Battlefield 6 nimmt die nächste Hürde in Richtung Release – und dieses Mal hört Entwickler DICE endlich auf seine Community. Das neue Klassen-System, das derzeit über das Testprogramm Battlefield Labs getestet wird, hat dank massiven Fan-Feedbacks deutliche Überarbeitungen erhalten.
Besonders die übermächtigen Fähigkeiten des Assaults wurden zurechtgestutzt. Doch bei einem zentralen Streitpunkt bleibt DICE stur – und das sorgt für Unmut.
Klassen werden wieder besser definiert – und weniger egoistisch
In einem ausführlichen Community Update gibt DICE Einblick in die laufenden Tests des neuen Klassen-Setups. Ziel ist es, den verschiedenen Rollen wieder eine klarere Identität zu geben. Jede Klasse erhält nun:
- eine Signature-Waffe mit passiven Boni (z. B. weniger Rückstoß für Recon mit Scharfschützengewehren),
- eine charakteristische Fähigkeit (z. B. schnelleres Wiederbeleben für Support),
- ein klassenspezifisches Gadget (z. B. Motion Sensor für Recon)
- einen sogenannten Training Path, eine Art Klassen-Perkbaum, der mit XP freigeschaltet wird.
Insbesondere beim Assault wurde scharf nachjustiert: Die stark kritisierte Adrenalinspritze, die neben Buffs auch Selbstheilung ermöglichte, wurde überarbeitet – die Heilfunktion wurde gestrichen. Auch das gleichzeitige Tragen von zwei Primärwaffen ist passé.
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Klassen, Battle Royale, Season 1: Über Battlefield 6 wissen wir schon so viel mehr als EA verrät
Die Reaktionen aus der Community sprechen eine deutliche Sprache:
Der Assault war eine Art Ein-Mann-Armee, da er gleichzeitig über Medpen UND zwei Noob-Tubes (Unterlauf-Granatwerfer, Anm. d. Red.) verfügte, von denen einer auch als Fahrzeugabwehr eingesetzt werden konnte.
- MintMrChris
Der Verlust der Selbstheilung und doppelter Primärwaffen sind große Schritte in die richtige Richtung.
- jlukes
Das ist wirklich eine enorme Veränderung, die direkt darauf zurückzuführen ist, dass wir uns so deutlich dazu geäußert haben. Das ist in meinen Augen ein voller Erfolg.
- MrRadDadHimself
Auch die anderen Klassen werden überarbeitet, wenn auch mit weniger drastischen Eingriffen. So verliert der Engineer seine Möglichkeit, zwei Raketenwerfer gleichzeitig auszurüsten. Beim Support sollen die Supply Crates überarbeitet werden, da sie laut Feedback zu Kampfpausen und Stagnation führten. Und der Recon bekommt mehr Unterstützung beim Sabotage-Gameplay
und eine stärkere Betonung seiner Rolle als Aufklärer.
DICE bleibt beim größten Kritikpunkt uneinsichtig
So erfreulich viele dieser Änderungen auch sind – bei einer zentralen Forderung der Community zieht DICE nicht mit: Klassenunabhängige Waffenwahl bleibt weiterhin bestehen.
Anders als in klassischen Battlefield-Teilen sind Waffen nicht mehr strikt an Klassen gebunden, sondern können frei gewählt werden. Zwar gibt es Boni für das Verwenden der passenden
Waffenart, wie oben beschrieben, ein echter Lock fehlt aber.
Und das sorgt für Frust: Viele Spieler sehen darin nämlich einen zentralen Punkt für das Rollenverständnis und die Balance. Doch DICE hält an seinem System fest – laut eigenen Aussagen, um neue wie alte Spieler gleichermaßen anzusprechen.
Ein Schritt in Richtung Call of Duty? Manche Fans sehen genau das: Die größere Flexibilität gehe auf Kosten des Teamplays. Die Boni-Belohnungen für richtige Waffennutzung reichen ihrer Meinung nach nicht aus, um echte Klassenzugehörigkeit zu schaffen.
Was meint ihr denn? Reichen euch die neuen Klassen-Features – oder braucht Battlefield endlich wieder klare Waffenregeln? Schreibt es uns in die Kommentare!
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