Mit einem gestern aufgespielten Backend-Update hat Entwickler DICE die Anzahl der Start-Tickets auf allen Conquest-Karten des neuesten Battlefield-Teils reduziert. Laut offizieller Angabe soll damit ein Problem behoben werden, bei dem viele Runden das Zeitlimit erreichten, anstatt durch den Aufbrauch aller Tickets eines Teams zu enden.
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Doch die Reaktion der Spieler ist heftig und reicht von Unverständnis bis hin zu offener Wut.
Was hat DICE genau geändert?
Im Kern geht es um die »Tickets«, die im Conquest-Modus quasi das Lebenskonto eures Teams darstellen. Jeder Tod kostet ein Ticket, und das Team, das zuerst keine mehr hat, verliert. Bisher starteten die meisten Karten mit 1.000 Tickets pro Seite. DICE hat diese Werte nun angepasst, um nach eigener Aussage für einen »natürlicheren Spielfluss« zu sorgen.
Die offizielle Begründung lautet:
»Wir haben die Anzahl der Start-Tickets auf allen Conquest-Karten reduziert, damit die Matches in einem natürlicheren Tempo enden. Zuvor erreichten viele Runden das Zeitlimit, anstatt zu enden, wenn ein Team keine Tickets mehr hatte.«
Die Anpassungen sehen konkret so aus:
- Operation Firestorm & Mirak Valley: Reduziert von 1.000 auf 700 Tickets
- Liberation Peak & Manhattan Bridge: Reduziert von 1.000 auf 800 Tickets
- Siege of Cairo, Empire State, Iberian Offensive & New Sobek City: Reduziert von 1.000 auf 900 Tickets
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Kürzere Runden, weniger Battlefield?
Die Begründung der Entwickler stößt bei einem großen Teil der Community auf massives Unverständnis. Auf Reddit häufen sich die Kommentare von Spielern, die angeben, nur äußerst selten oder noch nie eine Runde durch das Erreichen des Zeitlimits beendet zu haben.
Wie sich aus den Kommentaren rauslesen lässt, machen gerade die langen, zermürbenden Schlachten mit hohen Ticket-Zahlen den Reiz von Battlefield für viele Veteranen aus. Der Reddit-Nutzer JontyFox fasst seine Erfahrung zusammen, die von vielen geteilt wird: »Ich habe gerade eine 15-20-minütige Conquest-Partie auf Mirak Valley gespielt, die nicht einmal einseitig war. Conquest-Spiele auf großen Karten sollten mindestens 25 Minuten dauern.«
Die Vorstellung, dass ein Match durch das Zeitlimit endet, stört die wenigsten. Im Gegenteil, viele sehen es als Zeichen einer ausgeglichenen und spannenden Partie. Der User Broad_Machine1621 appelliert direkt an die Entwickler: »Bitte, DICE, ändert nicht die Anzahl der Tickets in Conquest. Der ganze Sinn von Conquest sind lange, ausgedehnte Matches [...] Gegen das Zeitlimit zu spielen, ist Teil der Conquest-Erfahrung und zeigt, dass beide Teams eine wettbewerbsintensive Runde hatten.«
In der Diskussion kristallisierte sich auch ein Hauptverdächtiger für die umstrittene Design-Entscheidung heraus: Content Creator und Streamer. Die Befürchtung vieler Spieler ist, dass kürzere, actionreichere Runden besser für Live-Übertragungen geeignet sind.
Statt die Tickets zu senken, schlägt die Community eine andere Lösung vor, die in früheren Serienteilen Standard war: die komplette Entfernung des Runden-Timers. Aber wie seht ihr das Ganze? Lasst uns eure Meinung im Kommentarbereich wissen!
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