Auf der Ratcon in Langen hat Ulisses einen Ausblick auf die Zukunft von Das Schwarze Auge gegeben. Und gemessen an den Versprechungen der Redaktion steuert die Fantasy-Welt gerade auf einen der größten Umbrüche seit der Borbarad-Kampagne zu!
Zum Kontext: Das Schwarze Auge setzt auf eine lebendige Spielwelt. Zwar erlebt jeder in dem Pen&Paper seine eigenen Abenteuer, doch die Spielwelt Aventurien entwickelt sich mit jeder neuen offiziellen Geschichte weiter. Dieser »Metaplot« ist für viele Fans von DSA ein spannender Haken, dank dem sie am Ball bleiben.
Lange schon sind Fans ein wenig enttäuscht, wie langsam sich der Metaplot seit der großen Borbarad-Kampagne weiterentwickelt hat. Doch jetzt soll endlich wieder eine Kampagne kommen, die mehrere Kampagnenfäden aufgreift und eine »apokalyptische« Veränderung zur Folge hat. Der Name dieser Kampagne ist Madas Erwachen.
Auf der Ratcon gab es nun neue Informationen dazu und die klingen nach einem gewaltigen Umbruch.
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Das Schwarze Auge: Das ist der erste selbst erstellte Held der GameStar-Community!
Darum wird Madas Erwachen so groß
Madas Erwachen soll laut Ulisses das Ergebnis der Kampagnen sein, die in den letzten Jahren so angestoßen wurden. Allen voran Brandans Pakt, Göttin der Chimären, Kaiserstern und Blutmond. Falls ihr diese Kampagnen spielt, bereitet ihr euch damit auch schon auf den großen Knall in Madas Erwachen vor.
Madas Erwachen selbst wird dann eine zweiteilige Kampagne, bestehend aus Schicksalszeichen und Äonenkerker. Die Kampagne selbst nimmt also nicht derart absurde Ausmaße an wie die Borbarad-Kampagne. Aber ihre Konsequenzen sollen eben so heftig spürbar sein, wie schon lange nicht mehr in Aventurien.
Wir wissen aber auch noch nicht, wie dick die beiden Kampagnen-Bäder sind. Es kann also durchaus eine stolze Kampagne werden, wenn auch kein Epos. Wobei natürlich wie erwähnt die anderen Kampagnen hier eine Rolle spielen und die bestehen alle selbst aus drei Bänden. So gesehen ist zumindest der gesamte Vorlauf von Madas Erwachen durchaus recht episch.
Laut der Redaktion wurde für die Arbeit an der Kampagne so gut wie jede DSA-Publikation durchwühlt, da die Göttin einfach so präsent ist und so viele Bereiche berührt. Über 1.000 Bände müssen das sein, die hier nochmal aufgeschlagen wurden.
Doch auch wer die anderen Dreiteiler auslässt oder völlig neu bei DSA ist, soll mit seinen Helden in Madas Erwachen eintauchen können.
Darum geht es in Madas Erwachen
Details rund um die Handlung von Madas Erwachen sind noch recht rar. Wir können uns anhand der wenigen Informationen aber in etwa vorstellen, was in der Kampagne so los sein könnte.
- Mada: Die Göttin ist eine zentrale Figur in der Kampagne. Sie gilt als die Verkörperung der Magie, ist aber nicht frei. Mada wurde als Strafe dafür, dass sie die Magie in die Welt fließen ließ, in einen Stein am Himmel gesperrt. Dieser Stein ist der Mond, weshalb Mada auch die Mondgöttin ist oder eher gleichzusetzen ist mit dem Mond.
- Erwachen: Da Mada eingesperrt ist, hat sie nur geringe Handlungsfähigkeit. Sie ist eine schlafende Gottheit, der in Aventurien auch nicht im großen Stil gehuldigt wird. Gleichzeitig ist Magie natürlich allgegenwärtig wie auch der Mond. Daher spielt Mada trotz ihrer Situation in quasi jeder Kultur eine wichtige Rolle.
Was bedeutet das? Die Kampagne wird sich wohl tatsächlich darum drehen, dass Mada in irgendeiner Form wieder in die Welt tritt. Die Redaktion spricht hier von einer apokalyptischen Bedrohung. Wer weiß, welche Auswirkungen das auf den gesamten Kosmos hätte, wenn Mada plötzlich aus ihrem Gefängnis frei kommt?
Würde der Mond verschwinden? Würde einmal mehr ungezügelte Magie in die Welt strömen? Würde womöglich in irgendeiner Form der Sternenwall wanken, der Aventurien vor dem Zugriff des dämonischen Chaos schützt? Alles durchaus denkbar.
Übrigens verspricht die Redaktion, dass Helden in der Kampagne große Entscheidungen fällen können. Darunter etwa auch, was mit Mada passieren soll. Das wäre eine für das offizielle DSA wirklich gewaltige Entscheidung! Womöglich gibt es da aber auch eine offizielle Antwort drauf, an der sich der zukünftige Metaplot dann ausrichtet.
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