Ich habe auf der IFA das Tablet meiner Träume gefunden: Es könnte mehr als nur mein Notebook ersetzen

Tablet, E-Reader, Notizbuch und Schreibwerkzeug in einem: Das Boox Tab X C lässt bei mir keine Wünsche offen. Im ersten Hands-on bleiben zwei Fragen aber noch ungeklärt.

Der große Unterschied zu Remarkable und Kindle Scribe: Auf dem Tab X C kann ich ohne Umwege Android-Apps installieren. Der große Unterschied zu Remarkable und Kindle Scribe: Auf dem Tab X C kann ich ohne Umwege Android-Apps installieren.

Remarkable, Kindle Scribe und mehr: E-Ink-Tablets gibt es einige. Keines von denen kommt aber mit Android und lässt mich daher ohne Umwege auf den Play Store zugreifen. Für mich ist beides aber ein Pflichtfeature für Tablets, denn nur so gelange ich per Store und Sideloading an alle Apps, die ich für meinen Alltag brauche.

Auftritt des Boox Tab X C. Das Tablet wurde auf der IFA noch einmal präsentiert, ist aber bereits seit rund vier Monaten erhältlich. An mir ist es bis zur Messe komplett vorbeigegangen und ich bin jetzt eher zufällig darübergestolpert, habe es in die Hand nehmen können und gemerkt: Das hier ist endlich ein Tablet, das alle meine Anwendungsbereiche abdeckt:

  • Wie bereits erwähnt bietet es als Android-Tablet Zugriff auf all meine Alltags-Apps
  • Es funktioniert als E-Reader für Manga, Light Novels und Webtoons
  • Ich kann es als E-Ink-Tablet mit Stylus unterwegs für schnelle, handschriftliche Notizen verwenden
  • Dank Tastaturcover kann ich es sogar als Laptop-Ersatz zum Schreiben längerer Texte nutzen

Auf dem Tab X C lese ich Dokumente, fertige aber auch handschriftliche Notizen an. Auf dem Tab X C lese ich Dokumente, fertige aber auch handschriftliche Notizen an.

Normalerweise wäre mir ein Tablet mit 13,3 Zoll für den Alltag zu groß, aber wenn ich im Gegenzug auch mit großen Händen komfortabel längere Texte darauf schreiben kann, bin ich bereit, das in Kauf zu nehmen.

Auch die restlichen Spezifikationen lesen sich manierlich, wenn ich das Tab X C als Tablet und nicht als klassisches Notebook bewerte:

  • ein nicht näher spezifizierter Acht-Kern-Prozessor (max 2.8 GHz)
  • 6 + 128 GByte RAM/ROM
  • 13,3 Zoll Kaleido-3-Screen
  • 1.600 x 1.200 Pixel bei Farbdarstellung (150 ppi)
  • 3.200 x 2.400 Pixel bei Schwarz-Weiß-Darstellung (300 ppi)
  • ein Stylus mit 4.096 Druckpunkten
  • Frontlicht
  • Android 13 als Betriebssystem
  • 5.500 mAh Akku

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Nach meinem Ersteindruck bin ich von dem Tablet insgesamt wirklich begeistert. Zwei Fragen bleiben aber, die ich auf der IFA nicht mal eben beantworten kann:

  1. Reichen die sechs GByte Arbeitsspeicher, wenn ich doch mal mehr als nur Lesen oder Schreiben möchte? Das ist ja inzwischen selbst im Tablet-Markt eher Einstiegsbereich.
  2. Wie schaut es mit der Akkulaufzeit aus? Anders gefragt: Würde ich das Tablet den ganzen Tag auf der IFA verwenden, hätte es auch die komplette Messeöffnungszeit durchgehalten?

Ein Preis von rund 800 Euro ist zudem eine ordentliche Stange Geld, weshalb ich trotz aller anfänglichen Begeisterung noch mit dem Kauf zögere. Bei Käufen dieser Größenordnung ist es aber sowieso ratsam, nochmal ein paar Nächte drüber zu schlafen. Bis dahin ist es aber zumindest das erste Mal, dass ich so etwas wie mein Wunschtablet in der Hand halten konnte.

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