Die Logik von Gewaltspielen (3)
Was die Wissenschaft eine langfristige Auswirkung vermuten lässt, ist vor allem das, was Hartmann die »Logik von gewalthaltigen Spielen« nennt -- die Elemente vom Ballerspielen, die Gewalt mit einem angenehmen Lerneffekt verknüpfen:
Virtuelle Gewalt wird belohnt
Virtuelle Gewalt ist handlungsnotwendig
Gewalthandlungen werden erlernbar
Der Spieler entwickelt Sympathie für dem Aggressor (der eigenen Spielfigur)
Die Gewalt ist auf Unterhaltung getrimmt
»Belohnte Gewalt erweitert den Kanal, durch den automatisch aggressive Gedanken ins Bewusstsein gelangen«, beschreibt Hartmann die Brisanz der Problematik. Ob sich diese Effekte aber langfristig in die Persönlichkeit einbrennen und das Verhalten nachhaltig verändern -- das vermutet man zwar, aber gesichertes Wissen ist es nicht. (cs)
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