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GameStars 2019

Seite 2: Crucial M500 mit 240 GByte - Schnelle SSD mit 240 GByte für 90 Euro

Das neue Testsystem

Wir wollen den praxisnahen Leistungen der SSDs mehr Gewicht geben, daher fließt diese Kategorie nun mit 40 Punkten (statt wie zuvor mit 20 Punkten) in die Wertung mit ein. Die theoretischen Maximalwerte, die eine SSD in den synthetischen Benchmarks mit dem »AS SSD«-Tool erreicht, werden dafür mit 20 Punkten künftig weniger stark gewichtet (insgesamt 40 Punkte). Technik und Ausstattung haben nach wie vor ein Anteil von jeweils zehn Prozent auf die Gesamtwertung.

Da die Performance einer SSD in der Theorie eher sinkt, wenn sie größtenteils mit Daten gefüllt ist, testen wir die Kandidaten nun sowohl in fabrikneuem Zustand mit viel freiem Speicherplatz (außer der Windows-Installation samt Benchmarks) als auch fast voll. Da es nach unseren Erfahrungen aber in der Praxis und auch bei der Crucial M500 kaum einen Unterschied zwischen beiden Fällen gibt, fließen nur die anspruchsvolleren Messungen mit gefüllter SSD in die Wertung ein.

Für Spieler sind SSDs vor allem hilfreich, um die Ladezeiten in Titeln wie Battlefield 4 im Vergleich zu einer HDD zu verringern. Für die Tests messen wir, wie lange die hier zu sehende Singleplayer-Karte »Suez« zum Laden braucht. Für Spieler sind SSDs vor allem hilfreich, um die Ladezeiten in Titeln wie Battlefield 4 im Vergleich zu einer HDD zu verringern. Für die Tests messen wir, wie lange die hier zu sehende Singleplayer-Karte »Suez« zum Laden braucht.

Ein Teil unserer Praxis-Benchmarks ist die Messungen der Kopierleistung einer SSD. Da diese stark davon abhängt, ob Sie viele kleine Dateien oder wenige große Dateien wie etwa Videos bewegen, führen wir zwei Tests durch: Zum einen kopieren wir einen Spielordner mit vielen kleinen und einigen großen Dateien, zum anderen eine einzelne, große Videodatei. Außerdem messen wir die Ladezeiten von Windows 8.1 (Zeit vom Drücken des Startknopfes bis zum Erscheinen der Metro-Oberfläche) und Battlefield 4 (Ladezeit der Singleplayer-Karte »Suez«) sowie die Installationsdauer von GIMP und Open Office.

Als synthetischer Benchmark dienen wie bisher die Messungen der sequenziellen Leistung einer SSD beim Lesen und Schreiben großer, zusammenhängender Dateien sowie der der Random-Performance (Lesen und Schreiben kleiner, unzusammenhängender Dateien) mittels des bewährten Benchmark-Tools »AS SSD«. Unsere exakten Testergebnisse finden Sie in den entsprechenden Benchmark-Diagrammen, sie sind jeweils ein Mittelwert aus drei Messungen. Um Ihnen einen Vergleich zwischen der Leistung der Crucial M500 und einer herkömmlichen Magnet-Festplatte zu ermöglichen, haben wir alle Tests zusätzlich mit einer HDD von Toshiba durchgeführt (1,0 TByte, SATA3, 7.200 U/Min).

Benchmark-Tests Ladezeiten

Schon ein erster Blick auf das Benchmark-Diagramm zu den Ladezeiten macht deutlich, dass aktuelle SATA3-SSDs wie die Crucial M500 sich in dieser Disziplin kaum voneinander unterscheiden. Die Singleplayer-Karte »Suez« von Battlefield 4 lädt die M500 im Test mit 22,3 Sekunden genau so schnell wie alle anderen SSDs und mehr als doppelt so schnell wie die Magnet-Festplatte von Toshiba (58,1 Sekunden). Minimal größere Unterschiede gibt es zwischen den SSDs bei der Bootzeit von Windows 8.1, die 33,5 Sekunden der M500 sind aber ein absolut konkurrenzfähiger Wert. Die einzige PCI-Express-Steckkarte unter den gesteten Modellen (Plextor M6e) braucht mit 39,2 Sekunden übrigens deshalb länger als alle anderen Kandidaten (inklusive der HDD), weil sie sich beim Hochfahren des PCs mit einem eigenen Controller-Bios meldet und so das Laden von Windows verzögert.

Ladezeiten

  • Windows 8.1 (64 Bit)
  • Battlefield 4 (Singleplayer-Karte »Suez«)
Sandisk Extreme II 240 GByte / SATA3
31,7
22,4
Toshiba Q-Series Pro 256 GByte / SATA3
32,1
22,4
Samsung 840 Pro 256 GByte / SATA3
32,7
22,3
Samsung 840 EVO 250 GByte / SATA3
33,1
22,3
Kingston SSDNow KC 300 240 GByte / SATA 3
33,3
22,4
OCZ Vector 150 240 GByte / SATA3
33,3
22,1
Crucial M500 240 GByte / SATA3
33,5
22,3
TeamGroup Dark L3 SSD 240 GByte / SATA3
34,0
22,6
Intel SSD 530 240 GByte / SATA3
34,3
22,4
Toshiba DT01ACA HDD 1.000 GByte / SATA3
36,6
58,1
Plextor M6e 256 GByte / PCIe 2.0 (x2)
39,2
22,1
  • 0,0
  • 12,0
  • 24,0
  • 36,0
  • 48,0
  • 60,0

Benchmark-Tests Kopierdauer

Eines ändert sich auch beim Wechsel von einer HDD zu einer SSD nicht: Der Umgang mit vielen kleinen Dateien nimmt mehr Zeit in Anspruch als der Umgang mit wenigen großen Dateien. Den ungefähr 3,8 GByte umfassenden Spieleordner von League of Legends kopiert die Crucial M500 mit 37,1 Sekunden aber mehr als doppelt so flott wie die Toshiba-Festplatte (95,6 Sekunden). Auch bei einer knapp 3,4 GByte großen Videodatei liegt die M500 (18,4 Sekunden) deutlich vor der HDD (43,4 Sekunden), im Vergleich zu anderen aktuellen SATA3-SSDs platziert sie sich in beiden Szenarien etwa im Mittelfeld. Unerreicht ist hier die M6e von Plextor, die dank PCI-Express höhere Transferraten als die SATA3-Modelle erreicht, was sich im Test vor allem bei der einzelnen Videodatei mit sehr schnellen 13 Sekunden bemerkbar macht.

Kopierdauer

  • Spiele-Ordner (3,8 GB)
  • Videodatei (3,4 GB)
Plextor M6e 256 GByte / PCIe 2.0 (x2)
28,3
13,0
Toshiba Q-Series Pro 256 GByte / SATA3
29,0
18,9
Samsung 840 Pro 256 GByte / SATA3
30,1
16,5
OCZ Vector 150 240 GByte / SATA3
35,0
15,9
Sandisk Extreme II 240 GByte / SATA3
35,9
16,3
Samsung 840 EVO 250 GByte / SATA3
36,7
22,7
Crucial M500 240 GByte / SATA3
37,1
18,4
Kingston SSDNow KC 300 240 GByte / SATA 3
37,1
23,3
Intel SSD 530 240 GByte / SATA3
40,8
24,7
TeamGroup Dark L3 240 GByte / SATA3
42,9
22,9
Toshiba DT01ACA HDD 1.000 GByte / SATA3
95,6
43,4
  • 0,0
  • 20,0
  • 40,0
  • 60,0
  • 80,0
  • 100,0

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