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Crimson Desert im Update-Temporausch: Die wichtigsten Verbesserungen, die größten Neuerungen – unsere große Übersicht für Unentschlossene

Das Open-World-Abenteuer von Pearl Abyss wurde so schnell verbessert, dass es schwer fällt, bei dem Tempo mitzuhalten. Wir fassen für euch die wichtigsten Upgrades zusammen, die sich auf eure Kaufentscheidung auswirken könnten.

Kliff hat schon so einiges miterlebt: 8 große Updates haben Crimson Desert umgekrempelt. Kliff hat schon so einiges miterlebt: 8 große Updates haben Crimson Desert umgekrempelt.

So eine Verwandlung wie bei Crimson Desert habe ich wirklich selten gesehen! Zum Launch war Crimson Desert zwar bereits ein sehr gutes Spiel. Allerdings gab es auch einen ganzen Haufen Probleme, besonders bei der Spielerführung und den Komfortfunktionen. Seit Release haut Pearl Abyss aber einen Patch nach dem anderen raus! 

Und das in einem schwindelerregenden Tempo! So schnell, dass ich nach dem Schreiben dieses Textes sicherheitshalber nochmal nachgeschaut habe, ob in der kurzen Zeit nicht doch noch mehr Änderungen reingeschneit sind.

Und wir reden hier nicht von Kleinigkeiten, teilweise gibt’s über Nacht sogar komplett neue Spielinhalte! Manche dieser Änderungen hatte ich mir schon nach dem Anspielen der Vorschauversion, also lange vor dem Release gewünscht. Wir hatten die Entwickler natürlich seinerzeit auch darauf angesprochen, doch bis zur Veröffentlichung tat sich erstmal nur wenig.

Als dann aber das Feedback der ersten Käufer kam, ging es plötzlich super schnell. So schnell sogar, dass einige dieser Anpassungen schon vor Release auf der To-Do Liste des Teams gestanden haben müssen. Das schmälert aber keinesfalls das Engagement, das das Team hier an den Tag legt.

Innerhalb von zwei Monaten hat Peal Abyss acht große Updates veröffentlicht, dazu weitere kleinere Patches und Hotfixes. Selbst wenn ihr liebend gern Patch Notes studiert, fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Aber dafür habt ihr ja uns.

Wenn ihr bisher gewartet habt, Crimson Desert zu kaufen, dann liefert euch dieser Artikel eine übersichtliche Zusammenfassung, was die meiner Ansicht nach wichtigsten Verbesserungen seit dem Release sind. 

Video starten 13:00 Crimson Desert ist jetzt noch viel besser als zum Launch!

Das Inventar: Viel mehr Komfort, viel weniger Nerv

Die wichtigste Verbesserung, die ich so gern schon zum Release gehabt hätte, ist das Inventar. Wenn ich nur daran zurückdenke, wie man sich da mit limitiertem Inventarplatz zurechtgewuselt hat…

Doch das ist vorbei! Erstens liefert Crimson Desert nun frei Haus direkt mehr Inventarplätze, und viele Händler verkaufen günstige Inventar-Erweiterungen. Zweitens gibt es unterschiedliche Reiter für …

  • Waffen und Rüstung
  • Nahrung und Verbrauchsgegenstände
  • Zutaten und Crafting-Material
  • Schriftstücke und Bücher 
  • Spezialgegenstände und Questitems.

So aufgeräumt sieht das Inventar von Crimson Desert inzwischen aus. Kein Vergleich zum Release! So aufgeräumt sieht das Inventar von Crimson Desert inzwischen aus. Kein Vergleich zum Release!

Außerdem werden Gegenstände derselben Kategorie jetzt automatisch sortiert. Also alle Helme beieinander, alle Schwerter beieinander, und so weiter.

Für Kliffs Zuhause gibt es jetzt vier spezielle Lagerkisten. Die fehlten zum Release noch, was ich nie so ganz verstanden habe. Immerhin schleppt man so viele Crafting-Zutaten und Ausrüstung mit sich rum, dass es einem sehr schnell das Inventar zumüllt. Jetzt bekommt ihr eine Art Kühlschrank für Nahrung, eine Lagerkiste für Crafting-Materialien wie Erze und Felle, eine Kiste für Sammelgegenstände wie Rezeptbücher und einen Kleiderschrank für Kleidung.

All diese Kisten muss ich mir jedoch erst einmal durch Quests verdienen. Lediglich die Kiste für Sammelgegenstände und den Kleiderschrank könnt ihr direkt bei jedem Möbelhändler kaufen. Alle Kisten haben nicht nur ordentlich viel Platz, vor allem kann ich beim Crafting immer auf sie zugreifen, selbst wenn ich auf der anderen Seite von Pywel an einem Lagerfeuer koche.

In meinem Haus stelle ich jetzt spezialisierte Lagerkisten für Nahrung, Ressourcen, Kleidung und mehr auf. In meinem Haus stelle ich jetzt spezialisierte Lagerkisten für Nahrung, Ressourcen, Kleidung und mehr auf.

Trotz all der Verbesserungen finde ich das Inventarsystem ist aber immer noch nicht ganz perfekt. Ich fände es zum Beispiel schön, wenn ich vor dem Looten noch sehen könnte, was in einer Truhe oder den Taschen eines besiegten Gegners ist. Und wenn Geld nicht immer in kleinen Beuteln rumliegen würde.

Die muss ich mühselig nochmal im Inventar öffnen, damit ich das Geld auch tatsächlich auf meinem Konto habe. Und ja, ich weiß, dass die Geldbeutel als Geschenk zum NPC-Bezirzen verwendet werden sollen. Allerdings könnte man ja auch einfach Geldbeträge schenken.

Im Vergleich zum Release-Zustand des Inventar sind das aber wirklich Kleinigkeiten.

Schwierigkeitsgrade: Die passende Herausforderung für jeden

Die vermutlich zweitwichtigste Verbesserung richtet sich an alle, die bei den Bosskämpfen von Crimson Desert verzweifelt sind oder sich gelangweilt haben. Es gibt jetzt nämlich drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl: Leicht, Mittel und Schwer. Der mittlere Schwierigkeitsgrad ist dabei genauso anspruchsvoll wie der einzige verfügbare Schwierigkeitsgrad zum Release.

Auf Leicht verursachen Gegner weniger Schaden, haben weniger Gesundheit, greifen seltener an und agieren generell langsamer. Die Zeitfenster beim Ausweichen und Kontern werden größer, die Bosse weichen seltener aus und kontern Angriffe weniger häufig. Auf Schwer passiert natürlich das genaue Gegenteil. Obendrein stellt Nahrung die Gesundheit langsamer wieder her. Und manche Bosse verwenden sogar neue Angriffe.

Video starten 6:55 Crimson Desert: Wir probieren die neuen Schwierigkeitsgrade aus

Mir gefällt an den neuen Schwierigkeitsgraden vor allem, dass sie nicht nur an Schadenswerten drehen, sondern eben auch neue Attacken nutzen und das Timing allgemein kniffliger wird. Einfache Bullet Sponges kann schließlich jeder. Auch in Zukunft will Pearl Abyss weiter am etwas inkonsistenten Boss-Balancing drehen. So sollen einzelne Bossgegner nicht mehr so viel stärker sein als der vorherige.

Mehr Langzeitmotivation: Bosskämpfe und Blockaden

Habt ihr schon fast alle Bosse besiegt und wollt die neuen Schwierigkeitsgrade ausprobieren? Keine Sorge, Pearl Abyss hat euch Action-Fans nicht vergessen und quasi das gesamte Endgame überarbeitet. Seit dem Update 1.05 könnt ihr nämlich Bosskämpfe im Spiel wiederholen. Dazu müsst ihr einfach zu einem Ort reisen, wo ihr den dort wartenden Boss bereits besiegt habt. Mit der Laterne könnt ihr dort ein Erinnerungsfragment lesen, wie bei anderen Quests auch. 

Über die Weltkarte sieht man, welche Bosse bereits besiegt wurden und wo das war. Diese Revanche ist sowohl für Kliff als auch für seine Sidekicks Damiane und Oongka spielbar. Zusätzlich könnt ihr wählen, ob ihr exakt den Kampf von damals wiederholen möchtet, oder ob der Boss mit dem eigenen Level und der Ausrüstung skalieren soll. Das gilt aber nur, wenn mein Fortschritt höher ist als der eigentliche Bosskampf. Die Kämpfe werden also nicht einfacher, wenn ich nackig bin. Wäre aber auch eine unangenehme Vorstellung.

Video starten 3:02 Crimson Desert: Wir kämpfen gegen den Boss Tenebrum und die fummelige Steuerung

Sobald der Kampf vorbei ist, erhaltet ihr alle verbrauchten Gegenstände wie Nahrung und Munition zurück. Eine Belohnung gibt es (noch) nicht. Pearl Abyss deutet in den Patch Notes allerdings an, dass sich das mit einem zukünftigen Patch noch einmal ändern kann. 

Je weiter ihr im Spiel fortschreitet, desto mehr dezimiert ihr die einzelnen Banditen- und Soldaten-Lager, die über ganz Pywel verstreut sind und befreit so die Regionen. Das macht mir total viel Spaß und ich finde es cool zu sehen, dass man so einen tatsächlichen Einfluss auf die offene Spielwelt hat. Allerdings wirkt Pywel dadurch im späteren Spielverlauf stellenweise relativ leer.

In dieser Festung haben sich schon wieder Banditen eingenistet! In dieser Festung haben sich schon wieder Banditen eingenistet!

Doch auch damit ist seit dem Update 1.05 Schluss! Stützpunkte, die bestimmte Bedingungen erfüllen, werden jetzt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit neu besetzt. Was diese Bedingungen sind und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, geht aus den Patchnotes nicht hervor. Aber jedes Mal, wenn ich einen Spielstand neu lade oder in einem Bett schlafe, gibt es eine gewisse Chance, dass ein Stützpunkt neu mit Feinden besetzt wird.

In den Spieleinstellungen ist anpassbar, wie oft diese erneuten Blockaden auftreten. Und wer es überhaupt nicht mag, kann die Mechanik sogar komplett ausschalten. Aktuell können 23 Festungen und Steinbrüche von 13 Fraktionen erneut besetzt werden. Zukünftig will das Team die Zahl der Fraktionen und der möglichen Orte sogar noch erhöhen. Außerdem werden die dortigen Gegner sukzessive stärker.

Pearl Abyss scheint aber immer noch nicht so ganz zufrieden mit der Mechanik zu sein. Man wolle das Befreiungs- und Belagerungs-System auch in künftigen Updates weiter verbessern.

Neue Reittiere und Pets: Katze auf der Schulter, Tiger unterm Hintern

Wer nicht gern allein über den Kontinent Pywel spaziert, hat inzwischen weitaus mehr Auswahl für Haus- und Reittiere! Ihr könnt jetzt etwa Vögel zähmen, die einem stilecht auf der Schulter sitzen. Yarrrrr!!!!! Größere Vögel wie Eulen oder Adler setzen sich auf Kliffs Arm. Mit dem neuesten Patch gibt es sogar ein Wyvernjunges als Begleiter!

Große und Kleine Vögel lassen sich jetzt als hilfreiche Begleiter rekrutieren. Mir ist eine Taube zugeflogen. Große und Kleine Vögel lassen sich jetzt als hilfreiche Begleiter rekrutieren. Mir ist eine Taube zugeflogen.

Katzen gibt’s schon seit dem Release im Spiel, allerdings hat Pearl Abyss zusätzliche Rassen integriert. Außerdem wurde ein Bug gefixt, durch den Katzen nie von Kliffs Schulter stiegen. Wer seinen schnurrigen Begleiter aber weiter auf der Schulter tragen will, kann das immer noch tun, ganz ohne Bug.

Außerdem gibt’s unzählige zusätzliche Reittiere zu entdecken –  vom Wolf über Löwen und Tiger bis hin zur Riesenechse. Konsequenterweise funktioniert die Schnellreise jetzt endlich auch, wenn ihr im Sattel sitzt. 

Open World: Mehr Schönheit, mehr Erkundungsspaß 

Auch der Kontinent Pywel hat sich in den ersten sieben Wochen seit Release ganz schön verändert.Viele Teleportfelder wurden hinzugefügt oder verschoben. Anfangs lag das von Hernand etwa vor den Toren der Stadt, was in ziemlich viel unnötiger Latscherei beim Shoppen resultierte. 

Das Camp der Graumähnen ist nun ebenfalls leichter per Schnellreise zu erreichen. Und endlich, endlich, endlich gibt es eine Brücke zwischen dem Camp und dem Haus von Kliff! Manche in der GameStar-Redaktion haben das Housing Feature von Crimson Desert nur deshalb ignoriert, weil sie beim Weg vom Camp zum Haus immer die komplette Schlucht umkurven mussten.  

Dank dieser Brücke schont Kliff auf dem Weg nach Hause seine müden Knochen. Dank dieser Brücke schont Kliff auf dem Weg nach Hause seine müden Knochen.

Pearl Abyss hat aber nicht nur an der Bereisbarkeit der Spielwelt gearbeitet, sondern auch an der Optik. Auf den höheren Grafikeinstellungen glänzen entfernte Objekte wie Türme und Städte mit deutlich mehr Details, was die ohnehin schon beeindruckende Weitsicht von Crimson Desert nochmals aufwertet.

Verbesserungsbedarf gibt’s allerdings nach wie vor bei den Detail-Pop-Ins auf kurze Distanz. Im Spielfluss geht das unter, aber wenn man mal langsam irgendwo lang spaziert, fällt das schon sehr stark ins Auge.

Die Erkundung der Spielwelt ist ebenfalls verbessert worden, was vor allem am überarbeiteten Fliegen liegt. Kliff fliegt schneller und vor allem schneller vorwärts, wenn er die Flügel ausbreitet. Das Gleiten durch die Lüfte verbraucht außerdem viel weniger Ausdauer als zuvor. Früher brauchte man für lange Flüge eine Mod:

Was nach einer Kleinigkeit klingt, war für manche in der Redaktion ein echter Game Changer – im wahrsten Sinne des Wortes – weil sich größere Distanzen nun viel schneller und vor allem spaßiger überwinden lassen als noch zum Release.

Crafting: Weniger Arbeiten, schnellere Fortschritte

Obendrein kommt noch ein ganzer Haufen weiterer, kleiner Verbesserungen. Für einige Quests erhalte ich jetzt etwa Münzen, die bei örtlichen Handwerkern statt der Crafting-Ressourcen eingelöst werden können. Eine sehr coole Idee, weil ich dadurch viele neu gefundene Waffen und Rüstungen direkt zumindest ein paar Stufen aufleveln kann, ohne erst langwierig Crafting-Materialien farmen zu müssen.

Und falls ich bereits aufgewertete Items nicht mehr benötige, kann ich sie beim Schmied inzwischen auch wieder abwerten. Im Austausch gibt’s einige Crafting-Ressourcen zurück.

Wertvolle Ressourcen wie Abyss-Artefakte bekommen wir jetzt zurück, wenn wir eine Waffe nicht mehr brauchen. Wertvolle Ressourcen wie Abyss-Artefakte bekommen wir jetzt zurück, wenn wir eine Waffe nicht mehr brauchen.

Auch generell hat Pearl Abyss das zum Release noch sehr mühsame Farming und Crafting spürbar beschleunigt. So kippen Bäume jetzt schon beim ersten Axtschlag um. Allerdings müsst ihr Holz und Erze nach wie vor mühsam aufklauben. Das erübrigt sich nur mit Bohrer und Kettensäge, die ihr allerdings erst den entsprechenden Bossgegnern abluchsen müsst.

Kliffs spielbare Sidekicks Damiane und Oongka gehen in der Kampagne zwar nach wie vor ziemlich unter, haben aber zumindest ein paar neue Moves spendiert bekommen, was im späteren Spielverlauf durchaus zu häufigeren Charakterwechseln motiviert.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Verbesserungen an Menüs, Untermenüs, dem Spiel-Flow, der Anpassbarkeit der Charaktere, viele zusätzliche Ausrüstungsgegenstände, und man kann jetzt Kopfbedeckungen und Waffen auf dem Rücken ausblenden. Nach wie vor fehlt eine Transmog-Funktion, aber auch die dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

So weit zu den Änderungen, die aus meiner Sicht Crimson Desert am meisten aufgewertet haben. Wenn ich hier wirklich jede relevante Verbesserung im Detail analysiere, lest ihr diesen Artikel noch morgen. Deshalb am Ende nochmal eine formschöne Übersicht der wichtigsten Änderungen jedes großen Updates.

Was steckt alles in den großen Updates?
Patch 1.01
  • Fünf neue dauerhaft freischaltbare Reittiere
  • Mehr Materialien als Beute in Truhen
  • Das private Lager steht jetzt in Kliffs Zelt
  • Münzen zur Verfeinerung als Belohnung, mit denen sich Ausrüstung kostenlos verbessern lässt
  • Türen werden nur nach Bestätigung mit Schlüsseln geöffnet
  • Mit Bohrer und Kettensäge abgebaute Rohstoffe wandern direkt ins Inventar
  • Kein Rufverlust bei Verbrechen ohne Zeugen
  • Ladezeiten verkürzt
  • Ausdauerverbrauch beim Fliegen verringert
Patch 1.02
  • Das private Lager hat jetzt bis zu 1.000 Slots
  • Mehr Optionen für die Steuerung beim Sprinten und Galoppieren
  • Beim Verkaufen werden verkaufbare Gegenstände priorisiert angezeigt
  • Getrennte Menüs für Spiel speichern und Spiel laden
  • Helme und Kopfbedeckungen lassen sich verstecken
Patch 1.03
  • Mehr Platz für Farm und Felder im Lager
  • Abyss-Rätsel sind jetzt weniger verwirrend
  • Neue Stücke für den Soundtrack
  • Schnellreise auch beim Reiten, Laufen, Fallen etc. möglich
  • Damiane und Oongka bekommen wichtige Fähigkeiten für Rätsel
  • Farbe von Questsymbolen wurde angepasst
  • Neue Symbole für die Weltkarte
  • Nah und Fernkampfwaffen können versteckt werden
Patch 1.04
  • 3 Schwierigkeitsgrade
  • Neue Lagerkisten für das Haus
  • Haus Grundriss kann angepasst werden
  • Im Lager gibt es einen Brunnen
  • Beim Lernen durch Beobachten wird ein Artefakt erstattet, wenn die Fähigkeit schon erlernt wurde
  • Mehr Gegenstände können im Inventar gestapelt werden
  • Vögel können als Haustiere gezähmt werden
  • Neue Katzenarten
  • Namen von Haustieren können geändert werden
  • Neue Waffen und Ausrüstung
  • Viehhändler hinzugefügt
  • Neue Tattoos hinzugefügt
  • Neue Steuerungsoptionen
  • Boss-Balancing angepasst
  • Neue Fähigkeit Waffenwurf
  • Neue Inventar-Kategorien
  • Filter- und Suchfunktionen auf der Weltkarte
  • Brunnensymbole auf der Weltkarte
  • Mehr Details für weit entfernte Objekte
Patch 1.05
  • Bosskämpfe können jetzt wiederholt werden, auch mit anderen spielbaren Figuren
  • Bereits befreite Orte werden ab und an erneut von Gegnern besetzt, Häufigkeit lässt sich einstellen
  • Neue zähmbare Tiere
  • Gänse und Enten können aufgehoben und gestreichelt werden
  • Mehr Ressourcenertrag beim Farmen
Patch 1.06
  • Neue Reittiere, zähmbare Wildtiere
  • Anlegbare Sättel für spezielle Reittiere
  • Ausrüstungsverbesserungen lassen sich rückgängig machen,
  • Verbesserungen von Gegenständen lassen sich rückgängig machen, alle Artefakte und einzigartige Ressourcen werden erstattet
  • Neue Fähigkeiten für Oongka
  • Schwertscheiden hinzugefügt
  • Neuer Greifautomat im Zirkus
Patch 1.07
  • Weitere Bosskämpfe können jetzt wiederholt werden
  • Neue Fähigkeiten Kliff, Damiane und Oongka
  • Neue Reittiere
Patch 1.08
  • Teich im Lager für die Fischzucht
  • 20 neue Haustiere, darunter ein neues Wyvernjunges
  • Kliff kann jetzt Musketen und Schrotflinten verwenden
  • Neue Fähigkeit für Damiane und Oongka
  • Gesetzlose können jetzt zum Schweigen gebracht werden
  • Neuer Schnellzugriffsslot für Werkzeuge

Wie machen die das und wie geht es weiter?

Der Vergleich zwischen der jetzigen Version von Crimson Desert mit dem Release-Zustand fühlt sich an, als würde der Opa von seiner harten Kindheit erzählen, oder Heiko von der GameStar-Anfangszeit. »Damals mussten wir noch nach jedem besiegten Boss erstmal unser Inventar sortieren!«

Natürlich sind darunter auch viele Verbesserungen von Problemen, die es so eigentlich niemals im Spiel gegeben haben sollte. Zum Beispiel die schlecht platzierten Teleportfelder, die fehlende Brücke beim Camp oder das bis vor kurzem komplett nutzlose Haus von Kliff.

Außerdem ist Crimson Desert inzwischen deutlich besser als zum Release, hat aber natürlich trotzdem noch seine Schwächen. Vor allem an der schwachen Geschichte wird sich vermutlich nichts mehr ändern, gleiches gilt fürs bestenfalls durchschnittliche Questdesign.

Aus Kliff wird wohl kaum noch ein richtig spannender Charakter. Aus Kliff wird wohl kaum noch ein richtig spannender Charakter.

Etwas mehr Hoffnung habe ich bei der Spielerführung. Nach wie vor erklärt Crimson Desert viel zu wenig. Und wieso dauert es mehrere Stunden, bis ich Spielelemente wie den Friseur und sowas wie die Farm oder das Handelssystem freischalte? Viele Spieler werden diese Features vermutlich niemals entdecken, weil sie hinter stundenlangen und nicht wirklich spannenden Graumähnen-Questreihen versteckt sind.

Das alles ändert jedoch nichts daran, dass Pearl Abyss bei Crimson Desert neue Maßstäbe setzt, wie schnell und vor allem community-orientiert man einen Blockbuster verbessern kann. 

In einem Interview mit der Washington Post vom 7. Mai erklärte Marketing Director Will Powers, warum Pearl Abyss hier so ein Tempo vorlegen kann. Ein Aspekt sei, dass die Devs von Crimson Desert das Spiel wie ein MMO patchen und nicht wie ein übliches Singleplayer-Spiel. Crimson Desert begann die Entwicklung ja sogar als MMO-Vorgänger zu Black Desert Online, das ebenfalls von Pearl Abyss stammt.

Video starten 3:58 Die Gelehrte zwingt als neue Klasse in Black Desert Online ihre Gegner mit dem Hammer zu Boden

Eine offizielle Roadmap gibt es extra nicht, weil man so annehmen würde, was die Spieler wollen. Stattdessen reagiere man auf das tatsächliche Feedback.

Ich hab mich bei dem Update-Tempo allerdings auch schon gefragt, ob das nicht etliche Überstunden für das Entwicklungsteam bedeutet? Powers versichert, dass man ganz normale Arbeitswochen habe. Das Studio sei schlicht darauf ausgelegt, schnell große Änderungen umzusetzen.

Ich bin gespannt, wo die Reise mit Crimson Desert noch hingeht. Wie gesagt, es ist noch nicht längst alles perfekt, einige Patches kommen da bestimmt noch. Aber dann? Ich traue es Pearl Abyss locker zu,neue Möglichkeiten zum Spielen einzubauen, vielleicht ja sogar neue Spielmodi. Außerdem wurde durch einen Finanzbericht vor kurzem noch einmal die Hoffnung auf einen DLC geweckt.

Ich hoffe, diese Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Verbesserungen seit dem Release hilft euch bei der Entscheidung, ob Crimson Desert inzwischen das richtige Spiel für euch ist. Darüber hinaus empfehle ich euch natürlich den umfangreichen Test von Tillmann, der bereits die meisten Verbesserungen berücksichtigt, weshalb Crimson Desert inzwischen bei einer Grundwertung von 85 steht. Nach wie vor wird das Spiel von einigen Bugs geplagt, weshalb die Abwertung von 2 Punkten bis dato bestehen bleibt. 

Auch die größten Kritikpunkte, nämlich die flache Story und der hauchdünne Charakter von Kliff gelten weiterhin. Doch wenn ihr euch mal wieder so richtig in einer Open World Sandbox verlieren wollt, solltet ihr euch Crimson Desert definitiv noch einmal anschauen. Denn selten zuvor hat sich ein Spiel eine zweite Chance so sehr verdient.

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