Seit Jahren fordern zahlreiche Battlefield-Fans die Rückkehr des Server Browsers. Der gehörte früher zur üblichen Ausstattung eines Multiplayer-Shooters, heute ist die Liste mit Servern fast ausgestorben und einem Quickplay-Knopf für schnelles und automatisiertes Matchmaking gewichen.
Dreht Battlefield 6 den Trend nun um? Wir haben im Rahmen unserer Beta-Preview zu BF6 mit DICE gesprochen und die Gretchenfrage gestellt: Wie haltet ihr’s mit dem Server Browser?
Battlefield Portal als Server Browser
Philipp Girette, seines Zeichens Produzent bei DICE, liefert eine klare Antwort: Ja, Battlefield 6 hat einen Server Browser, den gibt es allerdings »nur« in Portal – also der Sandbox-Umgebung, wo sich Fans Matches nach eigenen Regeln aufsetzen können. Girette erklärt es so:
Portal ist unser offizieller Server Browser von BF6. Es gibt dort also diese klassische Liste, wie man sie kennt – welche Karte wird gespielt, welcher Modus und so weiter. Man kann dort auch Mutatoren einstellen, also zum Beispiel Hardcore-Modus oder andere Regeländerungen. Wenn du also gerade auf etwas ganz Bestimmtes Bock hast, dann ist Portal hier deine Anlaufstelle.
Girette bestätigt uns außerdem: Man kann jede mögliche Kombination aus Map, Modus und anderen Einstellungen in Portal aufsetzen und dort quasi wie einen vorübergehenden Custom Server anbieten. DICE selbst packt aber auch selbst offizielle Server in den Server Browser von Portal.
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Battlefield 6 in 5 Minuten erklärt: Die Taktik hinter der irren Zerstörung und das Klassensystem im Detail
Schranke für XP-Farmer
Portal unterscheidet zwischen sogenannten »verified experiences« und Kreationen mit eher wilden Regeln, Skripten und anderen Einstellungen, die tief in den Ablauf von Battlefield 6 eingreifen.
Bestimmte Einstellungen des Servers sind dabei an das XP-System geknüpft. Wer also die Regeln nicht oder nur geringfügig ändert, setzt automatisch eine »verified experience« auf, wo alle Spieler ganz normal 100 Prozent der normalen Erfahrungspunkte sammeln und Waffen hochleveln.
Wer dagegen das Match sehr stark verändert und zum Beispiel Bot-Skripte einstellt, wird XP-Fortschritt heruntergesetzt oder sogar ausgeschaltet.
So will DICE gegen Exploit-Server vorgehen, die nur zum Sammeln von schnellen Abschüssen von KI-Gegnern aufgemacht werden. Die waren in Battlefield 2042 nämlich anfangs ein großes Problem und brachten das Fortschrittssystem gehörig durcheinander.
Spannend: Wer mit dem neuen Klassensystem mit freier Waffenwahl nicht einverstanden ist, kann via Portal ganz einfach Runden mit fixen Waffen pro Klasse finden (oder aufsetzen).
Portal bietet sogar einen Map-Editor, bei dem Spieler die Karten grundlegend umbauen können – ein großer Fortschritt gegenüber Portal in BF2042.
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