Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist für mich auch einige Monate nach Release eines der besten Handys des Jahres. Durch den deutlichen Preisverfall ist es inzwischen sogar für unter 1.000 Euro zu haben, während zum Marktstart noch stolze 1.450 Euro für die Basisausstattung fällig wurden.
Verarbeitung
Samsung setzt beim S26 Ultra auf einen Metallrahmen und eine Glasrückseite, die durch Gorilla Victus 2 (Rückseite) und Gorilla Armor 2 (Front) geschützt werden. Die IP68-Zertifizierung sorgt für einen vollständigen Schutz gegen Staub und Wasser, wie man es von einem Smartphone dieser Preisklasse erwarten darf.
Display, Performance und Akku
Das große OLED bietet eine gute Schärfe, eine adaptive Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hertz, eine hohe Spitzenhelligkeit und als Alleinstellungsmerkmal ein Privacy-Feature, das Inhalte vor seitlichen Blicken schützt. Das ist ein echtes Novum. Wer viel unterwegs ist, wird das Feature sicher zu schätzen wissen.
Angetrieben wird das Ganze vom Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 12 beziehungsweise 16 GB RAM (je nach Speicherausstattung), was sich in flüssigen Animationen und hoher Performance zeigt. Selbst anspruchsvolle Apps oder Spiele bringen das Gerät nicht ins Schwitzen.
Der Akku liefert eine sehr gute Laufzeit, das Schnellladen bleibt mit rund 60 Watt aber hinter Herstellern wie etwa Xiaomi. Wireless Charging klappt mit 25 Watt, magnetisches Qi-Laden geht jedoch nur mit passender Hülle.
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Samsung Galaxy S26 Ultra: Wie das neue Top-Modell aussieht und was es alles kann
Kamera: Vierfach-System mit doppeltem Tele
Die Kamera ist traditionell das Aushängeschild der Ultra-Reihe und auch beim S26 Ultra hat Samsung noch einmal nachgeschärft – vor allem bei der Lichtstärke.
Das Kamera-Setup umfasst:
- Hauptkamera: 200 MP, f/1.4, OIS
- 3-fach-Tele: 10 MP, f/2.4
- 5-fach-Tele (Periskop): 50 MP, f/2.9, OIS
- Ultraweitwinkel: 50 MP, f/1.9
- Frontkamera: 12 MP, f/2.2
Die Hauptkamera profitiert von der auf f/1.4 vergrößerten Blende, wodurch mehr Licht auf den Sensor trifft als beim Vorgänger – das zeigt sich vor allem bei Nachtaufnahmen in weniger Rauschen und mehr Details.
Beide Telelinsen liefern scharfe Aufnahmen bei 3-fachem und 5-fachem optischem Zoom, wobei auch das 5-fach-Periskop von der größeren Blendenöffnung profitiert und dadurch bei wenig Licht heller belichtet.
Der Ultraweitwinkel bleibt qualitativ solide, fällt bei Dunkelheit aber wie bei den meisten Smartphones hinter die Hauptkamera zurück.
Software und Updates
Das S26 Ultra läuft mit One UI auf aktueller Android-Basis. Samsung integriert via Galaxy AI zahlreiche KI-Funktionen wie Now Nudge, Now Brief und erweitertes Circle to Search. Zudem könnt ihr den beiliegenden S Pen für Notizen, zum Zeichnen oder Malen verwenden.
Samsung verspricht sieben Jahre Android- und Sicherheitsupdates für das S26 Ultra.
Hier geht es zum Testbericht: Samsung Galaxy S26 Ultra: Wenn ihr eines der besten Android-Flaggschiffe sucht
- Tolles OLED-Display mit neuer Privacy-Funktion
- Eines der leistungsfähigsten Android-Handys
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Tolles Kamerasystem
- S Pen weiterhin ohne Bluetooth
- Magnetisches Qi-Laden nur mit Hülle
Für wen lohnt sich das Galaxy S26 Ultra?
Der Fokus liegt klar auf Vielseitigkeit und Produktivität: Wer neben dem Smartphone auch ein digitales Notizbuch oder ein Zeichen-Tool sucht, profitiert vom mitgelieferten S Pen. Dazu kommt das Privacy-Display, das sich etwa für Pendler lohnt. Wenn euch also Stift-Bedienung, Blickschutz und ein gutes Kamerasystem wichtiger sind als kompakte Maße oder das schnellste Laden, ist das S26 Ultra eine gute Wahl.
Ansonsten ist vielleicht das Magic 8 Pro besser geeignet – das schauen wir uns auf der nächsten Seite näher an.

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