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Cyberpunk 2077 Grafik-Analyse - Machbar oder nicht?

Der E3-Trailer zu Cyberpunk 2077 zeigt teils beeindruckende Grafik, aber kann das fertige Spiel wirklich so gut aussehen? Wir analysieren die gezeigten Szenen.

von Nils Raettig, Christoph Liedtke,
12.06.2018 12:55 Uhr

Cyberpunk 2077 - E3-Trailer zeigt die Dystopie von morgen 1:40 Cyberpunk 2077 - E3-Trailer zeigt die Dystopie von morgen

Auf den Pressekonferenzen der E3 2018 in Los Angeles wird ein wahres Trailer-Feuerwerk abgeschossen. Eine Frage schwebt dabei aber immer im Raum: Wie nahe werden die fertigen Spiele den gezeigten Szenen wirklich kommen? Stichwort »Downgrade«.

Im Falle von Cyberpunk 2077 gilt das aus zwei Gründen um so mehr: Einerseits, da der offizielle E3-Trailer von Cyberpunk 2077 Szenen aus der Spiele-Engine zeigt. Andererseits, weil CD Projekt Red bereits im Falle von The Witcher 3 mit Downgrade-Vorwürfen zu kämpfen hatte.

Im Kern steckt dahinter der Vorwurf, dass Trailer vor dem Release eines Spiels eine grafische Qualität versprechen, die das fertige Produkt nicht halten kann. Dabei wird oft auch von einer bewussten Form der Täuschung potenzieller Käufer ausgegangen.

Cyberpunk 2077 - Unsere große Titelstory

Endlich enthüllt: Das neue Mega-Rollenspiel von CD Projekt! Cyberpunk 2077 macht vieles anders als The Witcher 3, soll aber ein Spiel im gleiche Geiste werden. Wie das zusammenpasst? Wir haben es als weltweit erste gesehen, mit den Entwicklern gesprochen und ein Riesen-Infopaket für euch geschnürt:

Ausführliche Plus-Titelgeschichte: Riesen-Preview zur Gameplay-Demo

7 Demo-Erkenntnisse: Alle Infos zu Ego-Perspektive, Autos, RPG-System
Technikcheck: Wie realistisch ist die Grafik im Trailer?
Plus-Essay: Woher kommt der Hype auf Cyberpunk 2077
Trailer-Videoanalyse: Was der Trailer über das Gameplay aussagt
Geheimbotschaft im Trailer: Multiplayer und Lootboxen - nein, DLCs - ja
Plus-Report: Was das Regelwerk von Cyberpunk 2020 für die Zukunft von 2077 aussagt

Wann dieser Vorwurf berechtigt ist, lässt sich meist nur schwer beurteilen, zumal gewisse optische und technische Veränderungen im Laufe der Entwicklung eines Spiels ganz normal sind. Die Diskussion um den Downgrade-Begriff an sich soll hier aber nicht das Thema sein. Gleiches gilt für die Kontroverse um den allgemeinen Grafikstil von Cyberpunk 2077, der manchen im Trailer zu bunt und zu wenig düster erscheint.

Stattdessen geht es uns darum, die im Trailer des Spiels zu sehende Grafik genauer zu betrachten und einzuschätzen, ob wir eine Optik in dieser Qualität in der finalen Release Version von Cyberpunk 2077 tatsächlich zu sehen bekommen werden. Wann genau das Spiel veröffentlicht wird, ist aktuell übrigens noch nicht bekannt, wir rechnen aber frühestens Ende 2019, wahrscheinlich aber in zwei Jahren also 2020 damit.

Game Engine vs. In-Game

Zu den optischen und technischen Auffälligkeiten des Trailers zu Cyberpunk 2077 zählen unter anderem sehr feinteilige und bewegliche Haarprachten.Zu den optischen und technischen Auffälligkeiten des Trailers zu Cyberpunk 2077 zählen unter anderem sehr feinteilige und bewegliche Haarprachten.

Eine wichtige technische Unterscheidung greift der Trailer selbst direkt zu Beginn auf: Bereits nach wenigen Sekunden ist unten rechts die Einblendung »Game Engine Footage« zu sehen. Die Szenen sind also mit der Engine des Spiels erstellt worden, es handelt sich aber nicht um in Echtzeit berechnete »In-Game«-Sequenzen, die man so auch tatsächlich spielen wird (wobei das auch an der Art und der Inszenierung der Trailer-Szenen deutlich wird).

Ein solches Vorgehen ist weit vor dem Release nichts Ungewöhnliches, zumal es mit echten Gameplay-Szenen aus dem Spiel selbst in der Regel schwieriger ist, einen cineastischen Trailer zu erstellen. Gleichzeitig legt es aber dennoch die Frage nahe, inwieweit aktuelle oder auch zukünftige Hardware in der Lage dazu ist, eine solche Optik in Echtzeit zu rendern?

GameStar-Plus-Report: Minecraft, Mond und Cyberspace: So viel Potenzial steckt im Cyberpunk-Setting

Dass es sich bei der Engine von Cyberpunk 2077 um eine Weiterentwicklung der Red Engine (3) aus The Witcher 3 handelt, wissen wir schon seit längerem. In diesem Zusammenhang sollte man sich außerdem noch einmal vergegenwärtigen, dass die Marke Cyberpunk bereits vor über sechs Jahren offiziell ins Leben gerufen wurde, während ein erster Render-Trailer zu Cyberpunk 2077 schon Anfang 2013 zu sehen war - also über zwei Jahre vor dem Release von The Witcher 3.

CD Projekt hat also schon seit längerem genauere Vorstellungen von dem Spiel. Der auf der E3 2018 veröffentlichte Trailer bietet jetzt aber erstmals die Möglichkeit, uns anhand vieler verschiedener Szenen auf Basis der Engine einen Eindruck von diesen Vorstellungen zu machen - und damit eben auch davon, wie umsetzbar sie uns für aktuelle Hardware erscheinen.

Unsere Analyse haben wir in mehrere grafische Aspekte wie die Texturqualität oder die Weitsicht gegliedert, die wir uns mit Beispielszenen aus dem Trailer näher ansehen. Dabei beurteilen wir nicht nur die grafische Qualität, sondern versuchen uns auch an einer Einschätzung der Machbarkeit mit Blick auf den Anspruch an PC- und Konsolen-Hardware - schließlich wird der Titel wie bereits The Witcher 3 auch für Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One erscheinen.

Witcher 3: Grafik-Downgrade-Analyse - Die PC-Version auf Ultra vs. Gameplay-Trailer 9:29 Witcher 3: Grafik-Downgrade-Analyse - Die PC-Version auf Ultra vs. Gameplay-Trailer

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