dämpfen zugleich Hintergrundgeräusche wie Vogelgezwitscher oder das Rauschen von Wasser.

Und genau dieser Unterschied kann oft der entscheidende Vorteil im Gefecht sein – viel wichtiger als die Frage, ob ihr eine M4A1 oder eine AK-102 tragt. Ich empfehle daher unbedingt entweder das GS2 oder das Commander Headset. Lasst euch nicht zu den billigen Kopfhörern verleiten, sie handeln euch einen handfesten Nachteil ein.

Weniger Gier, mehr Profit

Was mich in Arena Breakout Infinite am häufigsten von einer erfolgreichen Runde trennt, ist die Gier nach noch mehr Loot. Eigentlich habe ich meine Mission erfüllt und einiges an Beute im Rucksack, aber statt zum nächstgelegenen Ausgang zieht es mich zum nächsten Tresor-Icon auf der Karte. Vielleicht treffe ich doch noch den Jackpot? Und genau dieser Größenwahn wird mir oft zum Verhängnis.

Anstatt das zu sichern, was ich mir bereits unter den Inventar-Nagel gerissen habe, gehe ich neue Risiken ein – und verliere dabei häufig wieder alles. Mein Tipp daher: Tut das nicht! Unterliegt nicht der Vorstellung, ihr könntet nach einem gewonnen Schusswechsel in Ruhe looten und den Rest der Map ausräubern. Denn irgendwo sitzt immer noch ein Typ mit Sniper Rifle im Gebüsch. Immer.

Wer seine Gier zügelt, gezielt ein oder zwei Orte abgrast und dann zielstrebig einen Exfil-Punkt sucht, wird langfristig immer eine bessere Marge davontragen und sein Konto langsam aber sicher füllen können.

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