Während Kingdom Come Deliverance 2 gerade mit der Cryengine Erfolge feiert, kann deren Entwickler keine guten Nachrichten vermelden. Crytek muss einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen und hat zudem keine positiven Neuigkeiten für die Fans von Crysis.
Entlassungen bei Crytek
In einem Beitrag auf X, ehemals Twitter, erklärt das Unternehmen, dass auch Crytek wie viele anderen nicht »immun gegen die komplexen und unvorteilhaften Markt-Dynamiken der letzten Jahre ist«.
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Aus diesem Grund müssen etwa 15 Prozent der 400 Beschäftigten, also gut 60 Personen, das Unternehmen verlassen. Die Entlassungen betreffen sowohl die Entwicklungsteams als auch die Administration.
Trotz des Versuches, Kosten zu reduzieren, sei keine andere Möglichkeit mehr geblieben, als Mitarbeiter zu entlassen. Crytek erklärt, man biete den Betroffenen Abfindungen sowie Hilfen bei der weiteren Karriereplanung an.
17:22
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Hunt geht vor Crysis
Der Social-Media-Beitrag enthüllt außerdem, dass Crytek die Entwicklung eines neuen Teils der Crysis-Reihe bereits im dritten Quartal 2024 auf Eis gelegt hat. Damit ist Crysis 4 zwar nicht komplett vom Tisch, die Arbeiten sind aber für einen bisher unbekannten Zeitraum pausiert.
Die Entwickler wechselten ins Team von Hunt: Showdown 1896, auf das Crytek nun seinen ganzen Fokus legen und es mit »großartigen neuen Inhalten« weiterentwickeln will.
Ein weiteres wichtiges Standbein des Studios bleibt natürlich die Cryengine, die nicht nur für die eigenen Spiele verwendet wird. Für beide Teile von Kingdom Come: Deliverance griff Entwickler Warhorse zur Engine aus Deutschland, genau wie die Arkane Studio für den Sci-Fi-Shooter Prey.
Im vergangenen Jahr erfand sich Hunt: Showdown neu und bekam das bisher größte Update des Spiels inklusive Grafik-Upgrade und neuem Namen. Das konnte zwar inhaltlich bei den Fans punkten, machte aber auf technischer Seite viele Probleme, die erst mit einigen Patches wieder in den Griff zu bekommen waren. Mehr dazu erfahrt ihr oben in der Box.
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