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Seite 2: Darksiders im Test - Auch wenn's doof klingt: Krieg ist super!

Die Waffen und die Seelen

Auf seinen Reisen findet der zunächst pferdelose Reiter regelmäßig neue Waffen und erlernt neue Fertigkeiten. Die Kreuzklinge etwa ist ein Wurfgeschoss, mit dem wir mehrere Gegner nacheinander beharken können, eine Art magischer Bumerang also. Mit dem Erdrufer, einem Jagdhorn, pustet Krieg seine Widersacher zu Boden, um sie anschließend leichter mit dem Schwert bearbeiten zu können.

Test-Video zur PC-Version von Darksiders 7:01 Test-Video zur PC-Version von Darksiders

Wann immer unser Held Gegner verhackstückt, geben die ihre Seelenenergie in Form geisterhafter Wölkchen frei. Die gibt’s in drei Geschmacksrichtungen. Grüne Seelen heilen Krieg, gelbe versorgen ihn mit magischer Zorn-Energie, die er in Spezial-Attacken investieren kann: Der Klingengeysir etwa lässt um den Reiter herum tödliche Stacheln aus dem Boden schießen, die Steinhaut macht ihn widerstandsfähiger. Die blauen Seelen dienen in Darksiders als Währung. Mit ihnen kauft Krieg beim dämonischen Händler Vulgrim neue Ausrüstung und Fähigkeiten, zum Beispiel zusätzliche Kombos für sein Schwert, neue Zornattacken oder Goodies, die seinen Waffen zusätzliche Attribute verleihen, darunter Flammenschaden und eine größere Seelenernte. Diese Rollenspiel-Elemente und ständig neuen Fundsachen motivieren unheimlich, Krieg immer weiter durch die postapokalyptische Welt von Darksiders voranzutreiben.

Die Rätsel

Mitunter hat Darksiders dann aber doch so seine Längen. So strecken die Entwickler das Spiel gelegentlich mit den immer gleichen und nicht besonders anspruchsvollen Schalter- oder Schiebe-Rätseln. Dennoch bietet Darksiders eine Menge Abwechslung: Krieg schnetzelt, schießt, zaubert, hüpft, klettert, fliegt und reitet schließlich sogar durch die Lande, dass es eine wahres Vergnügen ist, und parliert in schicken Zwischensequenzen mit Freund und Feind. Regelmäßige Höhepunkte bilden dabei die Boss- und Zwischengegner, für die wir Kriegs Fähigkeiten im Griff haben müssen.

Die Besonderheiten der PC-Version

Weil unser Held mit der Zeit ein beachtliches Repertoire an Tricks und Fähigkeiten auf Lager hat, die meist ihre eigene Taste brauchen, empfehlen wir für Darksiders ein Gamepad, damit Sie sich beim Fingerspagat auf der Tastatur nicht die Flossen brechen. Aber immerhin können Sie die Tastenbelegung auf dem PC frei konfigurieren.

Davon abgesehen hat Vigil nicht viel Energie in die PC-Konvertierung von Darksiders gesteckt: Abgesehen von der Auflösung können Sie im Spiel keine Grafikeinstellungen vornehmen. Allerdings erscheint die PC-Version in der ersten Auslieferung als sogenannte »Hellbook Edition«. Die enthält ein Buch mit Konzeptzeichnungen, hübsche Postkarten, den Soundtrack mit 23 wuchtigen Musikstücken sowie das Comic zum Spiel als PDF, wenn auch nur in einer recht niedrigen Auflösung.

So viel Spaß Darksiders auch macht: Das Programm ist nicht besonders originell. Nahezu alle Elemente wie das Kampfsystem, die Rollenspiel-Parts oder insbesondere die Rätsel kennt man bereits aus ähnlichen Titeln, namentlich der God of War- oder der Soul Reaver-Serie samt einer Prise Tomb Raiderbei den Klettereinlagen. Das macht aber nichts, denn Vigil klaut nicht nur, sondern verbessert auch dabei: Das Speichersystem etwa bietet Wiederbelebungspunkte an fast exakt der Stelle, an der wir ins Gras beißen, außerdem gibt’s automatische Rücksetzpositionen alle paar hundert Meter, und obendrein können wir die Abschnitte frei speichern - wenn auch nur in neun Spielständen.

Die genretypische Sammel-Quest, bei der eine schicke Zweit-Rüstung für Krieg rausspringt, lässt sich bequem auch ohne Lösungsbuch schaffen, und Darksiders kriegt sogar den Spagat zwischen befriedigendem Ende und Cliffhanger hin: Am Schluss ist zwar klar, dass es gleich anschließend in Teil 2 weitergehen müsste, trotzdem kann sich unser Held jetzt schon für getane Arbeit auf die Schulter klopfen. Krieg ist nämlich, zumindest als Person, ein ziemlich feiner Kerl.

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