»Dieser vermaledeite Pöbel hat schon wieder den Altar abgefackelt – können die nicht einmal Ruhe geben?«, hat sich bestimmt jeder Herrscher in der Antike mal gedacht. Damit ihr in Civilization 7 nicht dieselben Fehler macht und euch eure Bürger auf der Nase rumtanzen, müsst ihr auf ihre Zufriedenheit achten. Denn nur zufriedene Arbeiter sind gute Arbeiter. Wir geben euch Tipps, wie ihr es besser macht.
Was ist Zufriedenheit?
Der Begriff Zufriedenheit ist fast schon selbsterklärend: Dieser Wert drückt aus, wie glücklich die Bewohner eures Reichs sind und wie ihnen eure Führung gefällt. Eine hohe Zufriedenheit ist also immer erstrebenswert. Allerdings ist sie auf den zweiten Blick dann doch etwas komplexer, denn die Zufriedenheit teilt sich in zwei Ressourcen auf: lokale und globale Zufriedenheit. Beides solltet ihr immer im Auge behalten.
- Lokale Zufriedenheit wird für jede eurer Städte und Gemeinden einzeln berechnet, ihr erkennt sie am kleinen Emoji unter dem Ortsnamen. Daran erkennt ihr, ob die jeweilige Ortschaft glücklich mit ihren Umständen ist oder ob ihr noch etwas verbessern solltet. Haltet eure Stadt- und Dorfbevölkerung zufrieden, damit sie optimal arbeiten und eure Siedlungen maximale Erträge liefern.
- Globale Zufriedenheit seht ihr oben links in eurer Ressourcenleiste, wieder durch ein Emoji dargestellt. Die globale Zufriedenheit gibt den übergeordneten Wert des Glücks in eurem Reich an. Damit sorgt ihr für weitere Politikplätze, mit denen ihr euer Reich spezialisiert, oder startet Feiern. Eure lokale Zufriedenheit wird mit der globalen Zufriedenheit verrechnet, also entweder hinzuaddiert oder abgezogen.
Let’s Party: Was sind Feiern?
Sobald ihr genügend globale Zufriedenheit angesammelt habt, richten eure Bewohner eine Feier aus. Diese fetten, reichsweiten Partys sorgen dafür, dass ihr einen Traditionsplatz freischaltet und zusätzlich noch einen von zwei Effekten wählt. Diese Effekte orientieren sich an eurer gewählten Regierungsform. Eine Oligarchie bekommt beispielsweise entweder 20 Prozent mehr Nahrung oder 30 Prozent mehr Produktion auf den Bau von Gebäuden – und das für jeweils zehn ganze Runden.
Es kann allerdings vorkommen, dass die Balance ins Negative rutscht und eure Bürger unzufrieden werden. Das hat teilweise gravierende Auswirkungen auf euer Reich. Zum einen verringert jeder Punkt lokale Unzufriedenheit die Erträge der jeweiligen Gemeinde oder Stadt um zwei Prozent.
Zum anderen zünden euch eure unzufriedenen Bürger irgendwann eure Gebäude an, die ihr dann kostspielig reparieren müsst. Außerdem kann es passieren, dass Städte und Gemeinden, die zu lange unzufrieden sind, gegen eure Herrschaft revoltieren. Dann schließen sie sich einem anderen Reich an und ihr habt sie verloren.
Wie mache ich Bewohner zufrieden?
Zufriedenheitsgebäude
Zufriedenheit wird auf unterschiedlichen Wegen generiert: Ihr bekommt sie durch Gebäude, wie die Arena in der Antike oder den Pavillon in der Erkundung – jedes Zeitalter hat hier seine eigenen, zur Epoche passenden, Gebäude. Dazu kommen noch spezifische Bauten für die jeweilige Zivilisation, von denen manche auch Zufriedenheit generieren. Außerdem bekommen eure Siedlungen mehr Zufriedenheit durch spezifische Wunder und Naturwunder.
Das Problem: Teile eures Reichs verbrauchen permanent Zufriedenheit. Spezialisten »kosten« beispielsweise regelmäßig etwas Zufriedenheit, wenn ihr sie Stadtgebieten einsetzt. Außerdem zahlt ihr für diverse Gebäude fortlaufende Zufriedenheitskosten, die ihr natürlich in eurer Planung berücksichtigen müsst.
Dazu kommt in Kriegszeiten noch ein stapelbarer Debuff: Kriegsmüdigkeit. Die verringert die Zufriedenheit pro Punkt um einen festen Wert. Ihr seht also: Ihr müsst Zufriedenheit gut ausbalancieren, damit eure Bewohner glücklich sind.
Diese Gebäude generieren, je nach Geländefeld, Nachbarschaftsboni und Zeitalter, unterschiedliche Mengen Zufriedenheit für eure Siedlungen. Eine Auflistung von passenden Gebäude und Wundern seht ihr in unserer Tabelle. Wir haben nur die übergreifenden Bauwerke aufgelistet – zivilisationsspezifische Gebäude würden die Tabelle sprengen.
Diese Gebäude machen zufrieden
| Antike | Erkundung | Moderne | Wunder |
| Palast | Palast | Palast | Angkor Wat |
| Rathaus | Rathaus | Rathaus | Borobudur |
| Arena | Gasthaus | Kaufhaus | El Escorial |
| Altar | Menagerie | Rundfunkstation | Kolosseum |
| Villa | Pavillon | Stadtpark | Mundo Perdido |
| Tempel | Wohnhaus | Notre Dame | |
| Sanchi-Stupa |
Trick 17: Repariert eure zerstörten Gebäude möglichst mit Gold, dann sind sie direkt wiederhergestellt. Teure Produktion dafür aufzuwenden, lohnt meist nicht.
Besondere Ressourcen
Neben den Gebäuden haben auch besondere Ressourcen Auswirkungen auf die Zufriedenheit eurer Bürger. Meist generieren sie Zufriedenheit, wenn sie einer Stadt oder Gemeinde zugewiesen werden, je nach Ressourcentyp.
Beispiele für Zufriedenheitsressourcen sind Wolle und Datteln, die schon in der Antike verfügbar sind. Dazu kommen später »moderne« Ressourcen wie Perlen, Pelze oder Gewürze. Achtet hier immer auf die Aufteilung nach Stadt- und Bonusressourcen, damit ihr sie euren Gemeinden und Städten passend zuordnen könnt.
Kommandanten haben ebenfalls Auswirkungen auf die Zufriedenheit in einer Stadt. Ihr könnt sie dort stationieren und so die Zufriedenheit erhöhen. Das hilft gerade in Städten, die ihr kürzlich erobert habt oder in Problem-Siedlungen, die immer wieder gegen euch aufbegehren. Außerdem können euch Sozialpolitiken helfen, Zufriedenheitskosten zu verringern oder Zufriedenheit zu generieren. Die Politik Landerbe fügt Bergfeldern beispielsweise zwei Punkte Zufriedenheit hinzu.
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