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Seite 2: Black: The Fall im Test - Robohund vs. Diktator

Lösungshilfe auf vier Beinen

Bald gesellt sich ein unerwarteter Begleiter zu uns: ein Roboterhund, der ebenso ferngesteuert werden kann. Er dient nicht nur als Podest, um höhere Plattformen zu erreichen, sondern ist auch unzerstörbar. So können wir ihn zum Beispiel anweisen, in ein Getriebe zu springen, um es zu blockieren. Elektrisch verzerrtes Knurren und Murren machen dabei sein Unbehagen deutlich.

Spätestens hier fällt auch weniger sensiblen Gemütern auf, wie skrupellos sich der Spieler in der Rolle des Ingenieurs verhalten muss. Er lässt zahlreiche Kollegen in der Fabrik zurück und quält einen Roboterhund, um sein Überleben zu sichern. Je länger die Reise geht, desto stärker stellt sich ein Gefühl der Reue ein.

Ob nun mit oder ohne Hund - die Knobelaufgaben lassen sich immer mit Hilfsmitteln in unmittelbarer Nähe knacken. Bis man auf die Lösung kommt, kann es trotzdem eine Weile dauern. Zum Großteil liegt es daran, dass uns das Spiel lobenswerterweise nicht für dumm verkauft und nur die nötigsten Hinweise liefert. In seltenen Fällen ist aber auch das Leveldesign daran schuld. Manchmal ist die Beleuchtung in den ohnehin schon sehr düsteren Arealen so ungeschickt gesetzt, dass man eine wichtige Plattform übersieht.

Bei manchen Rätseln kommt es auch auf das richtige Timing an. Um das Floß ans andere Ufer schwimmen zu lassen, müssen der Roboterhund und unser Hauptcharakter im richtigen Moment darauf springen.Bei manchen Rätseln kommt es auch auf das richtige Timing an. Um das Floß ans andere Ufer schwimmen zu lassen, müssen der Roboterhund und unser Hauptcharakter im richtigen Moment darauf springen.

Am ärgerlichsten sind jedoch die Fehler in der Kollisionsabfrage, die uns vor allem in den Geschicklichkeitspassagen zu schaffen machen. Der Ingenieur greift nach einem weiten Sprung nicht immer nach der Kante, obwohl er sie eindeutig erreicht hat. Glücklicherweise gibt es aber so gut wie keine Ladezeiten, und die zahlreich platzierten Rücksetzpunkte werfen uns nur wenige Meter zurück.

So hält sich der Ärger über die kleinen technischen Fehler in Grenzen, und auch darüber hinaus bleibt der Spielfluss trotz der Bildschirmtode erhalten. Und davon gibt es reichlich! Der Arbeiter kann sich nicht wehren und stirbt augenblicklich, sobald ihn eine Gewehrkugel trifft.

Mehr Ausdruck durch Minimalismus

Obwohl Black: The Fall einen reduzierten Grafikstil verwendet, der weitestgehend auf Texturen verzichtet, schaffen es die Entwickler mit eindrücklicher Bildsprache eine beklemmende, düstere Dystopie zu zeichnen. Ob geschickter Einsatz von Lichtquellen, durchdachte Farbkomposition oder beeindruckende Panoramen von zerstörten Städten: Das Spiel wirkt jederzeit kunstvoll und mit Bedacht in Szene gesetzt. Dabei kommt es völlig ohne Worte aus und erzählt seine Geschichte rein visuell.

Selbst die Musik hält sich mit lediglich sphärischen Klängen zurück oder bleibt komplett aus, um raumfüllenden Maschinengeräuschen die akustische Bühne zu überlassen. Ausgesprochen gut finden wir den gezielten Einsatz von Stille. Wenn nur der Wind über die verlassenen Lande zieht oder nur das Summen von Lampen zu hören ist, dann wird die Trostlosigkeit der Welt noch deutlicher.

Black The Fall - Launch-Trailer mit Gameplay: Für Fans von Inside oder Limbo 1:18 Black The Fall - Launch-Trailer mit Gameplay: Für Fans von Inside oder Limbo

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