Obwohl der Topf extrem schwer ist, bietet der Cookit mehr Vor- als Nachteile. Aber für wen ist die Küchenmaschine denn nun geeignet? So leicht ist die Antwort nicht.
Wem kann ich den Bosch Cookit empfehlen?
Man sollte meinen, der Cookit spricht dieselben Zielgruppen an wie ein Thermomix. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht.
Kochanfängern würde ich nicht zum Cookit raten, obwohl die damit durchaus auch zurechtkämen.
- Die technische Performance ist höher. Der Cookit wird heißer, das Messer dreht sich schneller. Dadurch gibt es zwar mehr Spielraum, der für Anfänger allerdings zu groß sein könnte.
- Mehr Zubehör. Das ist toll für diejenigen, die wissen, was sie damit anfangen können. Der Thermomix ist aber deutlich limitierter gehalten, wodurch er zugänglicher ist als der Cookit.
Der Cookit ist vor allem für Personen geeignet, die eine performante Küchenmaschine suchen, die auch kochen kann.
- Die Möglichkeiten sind durch die Küchenmaschineneigenschaften vielfältiger.
- Die besseren technischen Daten geben mehr Spielraum.
- Durch das große Fassungsvermögen kann man leicht Familienfeiern bespielen.
Am Ende steht und fehlt ein Küchengerät für 1.400 Euro mit den eigenen Erwartungen. Wenn es um die reine Nutzung geht, macht der Cookit erst mal mehr richtig als falsch.
Fazit zum Bosch Cookit nach 4 Wochen
Unterm Strich ist der Cookit ein richtig starkes Küchengerät, das durch seine Küchenmaschineneigenschaft sein Einsatzgebiet noch einmal erweitert.
Besonders gefallen hat mir, dass man im breiten Topf richtig gut anbraten kann, das Gerät einwandfrei als Küchenmaschine funktioniert und ich nicht extra für Rezepte aus der App zahlen muss.
Nicht gefallen hat mir, dass der Topf unfassbar schwer ist. Dass man gut anbraten kann, kommt eben mit diesem Nachteil, der sicher für den einen oder anderen ein Dealbreaker sein kann.
Der Cookit ist ein sehr gutes und robustes Gerät, aber noch viel mehr als beim Thermomix muss man sich vor dem Kauf im Klaren darüber sein, was man damit machen möchte. Ganz so simpel und zugänglich wie der Thermomix ist er eben nicht.
Thermomix vs. Cookit: Was ist besser?
Gleich vorweg: Ich werde hier kein exponiertes, finales Fazit ziehen. Die Details hebe ich mir für einen eigenen Artikel auf.
Unterm Strich sind beides hervorragende Geräte, die zwar viele Überschneidungen haben, aber auch einige Dinge unterschiedlich machen.
Der Thermomix ist vor allem für (Hobby-)Köchinnen und -Köche aller Coloeur geeignet, egal ob Anfänger oder Profi. Gerade der TM7 ist wahnsinnig zugänglich, weil er so geradlinig ist.
Der Cookit ist vor allem für diejenigen unter euch interessant, die mit einer Küchenmaschine liebäugeln und die bereits mit beiden Beinen fest in der Küche stehen.
Und für beide gilt: Gerade, weil sie 1.400 Euro (Cookit) respektive 1.550 Euro (TM7) kosten, solltet ihr euch vorab im Klaren darüber sein, was ihr von den Geräten erwartet. Mir bleiben beide nämlich noch die Antwort schuldig, wie oft ich sie tatsächlich im Alltag verwenden würde, wenn ich sie nicht gerade für Kolumnen wie diese exzessiv nutze.
Ein Hinweis zum Schluss: Zum Cookit werden in absehbarer Zeit mindestens noch zwei Artikel erscheinen. Ein Monsieur Cuisine steht zum Testen bereit, der wird allerdings noch ein paar Wochen auf sich warten lassen.
Stellt mir eure Fragen zum Gerät gerne in den Kommentaren!
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