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Fazit: Blair Witch im Test: Psycho-Horror mit dichter Atmosphäre, überragenden Effekten und einigen Längen

Fazit der Redaktion

Sascha Penzhorn
@Berserkerkitten
Die Bewertung von Horror-Spielen ist ein undankbarer Job, schon weil Horror so subjektiv ist. Wenn in Blair Witch irgendwelche schemenhaften Astmonster zwischen den Bäumen hin und her zucken oder irgendwo ein Laubhaufen raschelt, lässt mich das eher kalt. Wirklich unheimlich wird es für mich erst gegen Ende des Spiels, wenn der Wahnsinn langsam überhandnimmt und die Spielwelt auf spektakuläre Weise vollkommen verrücktspielt.

Andere Spieler gruseln sich womöglich schon viel eher als ich, aber nach Titeln wie Outlast oder Resident Evil 7 finde ich Blair Witch über weite Strecken ausgesprochen harmlos. Unabhängig davon, wo beim Horror die persönliche Schmerzgrenze liegt, muss man aber die fantastische Atmosphäre des Spiels loben. Blair Witch sieht klasse aus und klingt auch hervorragend. Die Anspannung entsteht über weite Strecken einfach nur durch die Umgebung, den Sound und die Musik, auch wenn oft eigentlich gar nichts passiert.

Spieltechnisch ist es in manchen Momenten nervig bis frustrierend, besonders gegen Ende. Enge, stockfinstere Korridore, ein halbes Dutzend billige Jumpscares, absichtlich verschwommenes, wackeliges Bildmaterial, bis mir schlecht wird. Die Tapes im Camcorder, mit denen man die Umgebung manipuliert, sind eher ein schickes Gimmick als ein Spielelement, das zum Denken anregt. Ich kann mich aber auch nicht mit den ständigen Kriegs-Flashbacks in einem Spiel anfreunden, das sich um die Blair Witch dreht. Geben die Filmvorlagen und der fiktive Mythos so wenig her, dass die Hauptfigur mit ihren eigenen Dämonen kämpfen muss, zusätzlich zu den Schrecken im Black Hills Forest? Ja, Krieg ist scheiße und Ellis hat einige grausame Dinge erlebt.

Ich hätte trotzdem gerne mehr Übernatürliches und weniger posttraumatischen Stress gesehen. Zumal Hellblade: Senua's Sacrifice eine ähnliche Materie schon einmal deutlich packender und spielmechanisch besser verarbeitet hat als Blair Witch. Natürlich muss man sich an alldem nicht stören - wer schon an Layers of Fear seinen Spaß hatte und sich einfach mal für 30 Euro gruseln möchte, macht hier, einiger Macken zum Trotz, nicht viel verkehrt.

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