Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Singleplayer-Shooter sind euer Ding? Dann gehört dieser Cyberpunk-Geheimtipp auf eure Wunschliste 2025

Metal Eden ist stylische Science Fiction und fühlt sich an wie die Singleplayer-Essenz der großen Arena-Shooter meiner Jugend.

GameStar-Redakteur Phil hat sich vor Release mit den Mechs aus Metal Eden angelegt und war begeistert. GameStar-Redakteur Phil hat sich vor Release mit den Mechs aus Metal Eden angelegt und war begeistert.

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Jede Woche ein exklusiver Podcast
Jede Woche zwei exklusive Newsletter aus der Redaktion
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Richtig klassische Ego-Shooter sind ein seltenes Gut geworden. Denn heutzutage braucht gefühlt alles immer sofort auch PvP, Service-Kram, Seasons und einen Battle Pass.

Doch es gibt Ausnahmen, Lichtblicke für Singleplayer-Fans. Einer davon ist für mich schon jetzt Metal Eden, das neue Spiel von Reikon Games.

Das polnische Indie-Studio hat sich zuletzt mit Ruiner von 2017 unter Cyberpunk-Fans einen Namen gemacht, tauscht jetzt jedoch Top-Down-Perspektive gegen Ego-Sicht.

Trotzdem weisen beide Titel durchaus Parallelen auf. Sie sind düster, schnell, brutal – und vor allem extrem stylisch. Schaut euch nur mal den Trailer an:

Video starten 1:12 Stylischer Singleplayer: Cyberpunk-Experten enthüllen neuen Ego-Shooter Metal Eden

Metal Eden erscheint am 6. Mai für PC, PS5 und Xbox Series-Konsolen. Ich konnte mich bereits rund 90 Minuten lang durch zwei frühe Abschnitte aus der Kampagne ballern und fiebere dem Release jetzt richtig entgegen.

Um was geht's in Metal Eden?

In Metal Eden schlüpfe ich in die Rolle einer sogenannten Hyper Unit namens Aska. Hyper Units sind hochentwickelte Kriegsmaschinen auf zwei Beinen. Ihr einziger Zweck: Die aussichtslosesten Missionen völlig allein und weit hinter feindlichen Linien zu meistern.

Mein Ziel in Metal Eden ist ein mysteriöses Konstrukt namens The Hive im Zentrum der urbanen Hightech-Hölle. Mein Ziel in Metal Eden ist ein mysteriöses Konstrukt namens The Hive im Zentrum der urbanen Hightech-Hölle.

Askas Einsatzort ist die Hightech-Stadt Moebius. Die futuristische Metropole im Orbit eines fremden Planeten wurde von einem Virus befallen, wandte sich gegen ihre Bewohner und dient nun als Gefängnis für das Bewusstsein menschlicher Kolonisten.

Um sie zu befreien, muss Aska die Verteidigungssysteme von Moebius überwinden: Schwer gepanzerte Sicherheitsroboter, fliegende Killer-Drohnen und kybernetische Monstrositäten wollen mir an den Titanhelm.

Obwohl Kämpfe klar im Fokus stehen, erzählt Metal Eden eine Geschichte rund um technologischen Fortschritt, die endlose Gier von Megacorporations und das Konzept von Menschlichkeit in einer Welt, in der alles künstlich ist – auch die Menschen.

Philipp Elsner
Philipp Elsner

Phil ist seit seiner Jugend zutiefst fasziniert von Cyborgs, Androiden und dem Transhumanismus. Für seine Bachelor-Arbeit über künstliche Menschen in verschiedenen Erzählformen, analysierte er deshalb die Replikanten aus Blade Runner ebenso wie Frankensteins Monster und Major Motoko Kusanagi aus Ghost in the Shell. Sein einziges eigenes Körper-Upgrade sind bislang aber lediglich ein Zahnimplantat und Kontaktlinsen. Schade eigentlich.

Dystopie im Neonlicht

Weil sich Aska selbst eher einsilbig gibt, dient meist der Nexus als Erzähler – ein körperloses Bewusstsein, das mich regelmäßig per Funk kontaktiert und neben motivierenden Sprüchen (»Brenn sie alle nieder, Hyper«) auch philosophische Fragen aufwirft (»Ist ein Traum, aus dem wir nie erwachen, nicht das gleiche wie Realität?«).

Per Wallrun überwinde ich tiefe Schluchten im Gewirr aus Beton, Metall und Kabeln. Per Wallrun überwinde ich tiefe Schluchten im Gewirr aus Beton, Metall und Kabeln.

Im Zusammenspiel mit dem treibenden Elektro-Soundtrack und der dystopisch im Neonlicht schillernden Einöde aus Wolkenkratzern, entsteht so ein stimmiges Gesamtbild, das ganz klar von Cyberpunk-Klassikern wie dem Manga Blame! oder auch Altered Carbon von Richard Morgan inspiriert zu sein scheint.

Nein, man darf bei Metal Eden keine tief verzweigten Rollenspiel-Dialoge oder Gespräche in Hörbuchlänge erwarten. Trotzdem lese ich hier spannende Theorien und Denkanstöße aus den Bereichen KI und Posthumanismus heraus, die hoffentlich später im Spiel noch weiter vertieft werden.

Erinnerungen an Klassiker

Und wie spielt sich das Ganze nun? Kurz zusammengefasst: Schnell, kompromisslos und auf eine sehr angenehme Art altmodisch. Als Aska bewege ich mich auf linearen Pfaden durch die futuristische Kulisse, Erkundung spielt in Metal Eden keine wesentliche Rolle.

Stattdessen dreht sich alles ums Kämpfen: An festgelegten Punkten erscheinen die Maschinenstreitkräfte der Mega-Stadt und dann verwandelt sich Metal Eden in einen waschechten Arena-Shooter, der bei mir wohlige Jugenerinnerungen an Klassiker wie Quake oder UT weckt.

Je nach Gegnertyp muss ich unterschiedliche Vorgehensweisen wählen - nur draufhalten bringt nichts. Je nach Gegnertyp muss ich unterschiedliche Vorgehensweisen wählen - nur draufhalten bringt nichts.

Überall sind Jump Pads für besonders hohe (Doppel-)Sprünge. Herumliegende Power-Ups wie Rüstung sammle ich ein, indem ich drüber laufe. Lebensenergie regeneriere ich nicht automatisch, sondern muss nach blauen HP-Packs Ausschau halten. Das fühlt sich an wie früher, aber in topmoderner Unreal-Grafik. Womit wir auch schon bei den Kämpfen wären!

1 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (20)

Kommentare(21)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.