Die Geschichte von Coruscant
Dimitry Halley
@dimi_halley
Es gab Zeiten, da hat die Star-Wars-Lizenz nahezu alles besser gemacht. Diese Ära gehört zwar mittlerweile genauso der Vergangenheit an wie Lukes Jedi-Akademie aus dem alten Bücherkanon, aber für ein Aufbauspiel im Krieg der Sterne würde ich trotzdem aus meiner üblichen Strategie-Trantütigkeit ausbrechen. Denn wenn ich schon eine Stadt aufbaue, warum nicht gleich Corsucant? Das Ding ist ein kompletter Stadtplanet (je nach Quellenmaterial)!
Ich würde in meinem ganz persönlichen Star-Wars-Anno bei den frühen Tagen der Coruscant-Zivilisation beginnen, die ersten Ebenen der Galactic City aus dem Boden stampfen - und dann lukrative Angebote schaffen, um Jahrtausende vor Luke Skywalker die ersten Jedi oder Je'daii oder was auch immer von ihren Heimatplaneten zu mir zu karren.
Als Monumentalbau errichte ich dann Jahrhunderte später einen Jedi-Tempel! Mit einem winzigen Mace Windu und einem unfassbar winzigen Yoda, die beide völlig ahnungslos durch die Gegend laufen, während meine Stadt langsam in die imperiale Ära vordringt. Oh, und dann verhindere ich natürlich den Untergang des Imperiums, damit sich der Deppenverband der Ersten Ordnung niemals gründen muss. Und ganz wichtig: Da ich selbst volle Kontrolle über die Etagen von Coruscant habe, komme ich doch noch in den Genuss von Star Wars 1313 - denn Ebene 1313 bastle ich mir einfach selbst!
6:14
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Rübezahl: The Game
Petra Schmitz
@flausensieb
Ich mag Städte nicht sonderlich (Vergnügungsparks übrigens auch nicht), was der Hauptgrund dafür sein dürfte, dass ich ca. 99,9% aller Aufbauspiele zunächst mal so reizvoll wie eine Blasenentzündung auf dem Oktoberfest finde. Das Oktoberfest mag ich übrigens auch nicht. Für mich müsste man ein Landschaftsaufbauspiel erfinden. Eines, in dem ich imposante Berge, lustig gluckernde Flüsse, Wälder und derlei mit ein paar einfachen Klicks miteinander arrangieren kann.
Bei mir würde die Zufriedenheit der Tiere ausschlaggebend für einen erfolgreichen Aufbau sein. Als Naturkatastrophen gäbe es hin und wieder Touristen, die wild campen und ihren Müll überall rumliegen lassen wollen, dafür aber keine Zeit bekommen, weil sie nicht so lange bleiben dürfen (Grizzlys!). Im Addon will dann eine Fracking-Firma mein Idyll zerstören. Aber hey, Aufstand der Tiere! Und der Vulkan rechts neben dem See hört auch auf mein Kommando.
Kurvige Straßen!
Jochen Redinger
@GuetigerGott
Reißbrettstädte haben viele Vorteile: Sie lassen sich leichter planen und verwalten und außerdem verläuft man sich als Zugezogener nicht so schnell in unübersichtlich verwinkelten Gassen. Das ist mir aber alles schnurz, ich möchte hübsch organisch aufbauen! Straßen, die sich nur in geraden Linien anlegen lassen, stören mich deshalb, selbst im ansonsten grandiosen Anno 1404.
Wenn ich an einer Küstenlinie siedle, sollen sich die Wege den natürlichen Gegebenheiten anpassen und nicht Platz damit verschwenden, endlose 90-Grad-Winkel in die Landschaft zu pflanzen. Die Städte die daraus entstehen, sehen am Ende auch eher aus wie eine Siedlung, die sich über die Jahre entwickelt hat und spielen damit meinem zweiten Wunsch fürs perfekte Aufbauspiel in die Karten, einem Mittelalter-Szenario - das kürzlich über Kickstarter finanzierte Foundation geht in die Richtung und hat deshalb meine Unterstützung bekommen!

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