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Seite 2: Commander: Conquest of the Americas im Test - Colonization in Echtzeit

Die Seeschlachten: klasse

Viel spannender als das Pendeln zwischen Alter und Neuer Welt ist das Entdecken neuer Koloniestandorte und vor allem die Jagd auf feindliche Handelsschiffe. Bei den Seeschlachten (Landschlachten gibt es nicht) fährt der Entwickler Nitro Games wieder schwere Geschütze auf: Bis zu sechs Geschwader mit je fünf Schiffen ballern auf einer eigenen 3D-Karte aufeinander. Aber auch Scharmützel mit zwei, drei Schiffen machen richtig Laune. Neben einer Echtzeit-Strategiesteuerung können wir jedes einzelne Schiff direkt über die WASD-Tasten steuern, sodass sich die Gefechte fast schon actionlastig wie ein Pirates! spielen, inklusive bekannter Zutaten wie Kettengeschosse gegen Segel, Kartätschen gegen die Mannschaft und Massivkugeln gegen die Rümpfe. Wer mag, kann sich abseits der Kampagne auch eine Wunsch-Seeschlacht zusammenstellen.

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Überhaupt sind die schönen Segelschiffe die eigentlichen Stars des Spiels. Zum einen haben die 14 Typen handfeste Vor- und Nachteile. Schaluppen etwa sind sauschnell, können aber nur wenige Kanonen und Ladung transportieren, während waffenstarrende Linienschiffe zwar alles zerlegen, was ihnen vor die Rohre kommt, aber fliehenden Handelsschiffen meist hinterherhecheln. Zum anderen macht es einfach Spaß, sich eine ideale Flotte zusammenzustellen: Mehrere flinke Schoner etwa, um ungeschützte Händler zu jagen, oder schwere Kriegsschiffe, um Küstenforts zu zerbröseln und Kolonien zu überfallen.

Die Aufgaben: knackig

Neue Koloniestandorte dehnen unser Handelsimperium aus. Neue Koloniestandorte dehnen unser Handelsimperium aus.

Vier Berater stehen uns zur Seite. Doch anders als die netten Figuren aus Anno 1503 sind diese Jungs hart drauf und stellen ständig Forderungen: Unsere Kolonien sollen Gerichtsgebäude kriegen, unser Heimathafen Bremen will 200 Einheiten Gold, und ein neues Kriegsschiff wäre auch nicht schlecht. So simpel die Aufgaben auch sein mögen, so knackig sind sie oft zu lösen. Denn das Zeitlimit ist meist knapp, außerdem herrscht fast immer Ebbe in unserer Kasse.

Besonders fies sind Warenforderungen wie die nach dem Gold: Was tun, wenn wir selber kein Golderz-Vorkommen haben? Schnell eine Kolonie errichten, Gold bei einer der anderen Nationen kaufen, Handelsschiffe angreifen und hoffen, dass sie zufällig die gesuchten Barren transportieren?

Allzu oft hintereinander dürfen wir die Berater nämlich nicht enttäuschen; sobald ihre Stimmung zu mies ist, geht die Kampagne unrühmlich zu Ende. Beim Testen konnten wir verpatzte Missionen aber immer wieder durch geschaffte ausbügeln.

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