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Call of Duty existiert nur, weil »EA ein Dödel war«, sagt der CoD-Schöpfer

Entwickler-Legende Vince Zampella verrät die Hintergründe der Entstehung von Infinity Ward, dem Studio hinter Call of Duty.

Call of Duty entstand nach einem Disput mit EA. Call of Duty entstand nach einem Disput mit EA.

Aktuell gipfelt die Rivalität zwischen Call of Duty und Battlefield in einem fast zeitgleichen Release zweier neuer Titel der beliebten Shooter-Reihen. EAs Battlefield 6 ist seit dem 10. Oktober draußen, Activisions Black Ops 7 folgt am 14. November.

Umso ironischer ist der Umstand, dass Infinity Ward - die ursprüngliche Firma hinter CoD - offenbar nur gegründet wurde, weil Entwickler Vince Zampella unzufrieden mit EA als Publisher war.

Video starten 2:40 »Ich hab genau das Spiel schon vor 12 Jahren gekauft« - Die Multiplayer-Premiere von CoD Black Ops 7 überzeugt Fans nicht

Medal of Honor war schuld

Zampella arbeitete bis ins ferne Jahr 2002 als Lead Designer mit an Medal of Honor: Allied Assault, das von EA herausgegeben wurde. Im Gespräch mit dem GQ-Magazine verrät er jetzt, dass nach diesem Erfolg erst einmal Schicht im Schacht für ihn war. Nach einem Disput mit EA gründete er 2002 mit ein paar anderen Entwicklern Infinity Ward, um seinen eigenen Shooter zu entwickeln.

Der einzige Grund, warum Call of Duty existiert, ist, weil EA ein Dödel war.

Was genau er damit meint, sagt er nicht. Wir wissen allerdings, dass diese Firmengründung der Anfang einer gigantischen Shooter-Reihe wurde. Mit Activision als Publisher entwickelte Infinity Ward ein neues Spiel, das den Codenamen »MOH Killer« trug: Call of Duty.

Der authentische Kriegs-Shooter gewann 2003 mehrere Game-of-the-Year-Awards und sichert sich bis heute eine Metacritic-Wertung von 91 aus 100 Punkten. Infinity Ward entwickelte weitere Serienteile, darunter CoD 2, CoD 4: Modern Warfare und CoD: Modern Warfare 2.

Nach dem Launch von letzterem wurden Zampella und sein Kollege Jason West allerdings von Activision gefeuert. Es folgte ein Rechtsstreit um vorher vereinbarte Bonuszahlungen, bevor sich Zampella 2010 mit dem neugegründeten Studio Respawn wieder bei EA fand.

Dort arbeitet er unter anderem an der Titanfall-Reihe, Apex Legends und den beiden Star-Wars-Jedi-Spielen. Seit 2020 leitet er die in Los Angeles ansässige Abteilung von DICE, die nach dem schwierigen Launch von Battlefield 2042 unbedingt einen neuen Hit brauchten. Und da sind wir heute - Battlefield 6 erreichte am Release-Tag allein auf Steam fast 750.000 Spielerinnen und Spieler.

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