Manche Spiele haben die eine richtig coole Idee – oder in Business-Sprech, den Unique Selling Point. Und manche haben gleich mehrere. So wie Cutout, von dem ihr bisher definitiv noch nichts gehört habt. Das kann ich garantieren, weil wir das Spiel nämlich gerade erst weltexklusiv auf unserer FYNG-Show enthüllt haben.
»Unsere Spielwelt ist handgemacht. Aus echter Pappe!« allein wäre schon außergewöhnlich. Aber die Entwickler haben mir gezeigt, dass in Cutout noch viel mehr steckt als seine wunderschön düstere Optik. Was erstmal aussieht wie Limbo in schick, entpuppt sich nämlich als vielversprechendes Kampf- und Story-fokussiertes Action-Spiel.
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Weltpremiere bei FYNG: Hier seht ihr das wunderschöne und sehr düstere Märchen-Spiel Cutout zum ersten Mal
Ein Märchen, aber wie
Cutout erzählt die Geschichte von Lena, die unter rätselhaften Umständen im düsteren Wald geboren wurde und deshalb in ihrem eigenen Dorf als Außenseiterin aufwächst. Sie glaubt, dass ihre Mit(papier)menschen sie endlich akzeptieren, wenn sie nur ein magisches Zepter erobert.
Dieses Artefakt wollen aber auch allerlei Monster für sich beanspruchen, und so muss sich Lena harten Bosskämpfen stellen. Alle Wesen sind ebenso aus Papier wie die Umgebung, was in einem ziemlich logischen Twist mündet: Lena kann sich abgetrennte Gliedmaßen der Feinde selbst ankleben. Quasi »Ausschneiden und Kopieren« ganz wörtlich genommen.
Dadurch sollen zum Beispiel neue Bereiche der Welt zugänglich werden, für die man vielleicht mit Spinnenbeinen klettern können muss. Oder es erlaubt Lena neue Kampfmanöver. Solche Gliedmaßen beziehungsweise Waffen können wir auch an Lagerfeuern selbst craften. Nur aufpassen: Umgekehrt können die Monster auch Lenas Körperteile abreißen und stehlen!
Die Papiergrundlage ist also nicht nur wunderschöne Deko, sondern ein tief verwurzeltes Spielelement. Auch bei den Designs der Bossgegner spielen die Entwickler mit dem Thema, zum Beispiel habe ich einen riesigen Tacker erspäht. Ich liebe solche kreativen Settings!
Mehrmals durchblättern erwünscht
Ein festes Release-Datum hat das Spiel noch nicht. Wir rechnen mal vorsichtig mit 2027. Da sich Cutout noch in der Entwicklung befindet, konnten mir die Entwickler auch noch nicht genau sagen, wie viel Spielzeit drin steckt. Sie zielen aber auf rund 8 Stunden pro Durchgang und versprechen Wiederspielwert, etwa durch alternative Wege oder die verschiedenen Kampftaktiken, die Monstergliedmaßen erlauben.
Cutout hat außerdem mehrere mögliche Enden, die wir durch unsere Entscheidungen und Lenas Verhalten beeinflussen.
Für diejenigen unter euch, die solche Spiele am liebsten gemütlich auf der Couch erleben, habe ich noch gute Nachrichten mitgebracht: Cutout wird ausdrücklich auch auf dem Steam Deck (und anderen Handheld-Konsolen mit Steam OS als Betriebssystem) laufen.
Cutout war mein persönliches Highlight unter den Weltpremieren unserer großen FYNG-Show im Rahmen der gamescom 2026. Aber es gab noch so viel mehr Spannendes zu sehen. Oben verlinkt findet ihr unsere große Übersicht mit allen Reveals plus ein paar weitere Artikel rund um FYNG, die euch auch gefallen könnten. Viel Spaß beim Stöbern!
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