Ein großes neues Update für Borderlands 4 liefert endlich ein Feature, auf das Konsolenspieler seit dem Launch sehnsüchtig gewartet haben. Doch während diese Erfüllung eines der größten Community-Wünsche für Freude sorgt, trüben zahlreiche neue Berichte über technische Probleme das Bild.
Viele Spieler klagen nach dem Patch über frische Performance-Einbrüche und starkes Ruckeln, obwohl das Update eigentlich auch die Stabilität verbessern sollte.
Endlich mehr Weitblick auf Konsole
Seit der Veröffentlichung von Borderlands 4 war es ein ständiger Kritikpunkt der Community: Während PC-Spieler ihr Sichtfeld (Field of View, kurz FoV) frei anpassen konnten, mussten sich Kammer-Jäger auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S mit einer fixen, für viele zu engen Perspektive begnügen.
Dies führte nicht nur zu einem eingeschränkten Spielgefühl, sondern bei einigen Spielern auch zu Motion Sickness. Entsprechend groß ist die Freude über das neue Feature. Sogar die Borderlands-Entwickler selbst feiern es mit einem lustigen Video:
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Mit dem neuesten Patch gehört dieses Problem nun der Vergangenheit an: Gearbox Software hat den vielfach geforderten FOV-Slider für beide Konsolen nachgereicht. Die Entwickler weisen in den Patchnotes jedoch darauf hin, dass eine deutliche Erhöhung des Sichtfelds über den Standardwert hinaus zu Leistungseinbußen führen kann.
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Neue Ruckler trüben die Freude
Das Update verspricht neben dem FOV-Slider auch allgemeine Verbesserungen für Stabilität und Performance, um die seit dem Release bestehenden technischen Mängel anzugehen. Statt einer flächendeckenden Besserung häufen sich jedoch gerade die Meldungen von Spielern, die nach der Installation des Patches über neue oder verschlimmerte Probleme klagen.
In den sozialen Netzwerken wie Reddit und X sowie in den Steam-Foren berichten zahlreiche Nutzer von einer spürbar schlechteren Performance. Die Rede ist vor allem von starkem Ruckeln und sinkenden Bildraten, die vor dem Update in dieser Form nicht auftraten. Damit scheint der Patch bei einem Teil der Spielerschaft genau das Gegenteil von dem bewirkt zu haben, was er eigentlich bezwecken sollte.
Gearbox Software hat bereits auf die Kritik reagiert und eine Erklärung für die neuen Schwierigkeiten geliefert:
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Laut dem Entwicklerstudio hängen die Ruckler mit der Shader-Kompilierung zusammen, die nach dem Aufspielen des Updates im Hintergrund stattfindet. »Die Ruckel-Probleme sollten sich mit der Zeit von selbst beheben, während die Shader im Hintergrund beim Spielen weiter kompiliert werden«, so das offizielle Statement.
Euch wird geraten, nach dem Update für mindestens 15 Minuten am Stück zu spielen, damit sich dieser Prozess abschließen kann. Sollten die Probleme danach fortbestehen, wird empfohlen, den Shader-Cache der Grafikkarte manuell zu leeren.
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