CS:GO - Valve schaltet Trading-Bots ab, löscht Items im Wert von 2 Millionen US-Dollar

Valve hat über 2800 Bots gelöscht. Diese hatten die Nutzungsbedingungen der digitalen Vertriebsplattform verletzt.

von Robin Rüther,
25.06.2018 11:30 Uhr

In CS:GO gibt es zahlreiche Skins, die auf dem Steam-Markt gehandelt werden.In CS:GO gibt es zahlreiche Skins, die auf dem Steam-Markt gehandelt werden.

Der Handel mit Waffen-Skins und anderen kosmetischen Ingame-Gegenständen erinnert ein bisschen an die Wall Street: Ein lukratives Geschäft, wenn man ein Auge für den Markt hat, und weiß, wann man welches Item zu welchem Preis kaufen oder verkaufen sollte. Eine komplexe Angelegenheit.

Um diesen komplizierten Markt übersichtlicher zu gestalten (und nebenbei Profite zu machen), gibt es neben dem Steam-Markt auch externe Seiten, die sich dem Vertrieb von Skins verschreiben. Dazu zählt auch OPSkins, die unter anderem Items für Playerunknown's Battlegrounds, H1Z1 und Counter-Strike: Global Offensive vertreibt.

Im Fall von CS:GO hat Valve nun allerdings ein Problem mit der Art und Weise, wie OPSkins Geschäfte macht. Wenn ein Account nicht über den sogenannten Steam-Mobile-Authentifikator geschützt wird, wird der Handel sieben Tage zurückgehalten.

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OPSkins bietet allerdings einen sogenannten »ExpressTrade« an, mit dem das Unternehmen diese Mechanik via Bots umgeht. Valve hat diese Bots daraufhin gebannt. Ein Reddit-User namens W1Z0 hat auf Reddit einige Schätzungen vorgenommen.

Demnach hat Valves Bannhammer 2843 Bots erwischt, die zusammen über 1,5 Millionen Items im Inventar hielten - und jetzt nicht mehr existieren. Der Wert aller Items entspricht rund zwei Millionen US-Dollar.

Valve hatte OPSkins bereits einige Wochen zuvor vor der Löschung gewarnt. Der ExpressTrade verstoße nicht nur gegen Valves Policies, sondern werde mittlerweile auch von anderen Betreibern genutzt, um die Verordnungen von Steam auszuhebeln. Nach dieser Warnung hatte OPSkins seinen Kunden geraten alle Steam-Items von ihrer Seite zu entfernen. Außerdem beteuerte das Unternehmen, dass die Löschung nicht das Ende bedeute und das Geld der Nutzer sicher sei.

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