Im Rahmen unserer FYNG Show auf der gamescom 2026 haben die Macher von Valheim neue Details zum großen 1.0-Release am 9. September enthüllt.
Mit Deep North kommt ein großes neues Biom hinzu, wo die Jotunn herrschen – doch diese Frostriesen sind nicht nur auf das neue Gebiet begrenzt, sondern greifen auch andere Biome an! Wir erklären, wie es dazu kommt.
Zwei neue Dungeons
Deep North bietet gleich zwei neue Arten von Dungeons, die nur die erfahrensten und bestausgerüsteten Wikinger erkunden sollten:
- Winding Tunnels: Diese klaustrophobischen Tunnelsysteme sind sehr lang, in sich verschlungen und stellen die Navigationsfähigkeiten der Spieler auf die Probe.
- Merkhalla: Diese Ansammlung aus offenen Hallen und Zugbrücken reicht sehr weit in die Tiefe und der Greifhaken aus dem Mistlands-Update wird unverzichtbar.
Die beiden Dungeons, zusammen mit neuen Waffen, Crafting-Optionen, Upgrades, Missionszielen und natürlich der eisigen Spielwelt an der Oberfläche, stellen eins der größten Biom-Updates in der Geschichte des Survivalspiels dar. Creative Director Robin Eyre erzählt:
Ich würde fast sagen, wir haben es diesmal übertrieben. Die Dungeons sind extrem tief ... viel tiefer als alles, was wir bisher gemacht haben. Und die Gesamtspielzeit von Deep North ist sehr lang – etwa anderthalb mal so viel wie unsere sonstigen Biome.
Mehr Crafting- und Bauoptionen
Deep North führt gleich mehrere neue Systeme ein, die das Herstellen von Items und den Basisbau betreffen, hier ein paar Beispiele:
- Zugbrücken: Erstmals lassen sich voll funktionsfähige Zugbrücken selbst bauen, um die eigene Basis zu verteidigen.
- Schnee-Bau: Bestimmte Formationen aus Eis und Schnee in Deep North lassen sich abbauen und dann als neues Baumaterial verwenden.
- Frostschmiede: Eine neue Art von Ofen- und Schmiedesystem, das mit Kälte statt Hitze arbeitet und das Sammeln von Gießformen für bestimmte Items voraussetzt.
- Dynamit: Eine neue, sehr schnelle (und sehr gefährliche) Art um Erze abzubauen; der Sprengstoff ist notwendig, um den Rohstoff versteinerter Gammeltrolle zu farmen.
Neue Gegner greifen an
Die neue Gegner-Spezies der Jotunn kommt nicht nur in der neue Region von Deep North vor: Wer in den neuen Dungeons einen Kristall der Eisriesen zerschlägt, entfesselt die neuen Monster auch in anderen Biomen, wo sie alles in Eis und Kälte hüllen – sogar das friedliche Meadows-Startgebiet, das wir sonst nur als malerisch grüne Wald- und Wiesenlandschaft kennen:
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Selbst das friedliche Startgebiet von Valheim ist bald nicht mehr sicher vor der frostigen neuen Endgame-Bedrohung
Durch die neue Invasionsmechanik werden zufällige Stellen überall auf der Weltkarte von Valheim von Frost überzogen und die Jotunn greifen an. Dann ist es an den Spielern, die Bedrohung zurückzuschlagen und die Invasion zu beenden.
»Es ist das erste Mal, dass Gegner nicht nur in ihrem eigenen Heimatbereich existieren, sondern in fremde Gegenden einfallen«, erklärt Community-Managerin Josefin Berntsson. »Wer diese Bedrohung bezwingt, erhält die Möglichkeit, das Tor zum finalen Endboss von Valheim zu öffnen.«
Wer dieser große Endgegner sein wird, verraten die Entwickler noch nicht. Was genau hinter dem riesigen Tor im Trailer zu Deep North lauert, bleibt also das letzte große Geheimnis von Valheim. Zumindest bis zum 9. September.
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