Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

»Macht das sofort rückgängig!« – Counter-Strike 2 wurde über Nacht ein Stückchen realistischer, aber das macht Fans wütend

Valve macht das Nachladen in Counter-Strike 2 realistischer: Wer zu früh nachlädt, verliert Munition - und den Fans schmeckt das gar nicht.

Beim Nachladen in Counter-Strike 2 müsst ihr euch auf eine große Änderung einstellen. Beim Nachladen in Counter-Strike 2 müsst ihr euch auf eine große Änderung einstellen.

Gehört ihr auch zu den Leuten, die in Shootern nach drei verschossenen Kugeln sofort nervös die Nachladetaste hämmern, damit das Magazin stets gut gefüllt ist?

Wenn ja, dann müsst ihr euch in Counter-Strike 2 ab sofort gewaltig umstellen. Valve hat völlig überraschend ein Update veröffentlicht, das eine der grundlegendsten Mechaniken des Spiels auf den Kopf stellt.

Jedes Magazin zählt: So funktioniert die neue Mechanik

Bisher war die Handhabung eurer Waffen in Counter-Strike 2 recht simpel und verzeihend: Wenn ihr in einer ruhigen Ecke standet, konntet ihr nach Belieben nachladen. Die restliche Munition aus dem alten Magazin wanderte einfach auf magische Weise zurück in euer Inventar. Doch das ist jetzt Geschichte.

Valve erklärte im jüngsten Update auf Steam, dass diese Entscheidung bisher schlichtweg kaum taktische Konsequenzen hatte. Das Entwicklerteam möchte aber, dass ihr ab sofort genauer überlegt, wann der richtige Moment für einen frischen Clip gekommen ist:

Wir sind der Meinung, dass die Entscheidung zum Nachladen mehr Konsequenzen haben sollte, und haben daher die Nachlademechanik im heutigen Update überarbeitet. Ab sofort wird beim Nachladen das aktuelle Magazin mitsamt der restlichen Munition verworfen und ein volles Magazin aus der Reserve nachgeladen, statt wie bisher das Magazin einfach bis zur maximalen Kapazität wieder »aufzufüllen«.

Wenn ihr also bislang nach gefühlt jeder Salve reflexartig nachgeladen habt und euch nicht umgehend anpasst, kostet euch das nun wertvolle Kugeln und kann am Ende einer Runde sogar über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Um das etwas auszugleichen, hat Valve die Munitionsreserven angepasst. Die meisten Schießprügel erhalten standardmäßig drei volle Magazine als Reserve. Einige Waffen bekommen jedoch absichtlich weniger, »um Effizienz und Präzision zu belohnen«, während andere Wummen mehr Kugeln im Gepäck haben, damit ihr weiterhin munter durch Rauchgranaten und dünne Wände feuern könnt.

Video starten 1:41 Counter-Strike 2: Auch in der fünften Neuauflage spielt sich der Taktik-Shooter herrlich spannend

Ein Aufschrei in der Community: Zwischen Panik und Frust

Dass eine solch große Änderung in einem derart etablierten E-Sport-Titel nicht nur auf Gegenliebe stößt, war eigentlich abzusehen. Ein Blick in Kommentare unter der Ankündigung zeigt ein sehr klares Bild. Zahlreiche Fans fordern lautstark, dass Valve die Änderung am Nachladen sofort wieder rückgängig macht.

Viele Spieler sind wütend, dass Valve an bewährten Systemen schraubt, während Bots und Cheater auf den Servern immer noch ihr Unwesen treiben. Viele Spieler sind wütend, dass Valve an bewährten Systemen schraubt, während Bots und Cheater auf den Servern immer noch ihr Unwesen treiben.

Andere Spieler lenken den Fokus auf ganz andere Baustellen und werfen dem Studio vor, die falschen Prioritäten zu setzen. Anstatt an den Magazinen herumzubasteln, sollte Valve laut vieler Kommentare lieber endlich das Anti-Cheat-System verbessern, um die immer noch zahlreichen Hacker loszuwerden.

Jetzt seid ihr gefragt: Was haltet ihr von dieser überraschenden Änderung? Begrüßt ihr den neuen taktischen Anspruch und den kleinen Hauch von Realismus, oder wünscht ihr euch das klassische System aus Counter-Strike Global Offensive und CS 1.6 umgehend zurück? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

zu den Kommentaren (18)

Kommentare(18)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.