Außer Sky du Mont und den üblichen Verdächtigen Michael Bully
Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian kehrte kein weiteres bekanntes Gesicht aus Der Schuh des Manitu für die Fortsetzung zurück. Das stimmt nicht ganz.
Sperrt die Lauscher auf
Die Erzählerstimme am Ende von Schuh des Manitu dürfte Fans für immer in Erinnerung bleiben. Aus dem Off erzählt der deutsche Synchronsprecher und Schauspieler Friedrich Schoenfelder im Schnelldurchlauf, was in der Zukunft von Abahachi (Bully) und Ranger (Christian Tramitz) noch alles passieren wird.
Auch in Das Kanu des Manitu ist die Stimme von Schoenfelder wieder zu hören und das obwohl der Kult-Darsteller bereits im Jahre 2011 an einer Krebserkrankung verstorben ist.
Mit dem Einverständnis seiner Witwe rekreierte Bully seinen Tonfall mithilfe von künstlicher Intelligenz. Dabei wurden Archivaufnahmen verwendet, aus denen ein Sprachprofil erstellt wurde. Jedoch ist seine Sprechrolle nicht übermäßig groß und er ist lediglich im Finale zu hören, wo er abermals erzählt, was die Zukunft für die Western-Helden bereithält.
Bully verneigt sich damit vor einem Schauspieler, der viele Kindheiten und Filmwelten prägte. Er synchronisierte nicht nur einige namhafte Stars, sondern auch verschiedene Figuren in Hörbüchern für Kinder wie zum Beispiel Benjamin Blümchen (Graf von Meisenheim) oder TKKG (Oswald Schenk, Robert Jesper).
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Der Trailer zu das Das Kanu des Manitu zeigt: So sehen Bullys Kultfiguren 24 Jahre nach Teil 1 aus
Das Werk von Friedrich Schoenfelder
In den James-Bond-Filmen Goldfinger und Diamantenfieber sprach Friedrich Schoenfelder außerdem die Charaktere Felix Leiter und Sir Donald Munger. In einigen Disney-Märchen wie Die Schöne und das Biest (1991) oder Schneewittchen und die sieben Zwerge (1994) übernahm er ebenfalls die Rolle des Erzählers.
Als Synchronsprecher lieh er bereits großen Hollywood-Stars, wie Patrick Stewart in Back to Gaya oder Peter Cushing in Star Wars: Episode 4 - Eine neue Hoffnung, seine Stimme. In den Batman-Blockbustern von Tim Burton vertonte er Michael Dough, der Alfred Pennyworth verkörperte.
Im Jahre 2006 erhielt der damals 89-jährige Schoenfelder den Deutschen Synchronpreis für sein gesamtes Lebenswerk in der Sprechkunst.
Eine Hauptfigur aus dem ersten Teil wurde in der Fortsetzung von Fans vermisst: Uschi. Marie Bäumers Rolle wird zwar kurz erwähnt, aber sie tritt nicht physisch auf. Warum sie fehlt, erfahrt ihr in der obigen Box. Dort verlinken wir euch ebenfalls weitere passende Artikel zu der Westernkomödie.
Das Kanu des Manitu könnt ihr euch übrigens seit dem 14. August 2025 in den deutschen Kinos anschauen.
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