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Baldur's Gate 3: Tuning-Guide für maximale FPS und beste Bildqualität

So viele Bilder wie möglich? Die beste Optik? Ein ausgewogener Kompromiss? Egal welches Ziel ihr verfolgt, wir helfen euch weiter!

Unser Guide hilft euch dabei, optimal in euer Abenteuer in Baldurs Gate 3 zu starten. Unser Guide hilft euch dabei, optimal in euer Abenteuer in Baldur's Gate 3 zu starten.

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Baldur's Gate 3 ist erschienen und die Rollenspieler unter euch können es wohl kaum noch erwarten, endlich mit Haut und Haaren in der Fantasy-Welt zu versinken und mit Schmackes die Würfel rollen zu lassen. Aber was, wenn plötzlich unerwartete Ruckler den Spielspaß gehörig vermiesen?

Wir helfen euch! Baldur's Gate 3 stellt zwar keine besonders hohen Anforderungen an die Hardware eures PCs, aber vor allem auf älteren Rechnern kann es durchaus sein, dass ihr einige Grafik-Einstellungen herunterschrauben müsst, um eine flüssige Bildrate zu erzielen.

Schnellnavigation:

Wir gehen mit euch die einzelnen Settings durch, erklären, was genau sie bewirken und wie viel Leistung sie kosten. Am Ende geben wir euch konkrete Tipps für Einsteiger-, Mittelklasse- sowie High-End-PCs und – ganz wichtig – einen ausgewogenen Mix, den wir am sinnvollsten halten. Denn einige Grafikeffekte lassen sich auch prima reduzieren, ohne sichtbar an viel Bildqualität einzubüßen.

Ein Hinweis vorab: Bitte beachtet, dass sich dieser Guide vor allem an die sehr große Masse an Hardware-Unerfahrenen und Neueinsteigern richtet, die Baldur's Gate 3 einfach zocken möchten, sich aber nicht so gut auskennen. Manche Tipps könnten für einige von euch überflüssig wirken, andere Rollenspiel-Fans sind jedoch über jedes bisschen PC-Hilfe dankbar.

Grafikeinstellungen und Leistungskosten im Detail

Modellqualität

Die Auswirkung dieser Einstellungen ist im Spiel etwas missverständlich formuliert. Hier werden beim Wechsel auf eine niedrigere Stufe nicht etwa nahe 3D-Objekte mit niedrigeren Details angezeigt, sondern vielmehr die weiter entfernten. Dadurch könnte man diese Einstellung eher als LOD-Regler (Level-of-Detail) verstehen.

In der Ferne sehen Objekte zwar nicht mehr hübsch aus, dafür wird eine Reduzierung pro Stufe mit rund 10 Prozent mehr Performance belohnt. Wir empfehlen für halbwegs aktuelle Rechner aber dennoch, die Option auf Hoch zu belassen.

Niedrig Vor allem in der Ferne verlieren Objekte sichtbar an Details.

Mittel Vor allem in der Ferne verlieren Objekte sichtbar an Details.

Modellqualität »Niedrig« Modellqualität »Hoch« Modellqualität »Niedrig« Modellqualität »Hoch«

Hier noch ein Schnellvergleich zwischen niedrigster und höchster Einstellung.

Detaildistanz und Instanzendistanz

Beide Regler sind eng miteinander verzahnt, weshalb wir sie gemeinsam abhandeln. Sie regeln die Entfernung, ab der kleinere Details wie etwa Gras oder Steinchen auf dem Boden angezeigt werden. Laut Beschreibung sollen sich die Optionen erheblich auf Arbeitsspeicher und allgemeine Leistung auswirken.

Wir konnten aber leistungstechnisch keinen großen Unterschied feststellen, selbst nicht zwischen der niedrigsten und höchsten Stufe. Optisch wirken aber vor allem Wälder in der Distanz deutlich detailärmer. Die Performance selbst belohnt eine Reduktion nach unseren Messungen nur mit rund 4 Prozent mehr Leistung - zwischen Niedrig und Hoch, wohlgemerkt!

Detail- und Instanzendistanz »Niedrig« Detail- und Instanzendistanz »Hoch« Detail- und Instanzendistanz »Niedrig« Detail- und Instanzendistanz »Hoch«

Achtet hier vor allem auf die Gräser im hinteren Bildteil.

Texturqualität

Die Pixeltapeten in Baldur's Gate 3 sehen äußerst hübsch aus und fressen noch dazu erfreulich wenig Videospeicher (VRAM) eurer Grafikkarte. Selbst Modelle mit 8 GByte VRAM sollten für hohe Auflösungen ausreichen, wobei es in 4K damit etwas knapp werden kann.

Eine Reduktion der Texturqualität bringt euch nur dann spürbar mehr Leistung, wenn euer VRAM knapp bemessen ist und deshalb vollläuft. Dann können niedrigere Stufen bis zu 10 Prozent mehr Leistung herauskitzeln.

Andernfalls stellt diese Option ruhig zumindest auf Hoch, der Sprung auf Ultra fällt optisch kaum noch ins Gewicht.

Niedrig Die Texturen sind in Baldur's Gate 3 das A und O für eine hübsche Optik.

Mittel Die Texturen sind in Baldur's Gate 3 das A und O für eine hübsche Optik.

Hoch Die Texturen sind in Baldur's Gate 3 das A und O für eine hübsche Optik.

Ultra Die Texturen sind in Baldur's Gate 3 das A und O für eine hübsche Optik.

Texturqualität »Niedrig« Texturqualität »Ultra« Texturqualität »Niedrig« Texturqualität »Ultra«

Hier noch ein Schnellvergleich zwischen niedrigster und höchster Einstellung.

Animations-LOD-Detailgrad

Legt fest, wie detailliert Animationen von Charakteren abgespielt werden. Wir konnten in unserem Test weder optische noch performancetechnische Unterschiede ausmachen. Hierbei handelt es sich auch auf schwächeren Rechnern nicht um eine leistungsrelevante Option, also lasst sie ruhig auf Hoch.

Schattenqualität

Die Schattenqualität bestimmt, wie hoch aufgelöst die Schatten im Spiel sind und auch, welche Schatten überhaupt angezeigt werden. Auf niedrigen Einstellungen müsst ihr vor allem auf feine Schattierungen im Gras verzichten, worunter in vegetationsreichen Umgebungen durchaus die Atmosphäre leidet.

Eine Reduzierung dieser Einstellung bringt euch pro Stufe rund 8 Prozent mehr Performance. Bereits Mittel sieht auf schwächeren PCs gut aus, der Sprung auf Hoch bringt eher wenig optischen Zuwachs.

Niedrig Auf niedrigen Einstellungen gehen euch vor allem die Grasschatten verloren. Von Mittel auf Hoch passiert hingegen kaum noch etwas.

Mittel Auf niedrigen Einstellungen gehen euch vor allem die Grasschatten verloren. Von Mittel auf Hoch passiert hingegen kaum noch etwas.

Hoch Auf niedrigen Einstellungen gehen euch vor allem die Grasschatten verloren. Von Mittel auf Hoch passiert hingegen kaum noch etwas.

Schatten »Niedrig« Schatten »Hoch« Schatten »Niedrig« Schatten »Hoch«

Wolkenqualität

In Baldur's Gate 3 seht ihr selten direkt in den Himmel, aber wenn, dann könnt ihr die Wolkenqualität selbst auf Einsteiger-PCs unbesorgt auf Hoch stellen, da sie bis zu dieser Stufe kaum Performance frisst. Ultra lohnt sich optisch überhaupt nicht und kostet seltsamerweise rund 5 Prozent Leistung, wenn man direkt in den Himmel guckt.

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