50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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So etwas gab es noch nie: Sony stampft Multiplayer-Shooter Concord nach nur 2 Wochen ein

Das ging schnell! Aufgrund niedriger Spielerzahlen wird Concord in Kürze aus allen Stores entfernt. Sony gibt den Titel wohl aber noch nicht ganz auf.

Zwei Wochen nach Release ist klar: Für Concord ist die Reise schon zu Ende. Zwei Wochen nach Release ist klar: Für Concord ist die Reise schon zu Ende.

Sony hat sich in einem neuen Statement auf dem hauseigenen Blog zur Zukunft des Multiplayer-Shooters Concord geäußert. Der Spielehersteller leitet mit den Worten ein:

Eure Unterstützung und die leidenschaftliche Community, die sich um das Spiel gebildet hat, bedeuten uns sehr viel.

Trotzdem wird das Spiel abgeschaltet. Wie passt das zusammen? Wir erklären euch, was hinter Sonys Entscheidung steckt und warum es trotzdem noch ein Trostpflaster für die Fans gibt.

Auf Steam ist schon nach zwei Wochen die Luft raus

Machen wir es kurz: Auf der PlayStation sehen die Spielerzahlen von Concord wohl alles andere rosig aus. Das ist kein Wunder, schließlich trifft Sony diese Entscheidung garantiert nicht leichtfertig. Genaue Zahlen liegen uns nicht vor, da der japanische Konzern hier keine Schnittstelle für den Datenabruf bietet.

Anders sieht es bei Steam auf dem PC aus. Und die Zahlen lassen Katastrophales erahnen: Zum Zeitpunkt dieses Artikels jagen sich laut SteamDB nur sage und schreibe 39 Spieler in dem Multiplayer-Shooter über die Maps. In den vergangenen Stunden waren es weltweit (!) 132 Spieler und das Allzeithoch wurde am 23. August 2024 erreicht, also am Tag der Veröffentlichung: 697 Spieler, autsch …

Auch die Steam-Reviews sind nicht berauschend. Fun-Fact: Mit 805 Rezensionen hat Concord mehr Reviews als Spieler auf Steam. Nur 68 Prozent der Bewertungen fallen positiv aus, kritisiert werden vor allem häufige Abstürze und langweilige Maps sowie Spielmodi.

Video starten 2:17 Der Trailer zeigt euch Ausschnitte aus dem gefloppten Sony-Shooter

Könnte Concord zurückkehren?

Kein Wunder also, dass Sony schon nach zwei Wochen die Reißleine zieht. Ein Trostpflaster für die 39 Steam-User haben wir aber noch: Die Chancen stehen trotzdem gar nicht mal so schlecht, dass wir Concord in irgendeiner Form wiedersehen.

Sony schreibt im Blog-Post nämlich, dass man Optionen prüfe, unsere Spieler besser zu erreichen. Das klingt danach, als ob wir vielleicht nicht zum letzten Mal von Concord gehört haben. Es kann aber natürlich auch gut sein, dass Sony am Ende dieser Prüfung zu dem Schluss kommt, das Spiel ganz zu begraben.

Das volle Sony-Statement zum Aus von Concord lautet wie folgt:

Concord-Fans - seit der Veröffentlichung von Concord auf PlayStation 5 und PC haben wir genau auf euer Feedback geachtet und möchten uns bei allen bedanken, die sich auf die Reise an Bord der Northstar begeben haben. Eure Unterstützung und die leidenschaftliche Community, die sich um das Spiel gebildet hat, bedeuten uns sehr viel.

Obwohl viele Qualitäten des Spiels bei den Spielern gut ankamen, sind wir uns bewusst, dass andere Aspekte des Spiels und des Launches nicht so bei euch angekommen sind, wie wir es uns vorgestellt hatten. Daher haben wir uns entschieden, das Spiel ab dem 6. September 2024 offline zu nehmen und Optionen zu prüfen, um unsere Spieler besser erreichen.

Während wir überlegen, wie wir am besten vorgehen, wird der Verkauf von Concord sofort eingestellt und wir werden allen Spielern, die das Spiel für PS5 oder PC gekauft haben, eine vollständige Rückerstattung anbieten. Wenn ihr das Spiel für PlayStation 5 über den PlayStation Store oder PlayStation Direct erworben habt, wird die Rückerstattung auf eure ursprüngliche Zahlungsmethode zurücküberwiesen.

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Habt ihr Concord gekauft? Sony schreibt, dass ihr eine Rückerstattung erhaltet, sowohl auf Steam als auch im Epic Store. In Kürze solltet ihr eine E-Mail erhalten, um den Vorgang in Gang zu setzen. So entsteht euch am Ende der zweiwöchigen Reise wenigstens kein finanzieller Schaden.

Etwas komplizierter sieht die Sache bei Käufern der physischen Variante aus. Die müssen sich an den Händler wenden und dort klären, wie es mit einer Rückerstattung aussieht.

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