Die Zeiten, in denen das Genre der Echtzeit-Strategie als tot galt, sind längst vorbei. Wir befinden uns mitten in einer Phase, in der sich viele Entwickler wieder auf die Tugenden besinnen, die Spiele wie Command und Conquer oder StarCraft einst groß gemacht haben.
Nach dem 2025 veröffentlichten Tempest Rising versucht in Kürze ein weiteres RTS klassischer Schule, die goldene Ära von Westwood mit einer packenden Singleplayer-Kampagne fast eins zu eins wiederzubeleben. Crimson Freedom des serbischen Studios Yboga will aber bei aller Nostalgie die verkrusteten Strukturen des Genres mit einer modernen, philosophisch aufgeladenen Erzählweise aufbrechen.
Der rote Planet Mars dient dabei als staubiger Schauplatz für einen Konflikt, bei dem Ressourcensammlung, Basenbau und Tank-Rushes nur Mittel zum Zweck sind. Wir haben mit den Machern gesprochen und ergründet, worauf sie sich bei Crimson Freedom konzentrieren wollen: eine starke Einzelspieler-Kampagne und ein direktes, befriedigendes Spielgefühl.
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Drei Minuten aus Crimson Freedom versprechen gute, alte C&C-Simplizität im Singleplayer
Ein Liebesbrief an die Zeit von Westwood
Hinter Crimson Freedom steht ein Team von sechs Branchen-Veteranen, die nach Jahren in der Welt der Mobilspiele zu ihren Wurzeln zurückkehren wollten. Entwickler Aleksandar Anokic macht kein Geheimnis daraus, woher der Wind weht:
»Aus der Gameplay-Perspektive sind unsere Hauptinspirationen klassische RTS-Titel, insbesondere die Strategie-Spiele von Westwood, StarCraft 1 und 2 sowie Dawn of War.«
Das Ziel des Teams sei es nie gewesen, das Rad völlig neu zu erfinden. Stattdessen wollten sie Systeme nehmen, die bereits gut funktionieren und von den Spielern geliebt werden, um sie in einer kohärenten Erfahrung zu bündeln. Anokic erteilt eine Absage an unnötige Experimente oder übermäßig komplexe Gimmicks.
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