Borderlands 4 hat gerade erst ein weiteres Update erhalten, in dem einige wichtige Bugfixes und Verbesserungen stecken.
Während größere Probleme wie die durchwachsene Performance aber wohl noch mehr Zeit brauchen, um gelöst zu werden, gibt es noch drei nervige Kleinigkeiten, die unbedingt mit dem nächsten Update aus der Welt geschafft werden sollten.
1. Die verflixten Seifenblasen
Weltbosse, auf die ich zufällig beim Erkunden der Karte stoße, sind eine richtig coole Neuerung für Borderlands. Weniger cool ist allerdings die Umsetzung. Die Bosse finden sich nämlich immer in einer Art durchsichtigen Kuppel, die wie eine Seifenblase aussieht. Sobald ich die Kuppel betrete, startet der Bosskampf.
Die Krux: Ich darf die Arena auf keinen Fall auch nur für einen Sekundenbruchteil verlassen. Denn dann verschwindet der Boss einfach sofort! Weiche ich also in die falsche Richtung aus oder werde von einem Angriff des Bossgegners zurückgeschleudert und fliege aus der Arena, war es das mit dem Kampf und der Beute, die für den Sieg winkt.
Die Lösung ist offensichtlich: Entweder sollten Bosse nicht einfach verschwinden, oder es sollte wenigstens ein Countdown starten, vor dessen Ablauf ich in die Arena zurückkehren muss, um den Kampf fortsetzen zu können.
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Borderlands 4 - Test-Video zum neuen Loot-Shooter mit Open World
2. Ärger bei der Beutejagd
In Borderlands 4 gibt es wieder jede Menge wertvolle Beute zu finden, von Waffen über Schilde, Klassenmods und andere Ausrüstung. Doch die wahre Arbeit beginnt erst nach dem Kampf. Denn dann muss ich entscheiden, was ich überhaupt mitnehmen möchte, und regelmäßig auch mein Inventar ausmisten.
Grundsätzlich gefällt mir, dass sich das Inventar jetzt über den gesamten Bildschirm ausbreitet und sich mit neuen Filtern sortieren lässt. Doch einen nervigen Fehler hat Entwickler Gearbox begangen: Schaue ich mir einen Gegenstand im Rucksack genauer an, schmeißt mich das Spiel danach nicht nur aus dem Inventarmenü, sondern setzt auch alle Filter zurück, die ich vorher ausgewählt habe. Nerv!
Der Fall ist klar: Eingestellte Inventar-Filter sollten vom Spiel gespeichert werden, und zwar auch dann, wenn ich das Menü komplett schließe.
3. Die furchtbarsten Quests
Ich kann euch trotz meiner Begeisterung für das Spiel nicht empfehlen, alle Open-World-Aktivitäten von Borderlands 4 abzuschließen. Damit streckt ihr eure Spielzeit zwar ordentlich, doch lauft Gefahr, euch zu langweilen. Unbedingt warnen will ich euch aber vor den Miniquests, in denen ihr einen Gegenstand oft mehrere hundert Meter weit umhertragen müsst.
Aus irgendeinem Grund dachte Gearbox, es wäre eine gute Idee, wenn man meinem Kammerjäger den Questgegenstand direkt in die Hand drückt. Ich darf dann nicht mehr zielen, klettern, den Greifhaken benutzen und kann mich auch nicht mit dem Gegenstand auf mein Fahrzeug setzen.
Stattdessen muss ich mich oft durch Gegner kämpfen und darauf achten, das Objekt nicht versehentlich fallenzulassen. Passiert mir das doch und entferne ich mich zu weit, respawnt das Ding zurück am ursprünglichen Fundort und ich darf von vorn anfangen.
Die benötigte Verbesserung liegt auf der Hand: Der Questgegenstand sollte einfach direkt in mein Inventar wandern. Dadurch werden die Miniquests zwar noch simpler, aber auch weniger nervig.
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