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Seite 2: Baldur's Gate 3: Tuning-Guide für maximale FPS und beste Bildqualität

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Nebelqualität

Die Nebelqualität beeinflusst die volumetrische Qualität des … nun ja, Nebels. Diese Option macht sich visuell vor allem nachts bemerkbar. Tagsüber gibt es aber natürlich auch immer wieder Stellen in der Spielwelt, in der ein Schleier über der Szenerie hängt. Ein höherer Wert macht sich hier durchaus in Sachen Optik bemerkbar.

Rund 6 Prozent mehr Leistung pro niedrigerer Stufe sind drin. Wir empfehlen für einen ausgewogenen Optik/FPS-Mix die Einstellung Mittel. Alles darüber kostet wieder nur FPS, ohne großen visuellen Mehrwehrt zu liefern.

Niedrig Die Änderungen an der Nebelqualität wirken sich nur subtil aus, fallen im Spiel aber größer aus, als es auf Bildern ersichtlich ist.

Mittel Die Änderungen an der Nebelqualität wirken sich nur subtil aus, fallen im Spiel aber größer aus, als es auf Bildern ersichtlich ist.

Hoch Die Änderungen an der Nebelqualität wirken sich nur subtil aus, fallen im Spiel aber größer aus, als es auf Bildern ersichtlich ist.

Ultra Die Änderungen an der Nebelqualität wirken sich nur subtil aus, fallen im Spiel aber größer aus, als es auf Bildern ersichtlich ist.

Nebelqualität »Niedrig« Nebelqualität »Ultra« Nebelqualität »Niedrig« Nebelqualität »Ultra«

Umgebungsverdeckung

Umgebungsverdeckung – auf Englisch Ambient Occlusion oder kurz AO genannt – schattiert die Umrisse von Objekten realistisch, um die Verdeckung von Objekten durch andere Objekte zu simulieren. Die Technik ist schon seit vielen Jahren Standard in Videospielen und auch in Baldur's Gate 3 trägt die Einstellung viel zur hübschen Optik bei.

Leistungstechnisch bringt euch die Deaktivierung von AO rund 10 Prozent Leistung, vor allem in Wäldern. Unserer Meinung nach ist der Verzicht auf diesen Effekt aber nicht ratsam, da er wie gesagt viel zur Stimmung der Spielwelt beiträgt.

Umgebungsverdeckung »Aus« Umgebungsverdeckung »An« Umgebungsverdeckung »Aus« Umgebungsverdeckung »An«

Solltet ihr aktiviert lassen: Die Umgebungsverdeckung trägt viel zum hübschen Gesamtbild bei.

Sonstige Grafikeinstellungen

Abschließend noch ein paar Grafikeinstellungen, die keine eigene Überschrift benötigen, aber durchaus erwähnenswert sind, da sie PC-Unerfahrenen ein Rätsel sein könnten:

  • Bildraten-Limit: Wenn ihr über sehr leistungsfähige Hardware verfügt, könnt ihr eine feste Bildrate einstellen, die nicht überschritten werden soll (z. B. 60 FPS). Stromverbrauch, Lautstärke und die Temperatur eures Systems werden es euch danken!
  • Tiefenschärfe: Kann euch ausgeschaltet in Dialogsequenzen einige FPS bescheren, sieht aber sehr hübsch aus und kostet außerhalb von Gesprächen nur wenig Leistung. Nur auf schwächeren PCs deaktivieren, ansonsten ruhig aktiviert lassen!
  • Strahlenbüschel: Die aus anderen Spielen bekannten Godrays, also Sonnenstrahlen, die gebündelt durch Fenster und andere Öffnungen fallen. Sieht schön aus, geht nicht auf die Performance.
  • Bloom: Lässt helle Bildbereiche stärker aufleuchten, was viel Atmosphäre erzeugt, vor allem in Höhlen und anderen Innenbereichen. Kostet keine Performance, also lasst den Haken ruhig drin.
  • Volumenstreuung: Eine weitere kleine, aber feine Verbesserung für die Ausleuchtung der Spielwelt, die eurer Hardware kaum etwas abverlangt und ruhig aktiviert gelassen werden kann.
  • Dynamische Mengen: Aktiviert oder deaktiviert die physische Interaktion mit herumlaufenden NPCs. Selbst in Städten konnten wir keinen messbaren Einfluss auf die Leistung erkennen.
  • FidelityFX-Schärfen: Schärft das Bild nachträglich. Kostet keine Leistung, sieht aber vor allem auf höheren Stufen schnell überzeichnet aus.
Schärfen »Aus« Schärfen »An« Schärfen »Aus« Schärfen »An«

Wann sollte ich DLSS/FSR aktivieren?

Für viele PC-Unerfahrene sind die Upscaling-Technologien noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Wir versuchen daher, es absichtlich kurz und oberflächlich zu halten. Grundsätzlich lautet die Antwort auf die obenstehende Frage: Immer dann, wenn ihr ins GPU-Limit lauft.

GPU-was? Genau! Das Limit bedeutet, dass eure Grafikkarte mit der Berechnung der Bilder nicht mehr hinterherkommt und völlig überlastet ist – sei es wegen einer zu hohen Auflösung oder anspruchsvoller Effekte, auf die ihr aber nicht verzichten möchtet.

Immer dann lohnt sich das Hinzuschalten von DLSS oder FSR. Beide Technologien bewirken im Kern das Gleiche. Nehmen wir an, ihr zockt in 4K-Auflösung und eure GPU ist an der Kotzgrenze. Durch DLSS/FSR wird dann das Bild intern nicht in 4K, sondern z.B. nur in 1080p berechnet. Dadurch wird die Grafikkarte entlastet.

DLSS »Aus« DLSS »Ausgewogen« DLSS »Aus« DLSS »Ausgewogen«

Hier ein Vergleichsbild der Bildqualität mit und ohne DLSS. Die Grafikqualität bleibt fast unangetastet.

Ein KI-Algorithmus skaliert das Bild vor der Ausgabe auf euren Bildschirm anschließend auf eure native Auflösung hoch. Das Ergebnis ist in der Regel ein optisch kaum schlechteres Bild bei deutlich gesteigerter Bildrate.

Andersherum gilt dadurch aber auch: Wenn ihr DLSS/FSR im Spiel aktiviert, während vielmehr eure CPU ins Limit läuft, werdet ihr so gut wie keine Performancezuwächse verzeichnen, da der Flaschenhals woanders liegt.

Wie erkenne ich ein GPU-Limit? Eine vielleicht nicht einhundert Prozent präzise, aber für Laien sehr einfache Methode ist es, im laufenden Spiel den Task-Manager von Windows aufzurufen und dort im Tab Leistung die Auslastung eurer Grafikkarte zu prüfen. Befindet die sich immer im hohen 90er-Bereich, während euer Spiel mit Rucklern zu kämpfen hat, ist ein Versuch mit DLSS/FSR ratsam, ansonsten eher weniger.

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