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Seite 2: Beatbuddy im Test - Klicke mit dem Beat

Mit Musik geht alles besser

Und so absolvieren wir unsere anfänglichen Aufgaben zwar nicht gelangweilt (dafür ist die Spielwelt zu schön), aber doch leicht desillusioniert: Wo ist denn hier nun das Zusammenspiel mit der Musik? Schließlich können wir die Hindernisse auch problemlos vollkommen unrhythmisch überwinden. Doch spätestens bei der ersten Fahzeugpassage macht es Klick und wir fangen unwillkürlich an, unseren Bubblebuggy im Takt der Musik zu bewegen - genauso unwillkürlich, wie wir bei einem Lieblingssong mit dem Fuß wippen oder Kopf nicken.

Und plötzlich merken wir, wie sich alles leichter und flüssiger spielt. Kein Wunder, schließlich bewegt sich auch alles - einschließlich Gegner, Fallen und Hindernisse - im Takt der Musik. Klar können wir versuchen, ein Muster in den sich stetig aus- und anschaltenden Strombarrieren zu erkennen und unsere Bewegungen entsprechend timen. Oder wir lassen uns einfach vom Rhythmus treiben und haben so die elektrische Hürde in Sekundenschnelle überwunden.

Rätsel Die Puzzles fangen simpel an, werden aber immer komplexer, bis wir gegen Spielende solch riesige Maschinen entschlüsseln müssen.

Geschicklichkeitseinlagen Immer wieder müssen wir Hindernissen und Fallen ausweichen oder unter Zeitdruck Gegenstände von A nach B bringen. Bei dieser Passage hat offensichtlich Donkey Kong Pate gestanden.

Fahrzeugpassagen Regelmäßig schwingen wir uns an vorgegebenen Stellen in den Bugglebuggy und bahnen uns mit der Bordkanone unseren Weg. Hier sind wir auf der Flucht vor dem Riesenfisch »Bronco«.

Fragmente werden zum Song

Die große Kunst von Beatbuddy ist es, dass der Song zwar stets im Mittelpunkt steht, anders als bei reinen Musikspielen wie Guitar Hero oder Audiosurf aber nie im Vordergrund. Wir spielen nicht die Musik, sondern mit der Musik. Ein kleiner, aber ebenso feiner wie faszinierender Unterschied. Und im gleichen Maße, wie wir die Welt erforschen, erkunden wir auch den jeweiligen Song. Anfangs hören wir nur selten mehr als einzelne Fragmente von Rhythmus und Melodie, je mehr wir uns einer Soundquelle nähern (etwa einer Bassdrum-Blume) desto stärker tritt sie in den Vordergrund.

Erst bei den Fahrzeugpassagen oder beim großen Finale des jeweiligen Levels ergeben die einzelnen Songfragmente ein großes harmonisches Ganzes. Durch diese ständigen Variationen bleiben die Musikstücke auch über die 30 bis 60 Minuten Spieldauer eines Levels interessant und werden selbst für Rockfans nie nervig, auch wenn Freunde elektronischer Musik an den Dance- und Funk-Stücken naturgemäß noch etwas mehr Freude haben.

Linear? Egal, noch mal von vorn!

Auch spielerisch ist Beatbuddy weit abwechslungsreicher als es anfangs den Anschein hat. Vor allem die häufigen Puzzles überraschen immer wieder aufs Neue. Zu Beginn tragen wir lediglich Schlüsselsteine von A nach B oder drehen Trampolin-Blumen so, dass sie uns mit Vollgas durch zerbrechliche Mauern jagen. Doch spätestens ab Welt 2 wird's deutlich komplexer, wenn wir etwa mit nur einem Stein gleich mehrere Türen öffnen sollen, was nicht nur Hirnschmalz, sondern auch gutes Timing erfordert. Häufig müssen wir dabei alte Denkmuster aufgeben und neue Lösungen finden, zum Beispiel wenn sich per Schalter gleich der ganze Level drehen lässt.

In der zweiten Spielhälfte bekommen wir es vermehrt mit Parasiten zu tun, denen wir erst ausweichen und sie dann umboxen müssen. In der zweiten Spielhälfte bekommen wir es vermehrt mit Parasiten zu tun, denen wir erst ausweichen und sie dann umboxen müssen.

Neue Fähigkeiten wie das Tragen von Gegenständen oder einen Fernangriff bekommen wir dabei automatisch - und zwar genau dann, wenn wir sie auch benötigen. Entsprechend linear verläuft das Abenteuer, nach einmaligem Durchspielen haben wir leider schon alles gesehen. Zwar können wir auch mehr oder weniger gut versteckte Diamanten einsammeln, was aber keinerlei spielerische Auswirkungen hat, sondern lediglich die Inhalte eines (immerhin äußerst witzigen und interessanten) Entwicklertagebuchs freischaltet. Trotzdem haben wir Beatbuddy nach der Endsequenz gleich nochmal von vorn begonnen. Gute Musik hört man schließlich auch nicht nur einmal.

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