50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Wir haben exklusiv mit den Machern von Hunt: Showdown über die Zukunft des derzeit besten Extraction-Shooters gesprochen

Hunt: Showdown feiert sein achtes Launch-Jubiläum. Zum Geburtstag hat uns Chefentwickler Dennis Schwarz mehr über die Rückkehr des heißesten Events, neue Scouting-Mechaniken und das Ende von »Vanilla Hunt« verraten.

Die Entwickler von Hunt: Showdown wollen demnächst mit neuen Tracking-Mechniken umkrempeln, wie ihr andere Spieler findet. Die Entwickler von Hunt: Showdown wollen demnächst mit neuen Tracking-Mechniken umkrempeln, wie ihr andere Spieler findet.

Am 22. Februar 2018 startete Hunt: Showdown in den Early Access. Damals nur mit einer Map; auch den Trio-Spielmodus gab es erst viel später. Seitdem hat sich bei Cryteks Shooter einiges getan. In den vergangenen acht Jahren kamen drei neue Maps und unzählige Waffen dazu. Ende 2024 bekam das Spiel sogar einen von Fans kontrovers diskutierten Relaunch samt Engine-Upgrade spendiert.

Zum 8. Jubiläum von Hunt: Showdown haben wir mit Dennis Schwarz, Gameplay Director bei Crytek, über die Zukunft des Shooters gesprochen und ihn gefragt, was das Team 2026 inhaltlich neues plant.

Eines können wir bereits verraten: Dieses Jahr wird's ziemlich heiß in Hunt. Neben der Rückkehr eines beliebten Wetter-Events experimentieren die Entwickler mit neuen Wegen, Feinde aufzuspüren und verabschieden sich langsam vom klassischen »Vanilla-Hunt«.

Video starten 0:46 Damit hätte niemand rechnen können: Hunt Showdown überrascht seine Fans mit einer brandneuen Waffe

Neue Scouting-Mechaniken

Auch wenn Schwarz im GameStar-Interview noch keine konkreten Termine oder Inhalte für einzelne Updates verraten will, macht der Chefentwickler dennoch deutlich: Auch nach acht Jahren ist Hunt: Showdown nicht am Ende. Die Entwickler experimentieren täglich mit neuen Ideen und Mechaniken.

Eines dieser Experimente betrifft die Informationsbeschaffung. Bislang spürte man feindliche Teams vor allem über Audio-Hinweise auf. Doch das könnte sich schon bald ändern, verrät Schwarz:

Wir möchten demnächst mit Mechaniken wie Tracking und Scouting experimentieren – also wie man andere Spieler entdeckt. Hunt ist ein Spiel, bei dem es viel um imperfekte und bruchstückhafte Informationen geht.

Man baut sich im Kopf jedes Match anhand von Hinweisen neu zusammen: Ah, da oben war ein Schuss, da unten ist ein Banish. In diesen Kern-Gameplay-Loop wollen wir mit neuen Ideen und Experimenten reingehen. Das ist für uns sehr wichtig.

- Dennis Schwarz (Crytek)

Details dazu bleibt Schwarz noch schuldig, doch mit einem solchen Eingriff in das Kern-Gameplay von Hunt könnten die Entwickler tatsächlich frischen taktischen Wind in das etablierte Katz-und-Maus-Spiel der Kopfgeldjagd bringen.

Unser Shooter-Experte Phil Elsner könnte sich beispielsweise vorstellen, dass diese Tracking-Mechaniken eine Möglichkeit zum Spurenlesen oder einen Trait zur gezielten Verfolgung feindlicher Jäger, etwa über eine Geruchsspur, beinhalten könnte. Das ist allerdings nur Spekulation.

Wenn Hunde im Käfig anfangen zu bellen, weiß schnell der halbe Server, wo wir sind. Fackelt sie also am besten schnell ab. Wenn Hunde im Käfig anfangen zu bellen, weiß schnell der halbe Server, wo wir sind. Fackelt sie also am besten schnell ab.

Abschied von Vanilla Hunt

Eine weitere große Änderung betrifft die Season-Struktur. Denn die Zeiten, in denen zwischen Events wochenlang Leerlauf herrschte, sind vorbei. Crytek will die Wände zwischen den Events aufbrechen - und hat damit bereits begonnen. Nach dem Ende des letzten Events, der zweiten Runde von Post Malone's Murder Circus, blieben etwa einige Features wie die Schwurmarken, Tarotkarten oder spezielle Supply Points im Spiel erhalten.

Wir haben die Zeit von Vanilla Hunt – also Hunt ohne aktives Event – stark reduziert. Außerdem bleiben einige Event-Mechaniken wie Traits und Schwurmarken mittlerweile bestehen. Die Sachen werden den Spielern nicht mehr automatisch weggenommen.

Wir möchten eine konstante Variation schaffen, bei der Spieler immer Zugriff auf besondere Mechaniken haben. Das Ziel ist eine Mischung: Wir werden uns natürlich auch weiterhin coole Events und neue Mechaniken überlegen. Gleichzeit identifizieren wir, welche alten Mechaniken bleiben und welche – wenn sie nerven – in den Ruhestand geschickt werden.

- Dennis Schwarz (Crytek)


2026 wird Hunt (wieder) brennen

Wer die Diskussionen innerhalb der Hunt-Community rund um neue Wetterbedingungen mitverfolgt, weiß, dass Schnee schon seit Langem ganz oben auf der Wunschliste der Fans steht. Unter anderem wäre er nämlich eine coole Möglichkeit, die oben erwähnten Trackingmechaniken in Form von Spurenlesen zu realisieren.

Ob Schnee denn nun 2026 endlich seinen Weg in Hunt findet, wollte Dennis Schwarz im Interview nicht verraten. Denn bei Crytek liegt der Fokus aktuell auf dem gegenteiligen Element: So soll das Inferno-Event, bei dem die Maps des Spiels in Brand gesteckt werden, dieses Jahr definitiv zurückkehren.

Und mit ihm könnte auch ein bestehendes Wild Target endlich seinen Weg auf alle Maps des Extraction-Shooters finden. Denn, so deutet Schwarz mit einem verschlagenen Grinsen an, das Inferno passt ja thematisch gut zum Hellborn ...

Bisher war der Flammen-Boss ausschließlich auf der neuesten Karte Mammon's Gulch zu finden. Schwarz' Äußerung lässt aber vermuten, dass der Hellborn bald auch in Stillwater und DeSalle wüten könnte.

Ob indes der jüngst getestete Spielmodus mit 15 Spielern auf einem Server dauerhaft seinen Weg in Hunt findet, bleibt abzuwarten. Ein technischer Probelauf vom 04. bis 11. verlief stabil und wird jetzt bei Crytek intern ausgewertet. Fest steht: 2026 wird für Jäger alles andere als langweilig.

Den ersten Teil unseres Interviews mit Dennis Schwarz sowie weitere spannende Artikel rund um Hunt: Showdown findet ihr übrigens in der Linkbox weiter oben.

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